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Markt und Börse   09.06.2026 07:35:10

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - MINIMAL IM PLUS - Auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Wochen dürfte der Dax am Dienstag erst einmal auf der Stelle treten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor dem Xetra-Start auf 24.620 Punkte und damit hauchdünn über dem Vortagsniveau. Anleger blicken auf diesem Niveau weiter von unten auf die 21-Tage-Linie, die der Dax zu Wochenbeginn im Zuge des jüngsten globalen Ausverkaufs unterschritten hatte. Der Charttechniker Martin Utschneider vom Broker Robomarkets schrieb am Morgen mit Blick auf den Dax, das Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären sei vorerst ausgeglichen. In New York hatten sich die Tech-Werte am Vorabend erholt, aber nach dem europäischen Handelsschluss keinen zusätzlichen Schwung mehr gezeigt. In Asien war vor allem in Südkorea eine kräftige Erholung angesagt nach den dort sehr deutlichen Montagsverlusten, die in Europa nicht oder weniger stark zur Geltung gekommen waren.

USA: - NASDAQ ETWAS ERHOLT; DOW LEICHT IM MINUS - Nach der jüngsten Tech-Verkaufswelle haben Aktienanleger in New York hier am Montag wieder zugegriffen. Auch die weiter prekäre Lage im Nahen Osten und steigende Ölpreise schreckten sie zu Wochenbeginn nicht. Zum Börsenschluss notierte der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 1,58 Prozent höher bei 29.414,26 Punkten. Er hatte am Freitag mit einem Minus von fast 5 Prozent besonders deutlich unter Gewinnmitnahmen gelitten - befeuert zusätzlich durch einen soliden Arbeitsmarktbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank demnächst ihren Leitzins erhöhen wird. Für den marktbreiten S&P 500 , der am Freitag ebenfalls unter Druck geraten war, ging es am ersten Handelstag der neuen Woche um 0,30 Prozent auf 7.405,73 Punkte hoch. Dagegen stand beim zunächst stabilisierten Dow Jones Industrial ein Minus von 0,16 Prozent auf 50.786,01 Punkte zu Buche.

ASIEN: - ERHOLUNG IN JAPAN UND SÜDKOREA; CSI 300 IM PLUS - In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte am Dienstag grösstenteils zugelegt. Besonders kräftige Gewinne gab es dabei in Südkorea. Dort legte der Kospi im späten Handel knapp acht Prozent zu und holte damit fast die Verluste vom Montag auf. Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog rund eine Stunde vor Handelsende zwei Prozent zu. Der Nikkei hatte am Montag knapp vier Prozent nachgegeben. Auch an den chinesischen Festlandsbörsen ging es am Dienstag nach oben. In China überraschten die Handelsbilanz-Daten positiv. Leichte Verluste gab es dagegen in Hongkong.

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DAX             24616,22  -0,58%
XDAX            24599,01   0,44%
EuroSTOXX 50     6062,29   0,00%
Stoxx50          5180,87  -0,16%
                                
DJIA            50786,01  -0,16%
S&P 500          7405,73   0,30%
NASDAQ 100      29414,26   1,58%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    125,26  -0,25%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1537  0,02%
USD/Yen     160,25  0,06%
Euro/Yen    184,87  0,06%
                         

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BITCOIN:

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Bitcoin                         
(USD, Bitstamp)                 
Bitcoin            62.812  -0,4%
                                
                                

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ROHÖL:

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Brent    93,50  -0,75 USD
WTI      90,17  -1,13 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) für verpflichtende Betriebsrente, ARD-Sendung Arena - Studie: In Start-ups wächst die Angst vor Burnout, Stern

bis 23.25 Uhr: - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will Videocall zwischen G7-Staaten und China abhalten, um Handelsungleichgewichte zu besprechen, Politico - Goldman Sachs und JPMorgan suchen nach Möglichkeiten, mit Finanzinstrumenten die Kosten von Rechenzentren zu handeln, The Information

bis 21.15 Uhr: - Europäische Union will Grossbritannien, Japan und Südkorea in die "Buy European"-Regelung aufnehmen und damit gemeinsam China ausbremsen, HB - Die Grünen gehen die Bundesregierung wegen des Scheiterns des deutsch-französischen Kampfflugzeugprojekts FCAS hart an. Berlin verweise auf die Blockadehaltung der beteiligten Industrie.


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