Devisen: Wenig Bewegung - USA feiern Thanksgiving
Zürich (awp) - Am Devisenmarkt zeigt sich am Donnerstag wenig Bewegung. Mittlerweile würden die Finanzmärkte einen Zinsschritt des Fed am 10. Dezember mit fast 90 Prozent Wahrscheinlichkeit einpreisen, sagen Marktbeobachter. Ausserdem wird über die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell spekuliert.
Der Euro kostet am späten Nachmittag 0,9341 Franken und damit etwas mehr als am Morgen mit 0,9324 Franken. Zum US-Dollar ist der Euro so gut wie nicht verändert bei 1,1597 Dollar. Der Dollar steht zum Franken derweil bei 0,8055 Franken im gleichen Zeitraum geringfügig höher als die 0,8041 Franken, zu denen die US-Währung am Morgen gehandelt wurde.
In den vergangenen Tagen hätten die Erwartungen für die Dezember-Sitzung der US-Notenbank Fed erneut korrigiert: "Mittlerweile ist eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte fast wieder vollständig eingepreist", sagte Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank.
Das liege möglicherweise zum Teil daran, dass sich mit Kevin Hassett als Spitzenkandidat für die Nachfolge als Fed-Chef wohl ein Vertreter einer lockeren Geldpolitik herauskristallisiert habe, so Pfister. Zudem zeigten US-Konjunkturdaten zwar weiterhin keinen grossen Einbruch, aber doch eine langsame Abkühlung der US-Volkswirtschaft. "Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an einer ungewöhnlichen Volatilität, die sich aus der Unsicherheit über das weitere Vorgehen ergibt."
Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im November derweil geringfügig aufgehellt. Die Daten bewegten den Markt jedoch kaum, da die Entwicklung so erwartet wurde. In den USA standen an "Thanksgiving" keine Konjunkturdaten auf der Agenda.
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