Vergleich mit US-Regierung: RWE zieht sich aus US-Windkraftprojekten zurück
AUSTIN/ESSEN (awp international) - Der deutsche Energiekonzern RWE zieht sich wegen des Widerstands der US-Regierung aus allen Windkraftprojekten vor den Küsten der Vereinigten Staaten zurück. Die US-Offshore-Tochter des deutschen Unternehmens schloss dazu einen Vergleich mit dem US-Innenministerium.
RWE erhält von der US-Regierung 1,22 Milliarden Dollar und gibt im Gegenzug alle Ansprüche gegenüber den Vereinigten Staaten auf. Zudem werden die Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückgegeben.
RWE hatte diese 2022 erworben. Damals war noch der Demokrat Joe Biden US-Präsident. Dieser hatte den Ausbau von Windkraft gefördert.
Sein Nachfolger Donald Trump hält nichts von Windenergie. Deshalb hielten die Regierung und Behörden diverse Windkraftprojekte mit politischen und rechtlichen Auflagen auf. RWE klagte dagegen.
Anleger reagierten erfreut. Die RWE-Aktie baute am Nachmittag ihren Gewinn aus.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| RWE I | 56.48 |
+1.20
+2.17%
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59.68 | 53.84 | 1'369'457.00 |