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Unternehmensergebnis   17.02.2026 08:07:09

Basilea bleibt 2025 auf Wachstumskurs

Basel (awp) - Das Biopharmaunternehmen Basilea hat im vergangenen Geschäftsjahr die eigenen Ziele leicht übertroffen. Für das laufende Jahr sieht sich das Basler Unternehmen gut gestärkt und will weiter wachsen.

Im vergangenen Jahr setzte Basilea laut Communiqué vom Dienstag 232,4 Millionen Franken um, ein Plus von 11,4 Prozent gegenüber 2024. Hierzu steuerten die beiden vermarkteten Produkte Cresemba zur Behandlung von Pilzinfektionen und das Antibiotikum Zevtera den Löwenanteil bei. Damit hat Basilea die eigene Umsatzprognose von 225 Millionen leicht übertroffen.

Die Lizenzeinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent auf knapp 112 Millionen Franken. Getragen wurde dies hauptsächlich von der weiterhin starken Nachfrageentwicklung für Cresemba in wichtigen Märkten. Der Produktumsatz belief sich auf 50,8 Millionen, was um 7 Millionen unter dem Vorjahreswert liegt. Den Rückgang erklärt Basilea mit dem geplanten Auslaufen der Produktliefervereinbarung mit dem Lizenz-Partner Pfizer.

Dem standen Kosten von insgesamt knapp 181 Millionen gegenüber, ein Anstieg um etwas mehr als 30 Millionen. Dieser Anstieg sei der strategischen Erweiterung des klinischen Spätphasen-Pipeline um Ceftibuten-Ledaborbactam sowie den fortgesetzten Investitionen in das eigene F&E-Portfolio geschuldet. Vor allem die beiden laufenden klinischen Phase-III-Studien mit dem Hoffnungsträger Fosmanogepix bei invasiven Hefe- und Schimmelpilzinfektionen schlugen sich in den Forschungsausgaben nieder.

Der Betriebsgewinn kam bei knapp 52 Millionen Franken zu liegen nach 61,2 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang ist auf die Leistung von 12 Millionen Abschlags- und Meilensteinzahlungen im Zusammenhang mit der Einlizenzierung von Ceftibuten-Ledaborbactam zurückzuführen, schreibt Basilea. Bereinigt um diesen Sondereffekt läge der Betriebsgewinn 2025 über demjenigen von 2024. Damit hat das Unternehmen auch beim Betriebsgewinn die eigene Zielsetzung von etwa 50 Millionen leicht übertroffen.

___ Weiteres Wachstum 2026 erwartet

Für das bereits angelaufene Jahr 2026 stellt das Biopharmaunternehmen ein Umsatzwachstum von etwa 10 Prozent und ein Plus beim Betriebsgewinn von etwa 20 Prozent in Aussicht. Gleichzeitig geht Basilea davon aus, dass auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um etwa 20 Prozent steigen werden.

Darüber hinaus kommt es zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Thomas Werner und Martin Nicklasson haben sich entschieden, nicht für eine weitere Amtsperiode anzutreten. Der Verwaltungsrat schlägt nun Anne Whitaker und Naseem Amin zur Wahl als neue Mitglieder vor.


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