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Justiz, Kriminalität   13.04.2026 14:09:15

Lafarge zu maximaler Geldstrafe von 1,125 Millionen Euro verurteilt

Paris (awp/afp) - Der französische Zementhersteller Lafarge ist am Montag vom Pariser Strafgericht zu einer Geldstrafe von 1,125 Millionen Euro verurteilt worden. Die Holcim-Tochter soll Gruppen von Dschihadisten bezahlt haben, damit diese eine Fabrik mitten im syrischen Bürgerkrieg in Betrieb halten. Dies gilt als Terrorfinanzierung.

Das Gericht verurteilte das Unternehmen auch zu einer Zollstrafe von 4,57 Millionen Euro, die sie zusammen mit vier früheren Führungskräften des Konzerns zu zahlen hat. Grund dafür ist die Nichteinhaltung der internationalen Finanzsanktionen.

Der ehemalige Lafarge-Chef Bruno Lafont wurde zu sechs Jahren Haft mit sofortiger Inhaftierung verdonnert. Das Gericht verurteilte zudem sieben weitere ehemalige Lafarge-Manager zu Haftstrafen zwischen 18 Monaten und sieben Jahren. Der ehemalige stellvertretende Generaldirektor Christian Herrault wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, ebenfalls mit sofortigen Wirkung.


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