Holcim steigert sich in allen Weltregionen aus eigener Kraft
Zug (awp) - Holcim hat im ersten Halbjahr in allen Weltregionen aus eigener Kraft deutlich zugelegt. Am grössten war die Steigerung in der Region Asien, Naher Osten und Afrika.
Die Region habe im ersten Halbjahr ein ausgezeichnetes organisches Wachstum bei Umsatz und wiederkehrendem EBIT verzeichnet, schrieb Holcim am Freitag in einem Communiqué. So kletterte der Umsatz organisch um 8,5 Prozent, während der operative Gewinn organisch gar um knapp ein Viertel nach oben schoss. Darin sind Käufe und Verkäufe von Geschäftsfeldern sowie Währungseffekte nicht enthalten. Die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich auf 25,7 Prozent von 24,9 Prozent in der gleichen Vorjahresperiode.
Und es geht weiter aufwärts: "Dank positiver Nachfragetrends in Nordafrika und Australien wird sich das starke Wachstum voraussichtlich fortsetzen", schrieb Holcim. Treiber seien der Wohnungsbau und grosse Infrastrukturprojekte.
Auch Europa und Lateinamerika im Aufwind
Auch in der grössten Region Europa ging es nach oben, wenn auch nicht so stark wie in der Region Asien, Naher Osten und Afrika. Auf dem "Alten Kontinent" konnte Holcim dank einer Beschleunigung im Frühling nach dem eisigen Winter den Umsatz organisch um 1,2 Prozent steigern. Dies sei auf die gute Entwicklung in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Griechenland und Osteuropa zurückzuführen, hiess es.
Der wiederkehrende Betriebsgewinn legte organisch um 5,1 Prozent zu. Die Marge verbesserte sich m 0,2 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent. Der Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau halte in Frankreich, Deutschland und Polen an und trage zu einem positiven Ausblick bei. Hinzu kämen Infrastrukturinvestitionen in Mittel- und Osteuropa, die von Strassen und Tunneln bis hin zu Flughäfen reichen würden.
Die Region Lateinamerika erzielte im ersten Halbjahr ein kräftiges organisches Umsatzwachstum von 6,2 Prozent. Dazu hätten Mexiko, Ecuador und Mittelamerika massgeblich beigetragen, hiess es. Der wiederkehrende EBIT legte derweil organisch um 1,9 Prozent zu. Der Ausblick bleibe positiv: Die Nachfrage nach Wohnraum und Infrastruktur sei in Mexiko, Peru und Mittelamerika weiterhin hoch.
Einkaufstour geht weiter
Holcim hat auch die Einkaufstour fortgesetzt: Im ersten Halbjahr 2026 wurden sechs Firmen übernommen und eine verkauft. Bei den Baustoffen übernahm Holcim neben Cementos Pacasmayo in Peru auch Uranus Pluton SRL in Rumänien.
Der Bereich Baumaterialien expandierte mit vier Akquisitionen: Neben Xella in Deutschland schloss Holcim auch drei Übernahmen im Transportbeton-Geschäft ab: Jacobs NV in Belgien, Josef Klösters Kies & Beton in Deutschland sowie das Transportbeton-Geschäft der Stevenson Group in Neuseeland.
Ausserdem schloss Holcim die Veräusserung seiner Geschäftstätigkeiten im Libanon, einschliesslich der Geschäfte in Zypern, ab.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Holcim N | 74.22 |
-1.20
-1.59%
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78.10 | 69.50 | 1'273'238.00 |