Unternehmensergebnis
05.06.2026 12:48:00
Die Energiepreise würden die Kosten im produzierenden Gewerbe antreiben und grundsätzlich die Inflation anheizen, damit seien aber praktisch alle Unternehmen konfrontiert, sagte Ryffel. Ausserdem würden die Probleme in den Lieferketten Knappheiten verursachen, welche wiederum preistreibend seien.
"H+S kann bislang mit diesen Effekten umgehen, wir haben keine Einschränkungen in der Produktion. Und wir haben bisher auch keine strukturellen Engpässe bei den Rohmaterialien erfahren", so Ryffel. Auch mit elektronischen Chips konnte sich das Unternehmen bislang ausreichend eindecken. Allerdings verlängerten sich tendenziell die Lieferfristen.
___ Helium als Kühlmittel wird knapp
"Worauf wir ein Auge haben, ist Helium, ein Nebenprodukt aus der Gasgewinnung. Helium wird bei der Herstellung sowohl von Halbleitern als auch von Glasfasern als Kühlmittel gebraucht und wird knapp", fügte er an.
Was die Rückforderung der von den USA ungerechtfertigt erhobenen Zölle anbelangt, wurde diese eingeleitet. Da aber die erhobenen Zölle keinen signifikanten Einfluss auf den Gewinn 2025 gehabt hätten, gelte das Gleiche auch für die Rückforderungen.
Mit Blick auf das operative Geschäft sieht Ryffel den positiven Trend in der Wehrtechnik, Luft- und Raumfahrt aus dem Jahr 2025 auch im laufenden Jahr bestätigt.
Die Aussichten für die Geschäfte mit Rechenzentren bleiben ebenfalls gut. H+S ist hier mit den optischen Circuit-Switches (OCS) der Geschäftseinheit Polatis dabei und hat im vergangenen Jahr über Grossaufträge für diese Teile berichtet, unter anderem von einem global aktiven Betreiber von Hyperscale-Rechenzentrumsinfrastrukturen.
"Die Grossaufträge aus dem vergangenen Jahr sind die Basis für die Skalierung dieser Technologie. Bisher wurde sie lediglich in kleineren Stückzahlen gebaut. Mit der neuen Anwendung in den KI-Rechenzentren soll die Produktion aber deutlich hochgefahren werden", sagte der CEO. "Wir gehen davon aus, dass erste grössere Umsätze im zweiten Halbjahr anfallen werden.
Huber+Suhner-CEO: Können mit negativen Effekten aus Nahostkonflikt umgehen
Pfäffikon (awp) - Huber+Suhner (H+S) zeigt sich für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin zuversichtlich. Der Nahostkonflikt treibt zwar die Preise und führt zu Verzögerungen in den Lieferketten, kann aber bislang vom Spezialisten für elektrische und optische Verbindungstechnik gut bewältigt werden, wie CEO Urs Ryffel in einem Interview mit AWP erklärte.Die Energiepreise würden die Kosten im produzierenden Gewerbe antreiben und grundsätzlich die Inflation anheizen, damit seien aber praktisch alle Unternehmen konfrontiert, sagte Ryffel. Ausserdem würden die Probleme in den Lieferketten Knappheiten verursachen, welche wiederum preistreibend seien.
"H+S kann bislang mit diesen Effekten umgehen, wir haben keine Einschränkungen in der Produktion. Und wir haben bisher auch keine strukturellen Engpässe bei den Rohmaterialien erfahren", so Ryffel. Auch mit elektronischen Chips konnte sich das Unternehmen bislang ausreichend eindecken. Allerdings verlängerten sich tendenziell die Lieferfristen.
___ Helium als Kühlmittel wird knapp
"Worauf wir ein Auge haben, ist Helium, ein Nebenprodukt aus der Gasgewinnung. Helium wird bei der Herstellung sowohl von Halbleitern als auch von Glasfasern als Kühlmittel gebraucht und wird knapp", fügte er an.
Was die Rückforderung der von den USA ungerechtfertigt erhobenen Zölle anbelangt, wurde diese eingeleitet. Da aber die erhobenen Zölle keinen signifikanten Einfluss auf den Gewinn 2025 gehabt hätten, gelte das Gleiche auch für die Rückforderungen.
Mit Blick auf das operative Geschäft sieht Ryffel den positiven Trend in der Wehrtechnik, Luft- und Raumfahrt aus dem Jahr 2025 auch im laufenden Jahr bestätigt.
Die Aussichten für die Geschäfte mit Rechenzentren bleiben ebenfalls gut. H+S ist hier mit den optischen Circuit-Switches (OCS) der Geschäftseinheit Polatis dabei und hat im vergangenen Jahr über Grossaufträge für diese Teile berichtet, unter anderem von einem global aktiven Betreiber von Hyperscale-Rechenzentrumsinfrastrukturen.
"Die Grossaufträge aus dem vergangenen Jahr sind die Basis für die Skalierung dieser Technologie. Bisher wurde sie lediglich in kleineren Stückzahlen gebaut. Mit der neuen Anwendung in den KI-Rechenzentren soll die Produktion aber deutlich hochgefahren werden", sagte der CEO. "Wir gehen davon aus, dass erste grössere Umsätze im zweiten Halbjahr anfallen werden.
Zum gleichen Thema
| VOLKSWIRTSCHAFT | 05.06.2026 13:45:13 | Wirtschaft macht Druck auf Deutsche Bahn wegen kaputter Infrastruktur |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Huber + Suhner N | 266.50 |
-9.00
-3.27%
|
288.00 | 165.40 | 32'223.00 |