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31.03.2026 10:22:12
Fast 40 Prozent der 34'441 Befragten haben bei einer Wohnumfrage des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz angegeben, mehr als 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Miete auszugeben. Das sei mehr als der Dachverband Budgetberatung Schweiz empfehle und bedeute für viele ein Armutsrisiko, teilte der MVS am Dienstag mit.
Rund jede zwanzigste Person zahle sogar mehr als die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten. Diese angespannte Lage gilt laut dem MVS inzwischen in der ganzen Schweiz.
Rund 70 Prozent der Befragten berichteten zudem über Probleme mit ihrer Vermieterschaft. Die meisten Mieterinnen und Mieter würden sich aber aus Sorge vor einem belasteten Verhältnis nicht wehren, so der MVS weiter.
Drei Viertel der Befragten sind im Moment nicht auf Wohnungssuche. Doch mehr als zwei Drittel empfand die letzte Wohnungssuche als schwierig. Die Unterschiede zwischen den Sprachregionen, Raumtypen und Kantonen sind gering. Gemäss den Angaben der Befragten ist die Wohnungssuche in den Kantonen Genf und Tessin am schwierigsten.
Knapp ein Viertel der Befragten gab an, sich vor einer Kündigung durch die Vermieterschaft innerhalb der nächsten zwei Jahr zu fürchten. Der am häufigsten genannte Grund war die Sanierung der Liegenschaft.
Lediglich ein Drittel der Befragten gab an, keine Probleme mit der Vermieterschaft zu haben. Am häufigsten genannt wurden Probleme bei Reparaturen und Unterhalt sowie bei Mängeln am Mietobjekt.
Die Umfrage im Auftrag des MVS wurde vom Meinungsforschungsinstitut Sotomo zwischen dem 21. Januar und dem 3. März durchgeführt.
Steigende Mieten belasten viele Schweizer Haushalte stark
Bern (awp/sda) - Steigende Mieten belasten in der Schweiz zahlreiche Haushalte stark. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist inzwischen nach Angaben des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz (MVS) in urbanen und ländlichen Regionen und in allen Sprachregionen angespannt.Fast 40 Prozent der 34'441 Befragten haben bei einer Wohnumfrage des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz angegeben, mehr als 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Miete auszugeben. Das sei mehr als der Dachverband Budgetberatung Schweiz empfehle und bedeute für viele ein Armutsrisiko, teilte der MVS am Dienstag mit.
Rund jede zwanzigste Person zahle sogar mehr als die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten. Diese angespannte Lage gilt laut dem MVS inzwischen in der ganzen Schweiz.
Rund 70 Prozent der Befragten berichteten zudem über Probleme mit ihrer Vermieterschaft. Die meisten Mieterinnen und Mieter würden sich aber aus Sorge vor einem belasteten Verhältnis nicht wehren, so der MVS weiter.
Drei Viertel der Befragten sind im Moment nicht auf Wohnungssuche. Doch mehr als zwei Drittel empfand die letzte Wohnungssuche als schwierig. Die Unterschiede zwischen den Sprachregionen, Raumtypen und Kantonen sind gering. Gemäss den Angaben der Befragten ist die Wohnungssuche in den Kantonen Genf und Tessin am schwierigsten.
Knapp ein Viertel der Befragten gab an, sich vor einer Kündigung durch die Vermieterschaft innerhalb der nächsten zwei Jahr zu fürchten. Der am häufigsten genannte Grund war die Sanierung der Liegenschaft.
Lediglich ein Drittel der Befragten gab an, keine Probleme mit der Vermieterschaft zu haben. Am häufigsten genannt wurden Probleme bei Reparaturen und Unterhalt sowie bei Mängeln am Mietobjekt.
Die Umfrage im Auftrag des MVS wurde vom Meinungsforschungsinstitut Sotomo zwischen dem 21. Januar und dem 3. März durchgeführt.
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