Neue Produkte und Dienstleistungen
16.03.2026 16:40:27
Ziel sei es, weder von einem einzelnen Anbieter noch von einer bestimmten Region abhängig zu sein, sagte Aeschlimann in einem am Montag veröffentlichten Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft". Das gelte für Lieferanten aus den USA, Europa und Asien gleichermassen. "Auch US-Anbieter können problematisch sein", betonte der Swisscom-Chef.
Ähnlich pragmatisch ist seine Haltung gegenüber dem US-Satellitenanbieter Starlink von Elon Musk. Die Swisscom prüft mit diesem eine Zusammenarbeit, um Lücken im Mobilfunknetz zu schliessen. Eine Entscheidung werde noch in diesem Jahr fallen, sagte Aeschlimann.
Neben Starlink stehe auch AST SpaceMobile zur Evaluation. Europäische Alternativen gebe es kaum - die Wahl liege letztlich zwischen amerikanischen und chinesischen Anbietern, wobei Swisscom auch hier eine Balance anstrebe.
Mit Blick auf die technologische Zukunft läuft die Grobplanung für 6G bereits, erste Gespräche mit Lieferanten wurden aufgenommen. Zuvor gilt es jedoch, den 5G-Ausbau abzuschliessen: Die 5G+-Abdeckung liege derzeit bei knapp 90 Prozent, die Vollabdeckung ist laut dem CEO das nächste Ziel.
Die jährlichen Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur bleiben mit rund 250 Millionen Franken konstant - sie fliessen sowohl in den Netzausbau als auch in die Modernisierung bestehender Anlagen. Und nach 6G, so der Konzernchef, werde der Ausbau nahtlos mit dem nächsten Standard weitergehen: 7G.
Swisscom-Chef verteidigt Einsatz von Huawei-Komponenten
Zürich (awp) - Beim Thema Lieferanten setzt Swisscom-Chef Christoph Aeschlimann auf eine bewusste Mehrlieferantenstrategie. Den Einsatz von Huawei-Komponenten verteidigt er klar: Der chinesische Konzern biete erstklassige Produkte zu wettbewerbsfähigen Konditionen.Ziel sei es, weder von einem einzelnen Anbieter noch von einer bestimmten Region abhängig zu sein, sagte Aeschlimann in einem am Montag veröffentlichten Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft". Das gelte für Lieferanten aus den USA, Europa und Asien gleichermassen. "Auch US-Anbieter können problematisch sein", betonte der Swisscom-Chef.
Ähnlich pragmatisch ist seine Haltung gegenüber dem US-Satellitenanbieter Starlink von Elon Musk. Die Swisscom prüft mit diesem eine Zusammenarbeit, um Lücken im Mobilfunknetz zu schliessen. Eine Entscheidung werde noch in diesem Jahr fallen, sagte Aeschlimann.
Neben Starlink stehe auch AST SpaceMobile zur Evaluation. Europäische Alternativen gebe es kaum - die Wahl liege letztlich zwischen amerikanischen und chinesischen Anbietern, wobei Swisscom auch hier eine Balance anstrebe.
Mit Blick auf die technologische Zukunft läuft die Grobplanung für 6G bereits, erste Gespräche mit Lieferanten wurden aufgenommen. Zuvor gilt es jedoch, den 5G-Ausbau abzuschliessen: Die 5G+-Abdeckung liege derzeit bei knapp 90 Prozent, die Vollabdeckung ist laut dem CEO das nächste Ziel.
Die jährlichen Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur bleiben mit rund 250 Millionen Franken konstant - sie fliessen sowohl in den Netzausbau als auch in die Modernisierung bestehender Anlagen. Und nach 6G, so der Konzernchef, werde der Ausbau nahtlos mit dem nächsten Standard weitergehen: 7G.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Swisscom N | 721.00 |
+3.50
+0.49%
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727.00 | 562.00 | 52'279.00 |