Volkswirtschaft
27.04.2026 10:02:19
Der Telekomkonzern nennt unter anderem staatlich motivierte Cyberangriffe, hybride Kriegsführung, Desinformation und Attacken auf Software-Lieferketten als zentrale Risiken. Die digitale Transformation führe dazu, dass Unternehmen immer stärker von Cloud-Plattformen, externem Code, KI-Modellen und vernetzten Industrieanlagen abhängig seien, hiess es.
"Wer nicht weiss, wie Software entsteht, wo Daten verarbeitet werden oder welchen rechtlichen Rahmenbedingungen Anbieter unterliegen, riskiert einen Kontrollverlust mit potenziell gravierenden Folgen für das gesamte Unternehmen", hiess es im Bericht.
Besonders KI wirke als Beschleuniger. Sie könne zwar Produktivität und Innovation erhöhen, verstärke aber bei fehlender Kontrolle bestehende Risiken. Swisscom verweist dabei auf intransparente Modelle, nicht autorisierte KI-Werkzeuge im Arbeitsalltag und neue Angriffsmöglichkeiten durch KI-gestützte Attacken.
Damit rückt dem Bericht zufolge die Sicherheit von Produktionsanlagen, Energieversorgung, Medizintechnik oder Gebäudeautomation stärker in den Fokus. Die zunehmende Vernetzung von IT und Betriebstechnologie mache solche Systeme anfälliger für Angriffe mit möglichen physischen Folgen.
Laut dem Telekomunternehmen reicht Vertrauen in Anbieter und Systeme nicht mehr aus. Unternehmen müssten Herkunft, Integrität und Abhängigkeiten von Software, Daten und Systemen transparent machen und aktiv steuern. Cybersicherheit sei damit nicht mehr nur eine technische Aufgabe, sondern ein strategischer Faktor für Resilienz, Vertrauen und digitale Souveränität.
Swisscom warnt vor stark gestiegenen Cyberbedrohungen
Bern (awp) - Der Schweizer Telekomanbieter Swisscom hat in einer Analyse eine deutliche Verschärfung der Cyberbedrohungslage innerhalb eines Jahres festgestellt. Künstliche Intelligenz (KI), geopolitische Spannungen und globale Abhängigkeiten machten Angriffe komplexer und schwerer kontrollierbar, hiess es in dem am Montag veröffentlichten "Cybersecurity Threat Radar 2026".Der Telekomkonzern nennt unter anderem staatlich motivierte Cyberangriffe, hybride Kriegsführung, Desinformation und Attacken auf Software-Lieferketten als zentrale Risiken. Die digitale Transformation führe dazu, dass Unternehmen immer stärker von Cloud-Plattformen, externem Code, KI-Modellen und vernetzten Industrieanlagen abhängig seien, hiess es.
"Wer nicht weiss, wie Software entsteht, wo Daten verarbeitet werden oder welchen rechtlichen Rahmenbedingungen Anbieter unterliegen, riskiert einen Kontrollverlust mit potenziell gravierenden Folgen für das gesamte Unternehmen", hiess es im Bericht.
Besonders KI wirke als Beschleuniger. Sie könne zwar Produktivität und Innovation erhöhen, verstärke aber bei fehlender Kontrolle bestehende Risiken. Swisscom verweist dabei auf intransparente Modelle, nicht autorisierte KI-Werkzeuge im Arbeitsalltag und neue Angriffsmöglichkeiten durch KI-gestützte Attacken.
Damit rückt dem Bericht zufolge die Sicherheit von Produktionsanlagen, Energieversorgung, Medizintechnik oder Gebäudeautomation stärker in den Fokus. Die zunehmende Vernetzung von IT und Betriebstechnologie mache solche Systeme anfälliger für Angriffe mit möglichen physischen Folgen.
Laut dem Telekomunternehmen reicht Vertrauen in Anbieter und Systeme nicht mehr aus. Unternehmen müssten Herkunft, Integrität und Abhängigkeiten von Software, Daten und Systemen transparent machen und aktiv steuern. Cybersicherheit sei damit nicht mehr nur eine technische Aufgabe, sondern ein strategischer Faktor für Resilienz, Vertrauen und digitale Souveränität.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
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| Swisscom N | 666.50 |
-2.50
-0.37%
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727.00 | 628.00 | 85'681.00 |