Unternehmensergebnis
05.06.2026 13:12:11
Sikas Geschäft im Nahen Osten wächst Hasler zufolge "sehr schön zweistellig" und trage rund 4 Prozent zum Gruppenumsatz bei. Und die Investitionsbereitschaft sei intakt. "Zu Beginn gab es eine Abschwächung bei der Ausführung von Projekten auf rund 80 Prozent", erklärte Hasler. Das habe sich jetzt normalisiert.
Das vergangenen Herbst lancierte Umbauprogramm "Fast Forward" sei derweil schon weit fortgeschritten. Die angekündigten Werksschliessungen seien in der Umsetzung. Mit den Massnahmen passt sich Sika in verschiedenen Ländern veränderten Marktbedingungen an - besonders ausgeprägt in China. Denn dort ist der Wohnungsbau praktisch um die Hälfte eingebrochen.
Viel wichtiger sei aber, dass Sika das in dem Land ursprünglich sehr stark auf den Neubau ausgerichtete Geschäft "rekalibriert" habe und nun auch das lukrativere Renovationsgeschäft bearbeite, betonte Hasler. Gerade in stark gesättigten Märkten wie Shanghai, Peking oder Guangzhou könne Sika jetzt auch "diesen Kanal eröffnen".
Und dort sei das Geschäft schon im Wachstumsmodus. "Im Moment reden wir im Baubereich von 15 Prozent Renovation und 85 Prozent Neubau", so der CEO. Der Anteil von Renovationen werde in den nächsten zehn Jahren auf 40 Prozent wachsen. In reifen Märkten sei Sika "irgendwo bei" 70 Prozent Renovation und 30 Prozent Neubau.
Wenig Neues kann Hasler aus den USA berichten, wo der Infrastrukturbau und vor allem das Geschäft mit Datencentern im Wachstum seien. Im kommerziellen Bausektor herrsche derweil eine "Wait-and-see-Haltung". Bis zur Zolleskalation sei aber auch dieses Segment "signifikant" gewachsen.
Sika sichert Lieferfähigkeit und setzt in China verstärkt auf Renovationen
Zürich (awp) - Auch Sika sieht sich angesichts des Nahostkonflikts mit gestörten Lieferketten konfrontiert. Der Bauchemiekonzern ist dennoch jederzeit lieferfähig geblieben, betonte Firmenchef Thomas Hasler im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft". "Aber wir brauchen von unseren Kunden Zugeständnisse für den Mehraufwand in der Logistik und Transport", sagte er.Sikas Geschäft im Nahen Osten wächst Hasler zufolge "sehr schön zweistellig" und trage rund 4 Prozent zum Gruppenumsatz bei. Und die Investitionsbereitschaft sei intakt. "Zu Beginn gab es eine Abschwächung bei der Ausführung von Projekten auf rund 80 Prozent", erklärte Hasler. Das habe sich jetzt normalisiert.
Das vergangenen Herbst lancierte Umbauprogramm "Fast Forward" sei derweil schon weit fortgeschritten. Die angekündigten Werksschliessungen seien in der Umsetzung. Mit den Massnahmen passt sich Sika in verschiedenen Ländern veränderten Marktbedingungen an - besonders ausgeprägt in China. Denn dort ist der Wohnungsbau praktisch um die Hälfte eingebrochen.
Viel wichtiger sei aber, dass Sika das in dem Land ursprünglich sehr stark auf den Neubau ausgerichtete Geschäft "rekalibriert" habe und nun auch das lukrativere Renovationsgeschäft bearbeite, betonte Hasler. Gerade in stark gesättigten Märkten wie Shanghai, Peking oder Guangzhou könne Sika jetzt auch "diesen Kanal eröffnen".
Und dort sei das Geschäft schon im Wachstumsmodus. "Im Moment reden wir im Baubereich von 15 Prozent Renovation und 85 Prozent Neubau", so der CEO. Der Anteil von Renovationen werde in den nächsten zehn Jahren auf 40 Prozent wachsen. In reifen Märkten sei Sika "irgendwo bei" 70 Prozent Renovation und 30 Prozent Neubau.
Wenig Neues kann Hasler aus den USA berichten, wo der Infrastrukturbau und vor allem das Geschäft mit Datencentern im Wachstum seien. Im kommerziellen Bausektor herrsche derweil eine "Wait-and-see-Haltung". Bis zur Zolleskalation sei aber auch dieses Segment "signifikant" gewachsen.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Sika N | 150.60 |
+1.05
+0.70%
|
158.15 | 120.35 | 394'293.00 |