Dividende
27.01.2026 07:56:09
In einem rückläufigen Markt für Wärmepumpen habe Meier Tobler Marktanteile gewinnen können, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Umsatz belief sich 2025 auf 496,6 Millionen Franken - ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis war dagegen mit 37,9 Millionen Franken um 8,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Reduktion sei vor allem auf einen Rückgang der Bruttomarge zurückzuführen, der durch belastende Preis- und Produktemix-Effekte verursacht worden sei, schrieb das Unternehmen. Zusätzlich hätten im Vergleich zum Vorjahr höhere IT-Ausgaben den EBITDA belastet.
Der bereinigte Konzerngewinn (vor Goodwill-Amortisationen) ging auf 25,6 Millionen (Vorjahr: 31,6 Mio.) zurück. Der ausgewiesene Konzerngewinn (nach Goodwill-Abschreibungen) wird mit 15,3 Millionen (VJ: 21,3 Mio) angegeben. Das Unternehmen begründet den Rückgang vor allem mit Anstieg der Abschreibungen für das neue ERP-System und mit einem überproportionalen Anstieg des Steueraufwands.
___ Stabile Dividende, aber vorerst kein Aktienrückkauf
Die Dividende soll wie im Vorjahr mindestens 1,60 Franken je Aktie betragen, heisst es weiter. Die Ausschüttung sei durch den bereinigten Konzerngewinn und den operativen Cashflow komfortabel gedeckt und somit ungefährdet.
Vor dem Hintergrund des volatilen Marktumfelds priorisiere der Verwaltungsrat die Sicherheit der Dividende und die Bilanzstabilität. Daher soll auf die für März 2026 geplante erste Tranche des üblicherweise zweimal im Jahr durchgeführten Aktienrückkaufprogramms verzichtet werden. Über eine mögliche Wiederaufnahme im dritten Quartal werde der Verwaltungsrat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, hiess es.
___ Zuversichtlicher Ausblick
Ob eine Markterholung schon 2026 möglich sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, erklärte das Management. Aus heutiger Sicht sollte es aber möglich sein, die Margensituation wieder zu verbessern.
Mit dem Launch des neuen e-Shops werden die Grossinvestitionen in Logistik und IT im Geschäftsjahr 2026 abgeschlossen sein. Damit sei eine solide Basis gelegt, um künftig operative Effizienzgewinne zu realisieren. Zudem bleibe der Sanierungsbedarf in der Schweiz hoch. Um die Klimaziele zu erreichen, sei eine Rückkehr auf den Wachstumspfad im Wärmepumpenmarkt unumgänglich.
Meier Tobler hält trotz Gewinnrückgang die Dividende stabil
Schwerzenbach (awp) - Der Haustechnikspezialist Meier Tobler hat im vergangenen Geschäftsjahr bei einem stabilen Umsatz weniger Gewinn erzielt. Das Unternehmen will aber trotzdem eine Dividende auf Vorjahreshöhe ausschütten. Auf ein Aktienrückkaufprogramm verzichtet es dagegen vorerst.In einem rückläufigen Markt für Wärmepumpen habe Meier Tobler Marktanteile gewinnen können, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Umsatz belief sich 2025 auf 496,6 Millionen Franken - ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis war dagegen mit 37,9 Millionen Franken um 8,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Reduktion sei vor allem auf einen Rückgang der Bruttomarge zurückzuführen, der durch belastende Preis- und Produktemix-Effekte verursacht worden sei, schrieb das Unternehmen. Zusätzlich hätten im Vergleich zum Vorjahr höhere IT-Ausgaben den EBITDA belastet.
Der bereinigte Konzerngewinn (vor Goodwill-Amortisationen) ging auf 25,6 Millionen (Vorjahr: 31,6 Mio.) zurück. Der ausgewiesene Konzerngewinn (nach Goodwill-Abschreibungen) wird mit 15,3 Millionen (VJ: 21,3 Mio) angegeben. Das Unternehmen begründet den Rückgang vor allem mit Anstieg der Abschreibungen für das neue ERP-System und mit einem überproportionalen Anstieg des Steueraufwands.
___ Stabile Dividende, aber vorerst kein Aktienrückkauf
Die Dividende soll wie im Vorjahr mindestens 1,60 Franken je Aktie betragen, heisst es weiter. Die Ausschüttung sei durch den bereinigten Konzerngewinn und den operativen Cashflow komfortabel gedeckt und somit ungefährdet.
Vor dem Hintergrund des volatilen Marktumfelds priorisiere der Verwaltungsrat die Sicherheit der Dividende und die Bilanzstabilität. Daher soll auf die für März 2026 geplante erste Tranche des üblicherweise zweimal im Jahr durchgeführten Aktienrückkaufprogramms verzichtet werden. Über eine mögliche Wiederaufnahme im dritten Quartal werde der Verwaltungsrat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, hiess es.
___ Zuversichtlicher Ausblick
Ob eine Markterholung schon 2026 möglich sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, erklärte das Management. Aus heutiger Sicht sollte es aber möglich sein, die Margensituation wieder zu verbessern.
Mit dem Launch des neuen e-Shops werden die Grossinvestitionen in Logistik und IT im Geschäftsjahr 2026 abgeschlossen sein. Damit sei eine solide Basis gelegt, um künftig operative Effizienzgewinne zu realisieren. Zudem bleibe der Sanierungsbedarf in der Schweiz hoch. Um die Klimaziele zu erreichen, sei eine Rückkehr auf den Wachstumspfad im Wärmepumpenmarkt unumgänglich.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Meier Tobl Grp N | 39.00 |
-0.45
-1.14%
|
41.00 | 36.25 | 7'049.00 |