Betriebseröffnung
20.07.2026 14:55:15
Das neue Werk soll die Zahl der Purina-Produktionsstandorte in Europa auf 15 erhöhen und die Lieferketten stärken. Gleichzeitig verspricht sich Nestlé eine effizientere Logistik, kürzere Transportwege sowie Einsparungen bei Emissionen, Wasserverbrauch und Energie.
Das Projekt war bereits im vergangenen Jahr von der EU-Kommission genehmigt worden. Italien unterstützt den Bau mit einer staatlichen Beihilfe von 60 Millionen Euro. Nach Einschätzung der EU soll die Förderung einen wettbewerbsfähigeren und widerstandsfähigeren Agrarsektor stärken, die Ernährungssicherheit verbessern, Umwelt- und Klimaziele unterstützen sowie die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen fördern.
Petcare zählt unter Konzernchef Philipp Navratil zu den vier strategischen Wachstumsbereichen des Konzerns. Nach Nestlé-Angaben wächst insbesondere das Geschäft mit hochwertigem Nassfutter, vor allem für Katzen mit rund 8 Prozent. In Europa leben mittlerweile rund 111 Millionen Katzen und 91 Millionen Hunde. Tierhalter geben zudem zunehmend mehr Geld für Premiumprodukte aus. Der europäische Markt für Tiernahrung hat ein geschätztes Volumen von knapp 30 Milliarden Franken.
In Europa erwirtschaftet die Sparte bei Nestlé inzwischen 29 Prozent des Umsatzes, weltweit sind es 21 Prozent. Bereits Anfang Jahr hatte Nestlé den Bau eines Tierfutterwerks in Brasilien für 370 Millionen Franken angekündigt.
Nestlé investiert 520 Millionen in Tierfutterwerk in Italien
Vevey/Mantua (awp) - Nestlé baut sein Tierfuttergeschäft in Europa aus und investiert rund 520 Millionen Franken in ein neues Werk mit Logistikzentrum im norditalienischen Mantua. Dort sollen ab 2029 Nassfutter für Hunde und Katzen sowie Logistikdienstleistungen für Purina und weitere Nestlé-Marken gebündelt werden, wie der Nahrungsmittelkonzern am Montag mitteilte.Das neue Werk soll die Zahl der Purina-Produktionsstandorte in Europa auf 15 erhöhen und die Lieferketten stärken. Gleichzeitig verspricht sich Nestlé eine effizientere Logistik, kürzere Transportwege sowie Einsparungen bei Emissionen, Wasserverbrauch und Energie.
Das Projekt war bereits im vergangenen Jahr von der EU-Kommission genehmigt worden. Italien unterstützt den Bau mit einer staatlichen Beihilfe von 60 Millionen Euro. Nach Einschätzung der EU soll die Förderung einen wettbewerbsfähigeren und widerstandsfähigeren Agrarsektor stärken, die Ernährungssicherheit verbessern, Umwelt- und Klimaziele unterstützen sowie die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen fördern.
Petcare zählt unter Konzernchef Philipp Navratil zu den vier strategischen Wachstumsbereichen des Konzerns. Nach Nestlé-Angaben wächst insbesondere das Geschäft mit hochwertigem Nassfutter, vor allem für Katzen mit rund 8 Prozent. In Europa leben mittlerweile rund 111 Millionen Katzen und 91 Millionen Hunde. Tierhalter geben zudem zunehmend mehr Geld für Premiumprodukte aus. Der europäische Markt für Tiernahrung hat ein geschätztes Volumen von knapp 30 Milliarden Franken.
In Europa erwirtschaftet die Sparte bei Nestlé inzwischen 29 Prozent des Umsatzes, weltweit sind es 21 Prozent. Bereits Anfang Jahr hatte Nestlé den Bau eines Tierfutterwerks in Brasilien für 370 Millionen Franken angekündigt.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Nestle N | 85.73 |
+0.18
+0.21%
|
85.87 | 75.37 | 3'919'801.00 |
| Nestle Sa CDR-Reg S | 25.76 |
+0.22
+0.86%
|
25.84 | 23.09 | 61.00 |