Unternehmensergebnis
28.10.2026 07:32:19
Insgesamt hat Rieter seit Anfang Jahr Bestellungen mit einem Gesamtwert von 951,4 Millionen Franken an Land gezogen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies entspricht einem Anstieg von 70 Prozent. Der Umsatz verdoppelte sich gleichzeitig beinahe auf 898,6 Millionen. Der Bestellungsbestand beträgt nun rund 850 Millionen.
Das Wachstum verdankt Rieter primär der Übernahme von Barmag, die 469,1 Millionen zu den Bestellungen und 462,3 Millionen zum Umsatz beisteuert. Die Zahlen der von Oerlikon übernommenen Kunstfaser-Sparte fliessen seit Februar mit ein.
Organisch nahm der Bestellungseingang jedoch um 10,5 Prozent ab, wobei sich das angestammte Geschäft mit Spinnereiprodukten für Baumwolle sehr schwach entwickelte (-16%). Beim Umsatz war die organische Entwicklung mit -2,1 Prozent ebenfalls rückläufig.
Mit den Zahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten gleichwohl übertroffen.
___ Anhaltender Margendruck
Beim Ausblick für das Gesamtjahr krebst das Management nun zurück. So wird nun ein Umsatz am unteren Ende der kommunizierten Bandbreite von 1,3 bis 1,5 Milliarden Franken erwartet. Und bei der operativen EBIT-Marge erwartet Rieter nun einen Wert von -2 bis 0 Prozent, bislang waren 0 und 3 Prozent angepeilt worden.
Begründet wird dieser Pessimismus mit anhaltendem Margendruck und einer langsamer als erwarteten Markterholung in der Region Europa, Naher Osten und Afrika sowie Amerika.
___ Laufende Restrukturierung
Die laufenden Restrukturierungs- und Footprint-Massnahmen würden weiter umgesetzt, betont das Unternehmen. In der Division Short-Staple Fiber seien unter anderem Verlagerungen von Teilen der Spulmaschinenfertigung von Deutschland nach China vorgesehen.
Die Division Components & Technology treibe die Schaffung wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen durch die Schliessung von Standorten in Europa voran. Und in der Kunstfaser-Division seien Massnahmen zur Neuausrichtung der Standorte Remscheid und Neumünster in Deutschland geplant.
Für all das ist ab nächster Woche ein neuer CEO verantwortlich. Thomas Oetterli gibt den CEO-Posten und das VR-Präsidium ab, wie vor knapp einem Monat überraschend publik wurde. Seit damals ist auch bekannt, dass Daniel Lippuner neuer CEO wird und Carl Illi das VR-Präsidium interimistisch übernimmt.
Rieter erwartet nur noch eine "rote Null"
Winterthur (awp) - Rieter ist in den ersten neun Monaten 2026 dank der Übernahme von Barmag zwar gewachsen. Die Ziele für das laufende Jahre wurden gleichwohl deutlich gesenkt. Beim operativen Ergebnis drohen nun sogar rote Zahlen.Insgesamt hat Rieter seit Anfang Jahr Bestellungen mit einem Gesamtwert von 951,4 Millionen Franken an Land gezogen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies entspricht einem Anstieg von 70 Prozent. Der Umsatz verdoppelte sich gleichzeitig beinahe auf 898,6 Millionen. Der Bestellungsbestand beträgt nun rund 850 Millionen.
Das Wachstum verdankt Rieter primär der Übernahme von Barmag, die 469,1 Millionen zu den Bestellungen und 462,3 Millionen zum Umsatz beisteuert. Die Zahlen der von Oerlikon übernommenen Kunstfaser-Sparte fliessen seit Februar mit ein.
Organisch nahm der Bestellungseingang jedoch um 10,5 Prozent ab, wobei sich das angestammte Geschäft mit Spinnereiprodukten für Baumwolle sehr schwach entwickelte (-16%). Beim Umsatz war die organische Entwicklung mit -2,1 Prozent ebenfalls rückläufig.
Mit den Zahlen hat Rieter die Erwartungen der Analysten gleichwohl übertroffen.
___ Anhaltender Margendruck
Beim Ausblick für das Gesamtjahr krebst das Management nun zurück. So wird nun ein Umsatz am unteren Ende der kommunizierten Bandbreite von 1,3 bis 1,5 Milliarden Franken erwartet. Und bei der operativen EBIT-Marge erwartet Rieter nun einen Wert von -2 bis 0 Prozent, bislang waren 0 und 3 Prozent angepeilt worden.
Begründet wird dieser Pessimismus mit anhaltendem Margendruck und einer langsamer als erwarteten Markterholung in der Region Europa, Naher Osten und Afrika sowie Amerika.
___ Laufende Restrukturierung
Die laufenden Restrukturierungs- und Footprint-Massnahmen würden weiter umgesetzt, betont das Unternehmen. In der Division Short-Staple Fiber seien unter anderem Verlagerungen von Teilen der Spulmaschinenfertigung von Deutschland nach China vorgesehen.
Die Division Components & Technology treibe die Schaffung wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen durch die Schliessung von Standorten in Europa voran. Und in der Kunstfaser-Division seien Massnahmen zur Neuausrichtung der Standorte Remscheid und Neumünster in Deutschland geplant.
Für all das ist ab nächster Woche ein neuer CEO verantwortlich. Thomas Oetterli gibt den CEO-Posten und das VR-Präsidium ab, wie vor knapp einem Monat überraschend publik wurde. Seit damals ist auch bekannt, dass Daniel Lippuner neuer CEO wird und Carl Illi das VR-Präsidium interimistisch übernimmt.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Rieter Hldg N | 2.29 |
-0.07
-2.97%
|
3.35 | 2.24 | 293'067.00 |