Blockchain technology
27.05.2026 16:12:11
Trotz der "essenziellen" Bedeutung der grenzüberschreitenden Zahlungen für die Weltwirtschaft seien diese heute langsam, teuer und undurchsichtig, sagte BIZ-Deputy-General-Manager Andréa Maechler am Mittwoch vor den Medien. Mit dem "Projekt Agorá" der BIZ und des Institute for International Finance (IIF) sei während zwei Jahren getestet worden, wie die heutigen Ineffizienzen bei grenzüberschreitenden Zahlungen überwunden werden könnten.
Zum Einsatz kamen dabei tokenisierte Zentralbankreserven wie auch tokenisierte Bankeinlagen. Dies ermöglichte nicht zuletzt sofortige Zahlungsabwicklungen - sogenanntes "atomic settlement" - über die verschiedenen Währungen und Jurisdiktionen hinweg, heisst es in dem am Mittwoch veröffentlichten BIZ-Bericht.
Neben der SNB nahmen auch die Banque de France stellvertretend für das Eurosystem, die Bank of Japan, die Bank of Korea, die Banco de México, die Bank of England und die Federal Reserve Bank of New York sowie über private Finanzinstitute an dem Projekt teil. Von der Schweizer Seite umfasste dies die UBS, die Basler Kantonalbank (BKB), die Waadtländer Kantonalbank (BCV), die Börsenbetreiberin SIX sowie die beiden Kryptobanken Sygnum und Amina.
Die Projektverantwortlichen hätten ein "starkes und anhaltendes" Interesse gezeigt, den "Projekt Agorá"-Prototyp weiter zu untersuchen, wobei auch der Privatsektor noch eine stärkere Rolle spielen dürfte, so das Fazit der BIZ. Weitere Tests würden künftig währungsübergreifende Transaktionen mit echtem Geld umfassen. Neu wolle zudem die Bank of Canada zum Projekt stossen.
BIZ sieht Potenzial für schnelle Auslandszahlungen dank Blockchain
Basel (awp) - Der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr zwischen Finanzinstituten könnte durch den Einsatz der Blockchain-Technologie verbessert werden. Das hat ein Projekt unter Federführung der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ) ergeben, an dem auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) teilgenommen hat.Trotz der "essenziellen" Bedeutung der grenzüberschreitenden Zahlungen für die Weltwirtschaft seien diese heute langsam, teuer und undurchsichtig, sagte BIZ-Deputy-General-Manager Andréa Maechler am Mittwoch vor den Medien. Mit dem "Projekt Agorá" der BIZ und des Institute for International Finance (IIF) sei während zwei Jahren getestet worden, wie die heutigen Ineffizienzen bei grenzüberschreitenden Zahlungen überwunden werden könnten.
Zum Einsatz kamen dabei tokenisierte Zentralbankreserven wie auch tokenisierte Bankeinlagen. Dies ermöglichte nicht zuletzt sofortige Zahlungsabwicklungen - sogenanntes "atomic settlement" - über die verschiedenen Währungen und Jurisdiktionen hinweg, heisst es in dem am Mittwoch veröffentlichten BIZ-Bericht.
Neben der SNB nahmen auch die Banque de France stellvertretend für das Eurosystem, die Bank of Japan, die Bank of Korea, die Banco de México, die Bank of England und die Federal Reserve Bank of New York sowie über private Finanzinstitute an dem Projekt teil. Von der Schweizer Seite umfasste dies die UBS, die Basler Kantonalbank (BKB), die Waadtländer Kantonalbank (BCV), die Börsenbetreiberin SIX sowie die beiden Kryptobanken Sygnum und Amina.
Die Projektverantwortlichen hätten ein "starkes und anhaltendes" Interesse gezeigt, den "Projekt Agorá"-Prototyp weiter zu untersuchen, wobei auch der Privatsektor noch eine stärkere Rolle spielen dürfte, so das Fazit der BIZ. Weitere Tests würden künftig währungsübergreifende Transaktionen mit echtem Geld umfassen. Neu wolle zudem die Bank of Canada zum Projekt stossen.
Zum gleichen Thema
| NEUE AUFTRÄGE | 27.05.2026 18:37:10 | Avolta erhält Zwölfjahresvertrag am US-Flughafen Norfolk |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| SNB N | 3'430.00 |
+40.00
+1.18%
|
3'540.00 | 3'180.00 | 11.00 |