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Politik, Regierung, Parlament, Bundesverwaltung   02.07.2026 07:35:11

SNB bekräftigt Zustimmung zu verschärften Kapitalregeln für UBS

Zürich (awp) - Die UBS übertrifft laut der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die heute geltenden Kapitalanforderungen. Die vom Bundesrat geplante Verschärfung der Regulierung unterstützt die Notenbank weiterhin, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Finanzstabilität 2026 hervorgeht.

"Bezüglich Kapital übertrifft die UBS ihre vollständig umgesetzten Kapitalanforderungen der aktuellen Too-big-to-fail-Regulierung (TBTF-Regulierung), die ab 2030 gelten", heisst es. Diese Anforderungen würden die wegen der CS-Übernahme gestiegene Systemrelevanz der nun einzig verbliebenen Grossbank wiederspiegeln.

Wie bereits bekannt, unterstützt die SNB derweil das Massnahmenpaket zur Krisenprävention und -bewältigung des Bundesrats, um Schwachstellen zu begegnen. Dazu gehört auch die vollständige Unterlegung der Auslandstöchter mit Eigenkapital.

"Wie die Krise der Credit Suisse gezeigt hat, sind die Risiken im Zusammenhang mit ausländischen Beteiligungen durch das aktuelle regulatorische Kapitalregime unzureichend abgedeckt", so die SNB. Der Vorschlag des Bundesrats adressiere diese Risiken gezielt.

___ Mittel für neue Regulierung vorhanden

Gemäss Pro-forma-Berechnungen der Behörden und unter Einbezug der Reserven verfüge die UBS bereits heute über genügend Eigenmittel, um die vorgeschlagenen Anforderungen zu erfüllen, schreibt die Notenbank weiter und bekräftigt damit frühere Aussagen abermals.

Die UBS selbst vertritt den Standpunkt, dass Anpassungen an der Regulierung zwar angebracht seien. Die vorgeschlagenen Massnahmen seien aber unverhältnismässig, insbesondere die vollständige Unterlegung der Auslandsgesellschaften.

Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung schreibt die SNB am Donnerstag, die Profitabilität der UBS habe sich 2025 weiter verbessert. Ausschlaggebend dafür seien die Ergebnisse in der Vermögensverwaltung und im Investment Banking gewesen. Das Schweizer Geschäft habe hingegen wegen des tieferen Erfolgs aus dem Zinsengeschäft einen Rückgang der Profitabilität verzeichnet.


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