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Unternehmensergebnis   17.02.2026 07:57:09

DKSH steigert das Kern-Ergebnis und erhöht die Dividende

Zürich (awp) - Die DKSH-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz praktisch auf Vorjahresniveau erzielt, steigerte aber zugleich den Kern-Betriebsgewinn. Der stark auf den asiatischen Raum ausgerichtete Marktexpansions-Dienstleister strebt in den kommenden Jahren profitables Wachstum an und setzt dabei auch auf Zukäufe.

Im vergangenen Jahr fiel der Umsatz von DKSH leicht um 0,2 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess. Das war vor allem auf Währungseinflüsse zurückzuführen, denn zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 2,9 Prozent gestiegen. Ohne Zukäufe wuchs DKSH organisch um 2,5 Prozent.

Am besten schnitt der grösste Geschäftsteil, der Gesundheitsbereich, mit einem organischen Wachstum von 4,5 Prozent ab. Die weiteren Einheiten Konsumgüter (+1,0%), Performance Materials (-0,3%) und Technologie (-2,9%) entwickelten sich uneinheitlich.

Kern-Ergebnis gesteigert

Eine Verbesserung gelang DKSH im operativen Ergebnis. Der Kern-Betriebsgewinn (Core-EBIT) rückte im Berichtsjahr um 1,7 Prozent auf 349,0 Millionen Franken weiter vor. Währungsbereinigt hätte das Plus gar 6,7 Prozent betragen. Unter dem Strich verblieb nach Steuern ein Gewinn in der Höhe von 210,9 Millionen Franken. Das waren 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Mit den Kennzahlen hat DKSH die Vorgaben der Analysten getroffen. Diese hatten im Vorfeld der Publikation im Durchschnitt einen Umsatz von 11,1 Milliarden Franken und einen Core-EBIT von 350,6 Millionen erwartet.

Andreas W. Keller tritt aus dem Verwaltungsrat

Den Aktionärinnen und Aktionären will DKSH eine höhere Dividende bezahlen. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung von Ende März eine um 15 Rappen auf 2,50 Franken pro Aktie erhöhte Dividende vor. An der GV wird auch der langjährige Verwaltungsrat Andreas W. Keller abtreten. Er war seit 2002 im Gremium vertreten.

An die Stelle von Andreas W. Keller soll Julie von Wedel-Keller treten. Sie gehöre zur 5. Generation der Gründer- und Besitzerfamilie Keller und sei bereits Teil des Advisory Boards der Diethelm Keller Holding. Den Rücktritt aus dem Verwaltungsrat haben auch Wolfgang Baier und Suwannee Ratthayabandith angekündigt. Vorschläge für deren Nachfolge will DKSH bis zur GV präsentieren.

Weiteres Wachstum angestrebt

Mit Blick nach vorne sieht sich DKSH mit der für die kommenden Jahre aufgestellten Roadmap auf Kurs. Darin hat sich der Konzern profitables Wachstum zum Ziel gesetzt, wobei weitere Zukäufe einen wichtigen Beitrag dazu leisten sollen. Bereits im Jahr 2025 hatte die Gruppe insgesamt neun, das Geschäft ergänzende Akquisitionen angekündigt.

Im Geschäftsjahr 2026 zielt DKSH erneut auf einen über dem Vorjahr liegenden Kern-Betriebsgewinn ab. Dabei geht CEO Stefan Butz laut Mitteilung von Wirtschaftswachstum in der Region Asien-Pazifik aus. Langfristig will DKSH das Potenzial dieser Region in den verschiedenen Geschäftssegmenten weiter ausschöpfen.


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