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Dividende   20.02.2026 07:53:09

LLB hält Gewinn 2025 trotz Übernahmekosten stabil

Vaduz (awp) - Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat 2025 die Erträge deutlich gesteigert und trotz Übernahmekosten in etwa gleich viel verdient. Die Dividende soll unverändert bleiben.

Der Geschäftsertrag stieg von Januar bis Dezember um 8,1 Prozent auf 611,6 Millionen Franken, wie die Bank am Freitag mitteilte. In den Zahlen enthalten ist erstmals die ehemalige ZKB Österreich.

Unter dem Strich verblieb ein quasi unveränderter Reingewinn von 166,5 Millionen Franken (-0,4%). Für die "nur" stabile Entwicklung waren unter anderem einmalige Integrationskosten im Zuge der Akquisition verantwortlich.

Die Dividende soll bei 2,80 Franken belassen werden. Liechtenstein erhält als Hauptaktionär Dividenden und Steuern von 64,6 Millionen Franken. 

Die Kundenvermögen der LLB stiegen Ende Jahr um 12,2 Prozent auf 108,9 Milliarden Franken. Der Bank flossen ausserdem Netto-Neugelder von 3,7 Milliarden Franken zu (VJ 2,8 Mrd).

Kommissionsgeschäft klar gestiegen

Zulegen konnte besonders der Erfolg im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft (+21,1% auf 259,2 Mio Fr). Dazu trugen höhere Kundenvermögen sowie die Integration der ZKB Österreich bei.

Das tiefere Zinsniveau dämpfte derweil den Zinserfolg, der um 8,3 Prozent auf 122,9 Millionen Franken sank. Das Handelsgeschäft profitierte hingegen von einem stärkeren Devisengeschäft (+9,9% auf 219,7 Mio Fr).

Der Geschäftsaufwand stieg gleichzeitig um 11,1 Prozent auf 410,4 Millionen Franken, dies vor allem wegen einmaliger Integrationskosten.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich damit auf 67,0 Prozent von 66,4 Prozent im Jahr davor. Ohne die Integration hätte der Wert bei 65,4 Prozent gelegen, schreibt die Bank. Als Zielgrösse strebt die LLB bis zum Ende der laufenden Strategieperiode (ACT-26) einen Wert von höchstens 65 Prozent an.

Solides Ergebnis erwartet

Für das laufende Jahr 2026 gibt die Bank noch keinen konkreten Ausblick. Es sei weiterhin mit geopolitischen Spannungen sowie einem volatilen Marktumfeld zu rechnen, heisst es. Dabei stellt die Bank ein "solides Ergebnis" in Aussicht.

Die Umsetzung der Strategie ACT-26 verlaufe nach Plan und die Nachfolgestrategie soll im Herbst 2026 präsentiert werden.

Des Weiteren stellen sich laut der Mitteilung die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Nicole Brunhart und Christian Wiesendanger der Generalversammlung vom April zur Wiederwahl.


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