Aktien Frankfurt Ausblick: Dax wagt neuen Anlauf über 25.000 Punkte
FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag an seine leicht positive Tendenz der vergangenen Handelstage anknüpfen. Eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-Dax für den Dax ein Plus von 0,3 Prozent bei 25.017 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wurde am Dienstagmorgen ebenfalls moderat höher erwartet.
Der Dax dürfte damit einen weiteren Versuch unternehmen, die viel beachtete Marke von 25.000 Zählern nachhaltig zu überwinden. Das zwei Wochen alte Rekordhoch von gut 25.507 Punkten bleibt zwar noch ein gutes Stück weg, allerdings hat sich der Dax von seinem in der Vorwoche erreichten tiefsten Stand seit Ende 2025 auch schon wieder gut erholt.
"Die neuen Zolldrohungen von Donald Trump konnten dem Markt bislang nicht schaden", stellt Thomas Altmann fest, Marktexperte von QC Partners. "Bei Zolldrohungen ist der Markt in den vergangenen Monaten deutlich widerstandsfähiger geworden." Anleger hätten sich daran gewöhnt, dass nur einem Bruchteil der Drohungen auch tatsächlich Zölle folgten.
Unter den Einzelwerten dürften - wie bereits am Vortag - wieder die Aktien von Puma im Fokus stehen. Der Sportartikelhersteller hat mit dem chinesischen Konkurrenten Anta einen neuen Grossaktionär. Der Konzern, zu dem Marken wie Atomic, Fila, Jack Wolfskin, Salomon oder Wilson gehören, übernimmt den 29-prozentigen Anteil von der französischen Milliardärsfamilie Pinault für insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro oder 35 Euro je Puma-Aktie. Der Preis liegt damit fast 62 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Montag. Im vorbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate schnellten die Puma-Papiere zuletzt um 14 Prozent auf 24,67 Euro hoch, nachdem sie bereits tags zuvor im Xetra-Handel um knapp 17 Prozent gestiegen waren.
Um 4,5 Prozent nach oben ging es auf Tradegate für die Titel von Fielmann , nachdem die Privatbank Berenberg eine Kaufempfehlung für die Aktien der Optikerkette ausgesprochen hatte. Trotz überlegener Margen, Kapitalrenditen und Wachstumsraten sowie der höchsten Dividendenrendite werde Fielmann derzeit nahe seines Zehnjahrestiefs und mit einem Branchenabschlag gehandelt, begründete Analyst Harrison Woodin-Lygo sein Anlagevotum.
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