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Markt und Börse   10.02.2026 08:15:24

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax bei 25.000 Punkten vor kleinem Rückschlag

FRANKFURT (awp international) - Für den Dax bahnt sich am Dienstag ein weiteres Ringen um die 25.000-Punkte-Marke an. Zu Wochenbeginn war der deutsche Leitindex im späten Handel über die Tausendermarke gestiegen, doch nun dürfte diese mit einem schwächeren Start auf der Kippe bleiben. Der X-Dax signalisierte eine Stunde vor dem Xetra-Start einen 0,1 Prozent niedrigeren Auftakt bei 24.985 Punkten. Eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar würde damit zunächst nicht gelingen.

Aus bleibt am Dienstag der internationale Rückenwind, denn nach dem europäischen Handelsende ging den US-Indizes etwas der Schwung aus, der den Dax am Montag im Nachmittagshandel noch mitgetragen hatte. In Asien konzentrierten sich Kursgewinne vor allem auf den Handel in Tokio, der noch vom Sondereffekt des Wahlsiegs der Liberaldemokraten geprägt war. Dass der Nikkei-225 dort das nächste Rekordhoch erreichte, hilft dem deutschen Leitindex jedoch nicht weiter.

Am Markt hiess es, dass die Anleger am Tag vor dem US-Arbeitsmarktbericht zunächst eine kleine Warteschleife fliegen könnten. An den tonangebenden US-Börsen hat der Dow Jones Industrial schliesslich eine Rekordjagd bis über die 50.000-Punkte-Marke hinter sich. Auch der marktbreite S&P 500 ist in Lauerstellung, seine Bestmarke zu toppen. Am Dienstag schon könnten Impulse dazu von den Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen kommen, die das wichtige Weihnachtsgeschäft widerspiegeln.

Keine positiven Impulse kommen am Dienstag von zwei Unternehmen mit Zahlenvorlagen. Bei Teamviewer ging es vorbörslich um mehr als sechs Prozent bergab in Richtung Rekordtief, weil der Anbieter von Fernwartungssoftware einen vorsichtigen Ausblick auf das neue Jahr abgegeben hatte.

Der Reisekonzern Tui stand zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da, doch hier bahnen sich ein Abschlag von zwei Prozent Gewinnmitnahmen an. Der operative Gewinn konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. Auch die Aussagen zur aktuellen Buchungsentwicklung für die wichtige Sommersaison seien mau, hiess es von Händlerseite.

Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos sowie von der Citigroup für Nordex . Nach gutem Lauf strich ausserdem die Berenberg Bank ihr "Buy" für Eon . Die vier Werte bewegten sich vorbörslich mit bis zu drei Prozent im Minus.

Etwas optimistischer wird dagegen Goldman für einige zyklisch geprägte Chemiewerte - mit frischen Kaufempfehlungen, die Evonik und Symrise vorbörslich mit bis zu 4,3 Prozent ins Plus hievten. Ein frisches "Buy" von Jefferies kommt ausserdem bei den Aktionären des Halbleiterausrüsters Aixtron gut an.


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