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Markt und Börse   22.01.2026 07:30:11

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - KRÄFTIGE ERHOLUNG ERWARTET - Nach Donald Trumps Wende im Grönland-Konflikt steuert der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag auf eine deutliche Erholung zu. Der Broker IG taxierte den Dax etwa zwei Stunden vor Handelsbeginn 1,2 Prozent höher auf 24.864 Punkte. Damit würde sich der Leitindex der Marke von 25.000 Punkten nähern, die am Montag aus Sorge vor Zollen unterschritten wurde. Der US-Präsident hat den Konflikt um die zu Dänemark gehörende Insel Grönland überraschend entschärft. Vor diesem Hintergrund hatten am Vorabend auch die US-Aktienkurse schon angezogen. Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm Trump seine Drohung mit Strafzöllen gegen acht europäische Länder zurück. Zur Begründung verwies er darauf, dass ein Rahmen für eine Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.

USA: - ERHOLT - US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch den Aktien-Anlegern mit Aussagen zur Grönland-Frage im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos keine Pause gegönnt, die Gemüter insgesamt aber beruhigt. Ausschlaggebend für die deutlichen Kursgewinne an den New Yorker Börsen war, dass es keine Strafzölle gegen acht europäische Länder einschliesslich Deutschland zum 1. Februar geben soll, die der US-Präsident am Wochenende wegen des Streits um Grönland angedroht hatte. Nach ihren deutlichen Vortagesverlusten gingen die US-Börsen auf Erholungskurs. So gewann der Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss 1,21 Prozent auf 49.077,23 Punkte.

ASIEN: - KRÄFTIGE GEWINNE IN JAPAN - Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag von der Grönland-Wende des US-Präsidenten Donald Trump profitiert. Trump hatte den Konflikt um die zu Dänemark gehörende Insel am Vortag überraschend entschärft. Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte nahm er seine Drohung mit Strafzöllen gegen acht europäische Länder zum 1. Februar zurück. Die Sorge vor einem Handelskrieg trat damit weltweit in den Hintergrund. Die US-Aktienmärkte legten deutlich zu. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gewann kurz vor dem Handelsende rund zwei Prozent. Der CSI-300-Index an Chinas Festlandsbörse und der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong traten unterdessen auf der Stelle.

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DAX             24.560,98  -0,58%
XDAX            24.868,98   1,15%
EuroSTOXX 50     5.882,88  -0,16%
Stoxx50          5.011,65  -0,32%
                                 
DJIA            49.077,23   1,21%
S&P 500          6.875,62   1,16%
NASDAQ 100      25.326,58   1,36%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    127,76  0,04%

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1689  0,02%
USD/Yen     158,83  0,28%
Euro/Yen    185,65  0,30%

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BITCOIN:

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Bitcoin            89.967  0,66%
(USD, Bitstamp)                 

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ROHÖL:

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Brent    65,16  -0,08 USD
WTI      60,60  -0,02 USD

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PRESSESCHAU

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bis 6.30 Uhr: - In der Debatte um den Krankenstand in Deutschland hat der Hausärztinnen- und Hausärzteverband schärfere Regeln für Online-Krankschreibungen gefordert, Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden des Verbands, Markus Beier, Rheinische Post - Viele Beschäftigte in Deutschland arbeiteten zuletzt mehr als 40 Stunden in der Woche, Rheinische Post - Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hält nichts von einer Rückholung des Bundesbank-Goldes aus den USA, Gespräch, Rheinische Post - Der Chef der Taxpayers Associaton of Europe (TAE), Michael Jäger, fordert die Rückholung des Bundesbank-Goldes aus den USA, Gespräch, Rheinische Post - Im Streit um Grönland schlägt der ehemalige CSU-Politiker Peter Gauweiler Dänemarks Regierung vor, einen Verkaufspreis in Höhe von einer Billion Dollar von US-Präsident Donald Trump zu fordern, Gespräch, Bild - Die AfD prüft, einen eigenen Radiosender in Deutschland zu starten, Bild - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, hat die EU-Kommission zu einem entschlossenen Vorgehen beim Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten aufgefordert, Gespräch, Bild

bis 23.15 Uhr: - Continental erwartet attraktiven Preis bei Contitech-Verkauf, Gespräch mit Finanzchef Roland Welzbacher, BöZ - "Deutschland muss Flagge zeigen!", Gespräch mit SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig, FAZ - "Unterschätzt zu werden, ist gar nicht so schlecht", Gespräch mit Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) über Kritik am Technologie-Standort Deutschland seine ambitionierten Ziele, um den Staat zu modernisieren, HB - Europa fehlt kein Kapital, sondern Renditepotenzial, Gastbeitrag von Ökonomen Antonin Bergeaud, André Loesekrug-Pietri und Jean Tirole, HB - "Es wird die nächsten zwei bis drei Jahre schwierig bleiben", Gespräch mit Henning Koch, Vorstandschef des Vermögensverwalters Commerz Real, über die Turbulenzen bei offenen Immobilienfonds und den Auszahlungsstopp bei einem Konkurrenzprodukt, HB - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, sieht im Fall einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und der Europäischen Union (EU) den wirtschaftlichen Erholungsprozess in Deutschland gefährdet, Gespräch, Welt Fernsehen - Die französische Ablehnung des Mercosur-Vertrags wird von der Verherrlichung einer verlorenen Welt genährt, Gastbeitrag von Ex-Botschafter Henri Reynaud, FAZ - US-Präsident Donald Trump sieht sich auf dem Weg zu einer dauerhaften Vereinbarung zu Grönland, Gespräch, CNBC - Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bestätigt, Gespräch, ARD - Der Aufsichtsratschef des Energietechnikkonzerns Siemens Energy, Joe Kaeser, hat die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die für eine rechtliche Überprüfung des Mercosur-Abkommens gestimmt haben, scharf kritisiert, Gespräch, RTL/NTV - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, wirft den Grünen nach der Abstimmung im Europaparlament zum Mercosur-Abkommen "Doppelmoral" vor, Gespräch, Welt Fernsehen - Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) bleibt angesichts der von US-Präsident Donald Trump zurückgenommenen Drohung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder zurückhaltend, Gespräch, ZDF

bis 21.00 Uhr: - Societe Generale will bis Ende 2027 in Frankreich 1.


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