Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - MODERATE GEWINNE - Der Dax versucht sich auch am Mittwoch am Ausbruch über die Charthürde bei 25.000 Punkten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem regulären Xetra-Start 0,1 Prozent höher auf 25.013 Punkte. Am Dienstag war der Dax zeitweise bis auf gut 25.075 Punkte gestiegen, dann aber wieder unter die runde Marke gerutscht. Das eine Woche alte, nächste Zwischenhoch liegt knapp unter 25.100 Punkten. Frischer Schwung der US-Indizes fehlt, auch wenn der Dow Jones Industrial abermals ein Rekordhoch erreichte. Letztlich blieb allerdings vom Kursgewinn kaum etwas übrig. Die anderen Indizes scheuten vor einem Vorstoss auf ihre Bestmarken. Nicht nur die US-Anleger warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Mittwochnachmittag mitteleuropäischer Zeit.
USA: - DURCHWACHSEN - Kommentare aus den Reihen der US-Notenbank Fed zur Zinsentwicklung haben die US-Börsen am Dienstag ausgebremst. Im frühen Handel noch auf einem Rekordhoch bei 50.512 Punkten, beendete der Leitindex Dow Jones Industrial den Handel mit plus 0,10 Prozent auf 50.188,14 Zählern. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,33 Prozent auf 6.941,81 Punkte nach. Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 sank um 0,56 Prozent auf 25.127,64 Zähler. Unter den "Magnificent Seven" verbuchte nur Tesla Kursgewinne. Laut der Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, Beth Hammack, könnten die Zinsen für längere Zeit unverändert bleiben. Die Auswirkungen der jüngsten Zinssenkungen sollten erst einmal bewertet und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachtet werden. Zinssenkungshoffnungen bekamen damit einen Dämpfer.
ASIEN/PAZIFIK: - CHINA DURCHWACHSEN - Die Börsen Chinas haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen zuletzt leicht im Minus notierte, stieg der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong moderat. Deutlichere Gewinne gab es hingegen in Australien. Anleger warten auf US-Arbeitsmarktdaten, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht werden. Sie erhoffen sich Rückschlüsse auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed.
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DAX 24.987,85 -0,11%
XDAX 24.996,90 -0,10%
EuroSTOXX 50 6.047,06 -0,20%
Stoxx50 5.154,03 -0,22%
DJIA 50.188,14 0,10
S&P 500 6.941,81 -0,33%
NASDAQ 100 25.127,63 -0,56%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 128,70 +0,07%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1919 0,20%
USD/Yen 152,98 -0,88%
Euro/Yen 182,29 -0,71%
,,BITCOIN:
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Bitcoin 67.098 -2,48%
(USD, Bitstamp)
,,ROHÖL:
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Brent 69,19 +0,39 USD
WTI 64,36 +0,40 USD
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley (SPD), warnt vor weiteren Änderungen an der EU-Lieferkettenrichtlinie und mahnt Planungssicherheit für Unternehmen an, Gespräch, Politico - IW-Chef und Krankenkassen kritisieren SPD-Gesundheitsabgabe, Rheinische Post - Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen, fordert eine stärkere militärische Führungsrolle Deutschlands in Europa, Gespräch, Bild - Kurz vor dem Start der Münchner Sicherheitskonferenz hat der SPD-Haushalts- und Verteidigungsexperte Andreas Schwarz den Druck für eine Entscheidung im Ringen um das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS erhöht, Gespräch, Rheinische Post
bis 23.15 Uhr: - Der Cybersicherheits-Experte Dennis-Kenji Kipker hält wenig von einem pauschalen Bann der US-Big-Techs und plädiert stattdessen für offene Märkte und mehr Wettbewerb, Gespräch, BöZ - Die expansivere Fiskalpolitik Deutschlands wird öffentlich oft als nicht effektiv kritisiert. Das Narrativ stimmt jedoch nicht, wie ein genauer Blick auf die deutsche Wirtschaft zeigt, Gastbeitrag von Ökonom Adalbert Winkler, BöZ - Koalition fehlen Ideen, um Klimaziel zu schaffen, FAZ - EU und Australien schliessen Verteidigungspakt, HB
bis 21.00 Uhr:
- VW-Finanzchef Arno Antlitz hat nach dem überraschend hohen Geldzufluss im Jahr 2025 den Vorwurf der Bilanzkosmetik zurückgewiesen, HB
- "Wir sind dem Feind immer zwei Schritte voraus", Gespräch mit IAI-Chef Boaz Levy, HB
- Auf die USA kann man nicht mehr vertrauen.
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