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Markt und Börse   23.03.2026 07:35:12

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE ERWARTET - Zum dritten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs droht den europäischen Anlegern bei der Rückkehr aus dem Wochenende eine deutliche Kursschwäche. Der Broker IG taxierte den Dax am Montag der vierten Kriegswoche zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start gut 1,3 Prozent tiefer auf 22.079 Punkte. Im Tief war er sogar bei 21.883 Punkten gesehen worden. "Wenn die Ölarterie sich verengt, atmet das ganze System durch einen Strohhalm", kommentierte Marktstratege Stephen Innes von SPI Asset Management. Er spielt damit auf den wichtigsten Versorgungsweg für Energielieferungen, die Strasse von Hormus, an. Der Iran kann sie weiter faktisch blockieren. Es gehe inzwischen weniger um Einzelereignisse, so Innes, als die schiere Länge des Konflikts. Die Instabilität baue sich langsam auf. Der Ölpreis liegt zwar aktuell etwas unter seinem Hoch seit 2022 bei fast 120 Dollar, auf das er vor zwei Wochen gesprungen war. Er bleibt aber hartnäckig hoch und lähmt damit die Weltwirtschaft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai kostet aktuell mit knapp 113 Dollar wieder etwas mehr als am Freitag.

USA: - DEUTLICH IM MINUS - Aus Furcht vor einer weiteren Eskalation des Iran-Krieges sind die Anleger am Freitag bei US-Aktien weiter aus dem Risiko gegangen. Verstärkt wurde die Anspannung vor dem Wochenende von Berichten über die Entsendung weiterer US-Truppen und angeblichen Überlegungen der USA, mit der Insel Kharg ein iranisches Ölexportzentrum unter Kontrolle zu bringen. Der Dow Jones Industrial schloss 0,96 Prozent tiefer bei 45.577,47 Punkten. Zeitweise war der US-Leitindex sogar unter 45.400 Punkte abgerutscht, wo er sein tiefstes Niveau seit September erreichte. Für die laufende Woche ergab sich ein Abschlag von mehr als zwei Prozent. Damit verbuchte der Dow die vierte verlustbringende Woche in Folge. Seit dem Rekordhoch aus dem Februar hat er fast zehn Prozent eingebüsst. Andere US-Indizes fielen am Freitag deutlicher: Der S&P 500 um 1,51 Prozent auf 6.506,48 Punkte und der technologielastige Nasdaq 100 um 1,88 Prozent auf 23.898,15 Punkte.

ASIEN: - DEUTLICHE VERLUSTE - In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte wegen der weiteren Eskalation im Nahen Osten zum Wochenstart deutlich nachgegeben.

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DAX             22380,19  -2,01%
XDAX            22222,84  -3,42%
EuroSTOXX 50     5501,28  -2,00%
Stoxx50          4778,22  -1,94%
                                
DJIA            45577,47  -0,96%
S&P 500          6506,48  -1,51%
NASDAQ 100      23898,15  -1,88%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    124,83  -0,34%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1525  -0,40%
USD/Yen     159,63   0,25%
Euro/Yen    183,98  -0,14%
                          
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin                         
(USD, Bitstamp)                 
Bitcoin            68.566  1,04%
                                

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ROHÖL:

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Brent    113,58  -1,24%
WTI       99,78  +1,48%
                       

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PRESSESCHAU

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bis 05.00 Uhr - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) drängt nach Rheinland-Pfalz-Wahl auf Reformen. "Jetzt die Dinge beherzt anpacken", Politico - Steuerzahlerbund kritisiert Aktivrente und "verkorkstes Steuersystem", T-Online - Juso-Chef Philipp Türmer attackiert SPD-Spitze, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) - SPD-Sozialexperte Karl Lauterbach: Renten für Gutverdiener deckeln, ARD-Sendung Caren Miosga - SPD-Linker Ralf Stegner spricht von "existenzieller Krise" seiner Partei. "Schon der Gedanke an ein Weiter-so abwegig", Welt

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