News story
Markt und Börse   16.04.2026 07:35:08

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE ERWARTET - Die Hoffnung der Anleger auf weitere Friedensbemühungen im Iran bleibt auch am Donnerstag spürbar. Die Indikation des Brokers IG sieht den Dax zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,2 Prozent höher bei 24.120 Punkten. Über der Marke von 24.000 Punkten könnte er so wieder die 200-Tage-Linie testen, die aktuell bei 24.104 Zählern verläuft. Rückenwind kommt aus New York, wo mit dem marktbreiten S&P 500 und dem Tech-Index Nasdaq 100 am Vorabend zumindest zwei Indizes neue Rekorde aufstellen konnten. Auch dort gaben Hoffnungen auf weitere Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran Auftrieb, zusammen mit dem Optimismus rund um die Technologie der Künstlichen Intelligenz. Die Ölpreise bleiben derweil deutlich unter der 100-Dollar-Marke.

USA: - S&P 500 MIT REKORD; DOW LEICHT IM MINUS - Am US-Aktienmarkt blicken gut gelaunte Anleger im Technologiesektor offenbar schon über den Iran-Krieg hinweg. Sowohl der Auswahlindex Nasdaq 100 als auch der marktbreite und mit Techwerten gespickte S&P 500 stiegen am Mittwoch so hoch wie nie zuvor. Standardwerte fielen etwas zurück. Hoffnungen auf Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran gaben zusammen mit dem Optimismus rund um Künstliche-Intelligenz-Technologien Auftrieb. Die USA und der Iran erwägen, ihre vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe um weitere zwei Wochen zu verlängern, um mehr Zeit für ein Friedensabkommen zu bekommen, berichteten mit der Sache vertraute Personen. Dies beruhigte die Marktteilnehmer, die nun auf eine weitere Gesprächsrunde zwischen den beiden Ländern warten. Hoffnungen darauf hatten die Börsen in dieser Woche nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom Wochenende bereits angetrieben. Der S&P 500 kletterte bis auf 7.026 Zähler und beendete den Handel mit einem Zuwachs von 0,80 Prozent auf 7.022,95 Punkte. Der Nasdaq 100 stieg über 26.214 Punkte, zum Börsenende verbuchte er beim Stand von 26.204,58 Zählern ein Plus von 1,40 Prozent. Tesla und Microsoft waren unter den grössten Gewinnern.

ASIEN: - NIKKEI STEIGT AUF REKORDHOCH - Die Börsen in Ostasien sind angesichts von Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Iran-Krieg erneut gestiegen. Der japanische Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg auf das Rekordhoch von 59.569 Punkten. Rund zwei Stunden vor dem Handelsende lag er mit einem Plus von etwas mehr als zwei Prozent nur wenig darunter. Seit dem Zwischentief Ende März legte der Index rund 17 Prozent zu. In Seoul kletterte der südkoreanische Leitindex Kospi im späten Handel fast zwei Prozent auf 6.200 Punkte. Damit macht der Index fast alle Verluste der vergangenen Wochen nach dem Beginn des Iran-Kriegs wieder wett. Der Index war in der Spitze um knapp ein Fünftel bis auf 5.040 Punkte gefallen. Seitdem legte der Index fast ein Viertel zu.

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DAX             24066,70   0,09%
XDAX            24070,04   0,06%
EuroSTOXX 50     5940,34  -0,74%
Stoxx50          5101,84  -0,80%
                                
DJIA            48463,72  -0,15%
S&P 500          7022,95   0,80%
NASDAQ 100      26204,58   1,40%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    125,41  +0,10%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1812   0,11%
USD/Yen     158,70  -0,19%
Euro/Yen    187,44  -0,08%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin                         
(USD, Bitstamp)                 
Bitcoin            74.957  0,19%
                                

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ROHÖL:

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Brent    95,02  +0,09 USD
WTI      91,64  +0,35 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Steuererhöhungen für breite Bevölkerungsschichten eine klare Absage erteilt und vor zusätzlichen Belastungen für Mittelstand und Arbeitnehmer gewarnt, Interview, NZZ - Angesichts der geplanten höheren Besoldung von Beamten des Bundes fordert die Linke eine generelle Debatte um Verbeamtungen, Interview mit dem haushaltspolitischen Sprecher der Fraktion, Dietmar Bartsch, Rheinische Post - Mehr als zwei Wochen nach dem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa wird in der schwarz-roten Koalition um den Umgang mit syrischen Flüchtlingen gerungen, Interview mit dem CDU-Innenexperten Alexander Throm, Rheinische Post - Die SPD erhöht den Druck auf die Union, das Schwarzfahren aus dem Strafrecht zu streichen, Interview mit der rechtspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Carmen Wegge, Rheinische Post - Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) warnt vor hoher Last für gesetzlich Versicherte, Augsburger Allgemeine - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf, die Beamten und Beschäftigten der Bundespolizei bei der geplanten Entlastungsprämie von 1.000 Euro nicht auszuklammern, Interview mit dem Vorsitzenden für den Bereich Bundespolizei und Zoll, Andreas Rosskopf, Rheinische Post - Die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung wird wohl auch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes beinhalten, Gespräch mit dem finanzpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Fritz Güntzler, Table Media - Die Arbeitgeber erwarten, dass erheblich weniger Unternehmen die steuerfreie Prämie über 1.000 Euro an Beschäftigte auszahlen werden als es vor vier Jahren der Fall war, Gespräch mit BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter, Bild - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hält die geplante Senkung der Energiesteuer für unzureichend, Gespräch, Politico

bis 23.15 Uhr: - Die Fürstlich CastellZsche Bank plant eine starke Expansion in der Vermögensverwaltung, Gespräch mit Vorstandssprecher Ingo Mandt, BöZ - "Der Förderauftrag steht für uns im Zentrum von allem", Gespräch mit Rentenbank-Vorstandssprecherin Nikola Steinbock, über die Steuerung der Bank, die Wiederbelebung des Programm-Kreditgeschäfts und die Vorwürfe des Bundesrechnungshofs, BöZ - "Schlimmere Folgen als die Ukrainekrise", Gespräch mit Weltbank-Chefökonom Indermit Gill darüber, wie weitreichend die Auswirkungen des Irankriegs sein werden und warum der Protektionismus der reichen Länder den Weg aus der Armut behindert, FAZ - Die EU-Kommission will im Kampf gegen die Folgen der Energiekrise den Verbrauch von Öl und Gas reduzieren und die Strompreise drücken, HB

bis 21.00 Uhr: - Unternehmen und Forschungseinrichtungen melden im Bereich der Technologien für die Digitalisierung wieder mehr Patente an, HB - Das geplante Entlastungspaket der Bundesregierung stösst in der Bevölkerung auf gemischte Reaktionen, Capital - Im Rahmen der Sudan-Konferenz in Berlin fordert die Berichterstatterin der Grünen Bundestagsfraktion für den Sudan, Luise Amtsberg, konsequentes Handeln von der Bundesregierung, Gespräch, Rheinische Post - Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Clara Bünger, hat die Verdienste von Linken-Chef Jan van Aken für die Partei gewürdigt, Gespräch, Rheinische Post - "Trumps Vermächtnis ist für ihn sehr wichtig", Gespräch mit US-Spitzendiplomat Thomas Shannon, HB - China verkraftet die hohen Ölpreise besser als die meisten Länder.


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