Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Zur Wochenmitte und vor dem Feiertag deutet sich am deutschen Aktienmarkt eine Stabilisierung an. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,6 Prozent höher auf 24.100 Punkte. Damit würde der Leitindex wieder über die runde Marke von 24.000 Zählern steigen, unter die er am Dienstag gerutscht war. Im Fokus steht der Besuch von US-Präsident Donald Trump in China. Marktexperte Jochen Stanzl von der Consorsbank nennt es "das meistbeachtete Ereignis des heutigen Tages". Vordergründig gehe es um den Handel, Trump reise mit dem "Who's Who der amerikanischen Wirtschaft" nach Peking. Der Besuch werde jedoch vom Iran-Krieg überschattet. Der innenpolitische Druck auf Trump, den Krieg zu beenden, sei durch die hohe Inflation vom Vortag noch einmal gewachsen. Daneben schwillt die Welle der Quartalsbilanzen noch einmal an und dürfte wie am Vortag teils starke Kursbewegungen auslösen.
USA: - TECH-WERTE SCHWÄCHELN - Wieder aufgeflammte Sorgen vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg haben die US-Technologieaktien am Dienstag belastet. Diese waren seit Ende März stark gestiegenen und gelten als besonders konjunktursensibel. US-Präsident Donald Trump zufolge hängt die Waffenruhe nur noch am seidenen Faden. Teheran kritisierte die Verhandlungsstrategie der Vereinigten Staaten. Die USA strebten keine echten Verhandlungen an, sondern die vollständige Kapitulation Irans. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,87 Prozent nach unten. Der nicht von Tech-Werten dominierte Leitindex Dow Jones Industrial legte hingegen um 0,11 Prozent zu.
ASIEN: - GEWINNE - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch zugelegt. Trotz der Schwäche der US-Technologiewerte am Vorabend blieb die Stimmung insgesamt freundlich. Kurz vor seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping spielte US-Präsident Donald Trump die Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Iran-Krieg herunter. In Tokio legte der japanische Nikkei 225 um 0,8 Prozent zu. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gewann rund 0,3 Prozent, während der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen auf der Stelle trat.
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DAX 23.954,93 -1,62%
XDAX 24.038,26 -1,05%
EuroSTOXX 50 5.808,45 -1,48%
Stoxx50 5.035,66 -0,77%
DJIA 49.760,56 0,11%
S&P 500 7.400,96 -0,16%
NASDAQ 100 29.064,80 -0,87%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
,,Bund-Future 124,73 0,06%,,
DEVISEN:
,,Euro/USD 1,1736 -0,02% USD/Yen 157,71 0,06% Euro/Yen 185,08 0,03%,,
BITCOIN:
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Bitcoin 81.169 0,84%
(USD, Bitstamp)
,,ROHÖL:
,,Brent 106,27 -1,50 USD WTI 100,73 -1,45 USD,,
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Iran besitzt noch Grossteil seines Raketenarsenals, New York Times und Washington Post - Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), rechnet mit grösserem Stellenabbau, Redaktionsnetzwerk Deutschland - Juso-Chef Philipp Türmer kritisiert geplante Abkehr von Acht-Stunden-Tag, Redaktionsnetzwerk Deutschland - Die Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden in diesem Jahr voraussichtlich weitaus stärker steigen als die Einnahmen, Rheinische Post - Die Krankenkasse DAK fordert, Sparmassnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Beamte zu übertragen, Gespräch mit Chef Andreas Storm, Rheinische Post - Die Krankenkasse DAK erwartet trotz der geplanten Gesundheitsreform weiter steigende Beiträge, Interview mit DAK-Chef Andreas Storm, Rheinische Post - Fast jeder zweite Bundesbürger wünscht sich ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Bundesregierung, Bild
bis 23.15 Uhr: - "Viele Abgeordnete sind mehr auf kurzfristige Bestandswahrung fokussiert als auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit", Gespräch mit dem FDP-Europaabgeordneten Moritz Körner, BöZ - Japan hat unter den entwickelten Volkswirtschaften den höchsten Schuldenstand. Eine neue Definition des IWF greift Tokio jetzt unter die Arme. Doch die Wirkung ist begrenzt: Das Niveau ist niedriger, doch die Zinslast steigt weiter, Gastbeitrag von Jörn Quitzau, Chefvolkswirt der schweizerischen Bergos Privatbank, BöZ - Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD): "Die Ukrainer sind sehr klar? Sie haben ein grosses Interesse daran, als Teil Europas ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre technologischen Erkenntnisse und ihre industriellen Kapazitäten auch in die Sicherheit Europas zu stellen.", ZDF
bis 21.
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