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Markt und Börse   18.05.2026 07:30:13

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - RÜCKSCHLAG DÜRFTE SICH AUSWEITEN - Der Dax dürfte zu Wochenbeginn an den schwachen Freitag anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex etwa zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start 0,8 Prozent tiefer auf 23.758 Punkte. Das Tief lag in der Nacht sogar unter 23.700 Punkten. Damit droht dem Dax ein Rutsch unter seine exponentielle 200-Tage-Linie. Das langfristige Trendbarometer läuft seit Wochen seitwärts und signalisiert damit die Richtungssuche im Dax - bei starken Ausschlägen in beide Richtungen. In den USA hat die jüngste KI-Rally am Freitag zumindest eine Auszeit genommen. Der marktbreite S&P 500 und der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 kamen von ihren Rekorden zurück. Der Ölpreisanstieg und das enorm hohe Niveau von Anleiherenditen bremsten die Kauflaune. Diese Faktoren bestimmten am Morgen auch in Asien das Geschehen.

USA: - VERLUSTE - Die wieder anziehenden Ölpreise haben am Freitag Inflationsängste geschürt und damit die US-Börsen belastet. Die Renditen am Anleihemarkt kletterten in die Höhe, was den jüngsten Rekordlauf an der Wall Street abrupt beendete. Allgemein wurden die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China mit Blick auf den Iran-Krieg mit Enttäuschung aufgenommen. Es bleibt jetzt dabei, dass die für den Welthandel wichtige Strasse von Hormus faktisch geschlossen ist. Die zuletzt noch im Zuge der Euphorie rund um Künstliche Intelligenz besonders stark gestiegenen, aber auch sehr konjunktursensiblen Technologiewerte verzeichneten nun Verluste. So fiel der Tech-Index Nasdaq 100 um 1,54 Prozent auf 29.125,20 Punkte. Das breit gefasste Börsenbarometer S&P 500 verlor 1,24 Prozent auf 7.408,50 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial büsste 1,07 Prozent auf 49.526,17 Punkte ein. Auf Wochensicht ergibt dies ein Minus von 0,17 Prozent.

ASIEN: - IM MINUS - In Asien haben die Aktienmärkte zum Wochenstart vor allem wegen der gestiegenen Ölpreise weiter nachgegeben. Neben den Belastungen durch den höheren Ölpreis drückten in China enttäuschende Konjunkturdaten auf die Stimmung. Sowohl der Einzelhandelsumsatz als auch die Industrieproduktion blieben hinter den Erwartungen zurück. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen verlor im dortigen späten Handel 0,7 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong etwas mehr als ein Prozent nachgab. In Tokio büsste der japanische Leitindex Nikkei 225 im späten Handel knapp ein Prozent ein.

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DAX             23950,57  -2,07%
XDAX            23865,04  -1,96%
EuroSTOXX 50     5827,76  -1,81%
Stoxx50          5047,28  -1,53%
                                
DJIA            49526,17  -1,07%
S&P 500          7408,50  -1,24%
NASDAQ 100      29125,20  -1,54%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    123,48  -0,07%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1621  -0,04%
USD/Yen     158,98   0,13%
Euro/Yen    184,74   0,09%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin                          
(USD, Bitstamp)                  
Bitcoin            76.874  -0,69%
                                 

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ROHÖL:

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Brent    111,28  +2,02 USD
WTI      107,62  +2,20 USD
                          

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - CSU-Chef Markus Söder gegen Erhöhung der Mehrwertsteuer, ARD-Sendung Caren Miosga - CSU-Chef Markus Söder will "Ruck" und sieht Koalition unter Reformdruck, ARD-Sendung Caren Miosga - Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der SPD-Bundestagsfraktion am kommenden Dienstag knüpft laut SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese an eine Tradition aus dem Sauerland an, Gespräch, Rheinische Post - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu einer baldigen Senkung der Stromsteuer aufgerufen, Gespräch, Rheinische Post - Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat der Atomkraft in Deutschland eine vorläufige Absage erteilt, Gespräch, Rheinische Post - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) haben Überlegungen zu einer Minderheitsregierung entschieden zurückgewiesen, Gespräch, Rheinische Post - Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek,hat sich offen für pauschale Kürzungen bei Subventionen gezeigt, Gespräch, Politico - Experten fordern umfassende Reformen von Schwarz-Rot, Bild - Die Bundesregierung will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv aufstocken, Bild

bis 21.30 Uhr: - "Man kann nicht einfach kopieren", Gespräch mit Merck-Chef Kai Beckmann über Strategie und Pläne für den Dax-Konzern, HB - Immer höhere Rabatte, der intensive Kampf um Marktanteile und dazu eine Zurückhaltung der heimischen Kundinnen und Kunden - die chinesischen Autohersteller haben zunehmend mit Ertragsproblemen zu kämpfen, HB - Destinus bereitet einen möglichen Börsengang vor und baut dafür Governance- und Reportingstrukturen aus. Das Marschflugkörper-Startup kooperiert mit Rheinmetall beim Aufbau einer skalierbaren Fertigung in Europa, Gespräch mit Anne Louise Metz, Director of Strategic Finance & Founding, BöZ - "Wir sind jetzt schon ein deutsch-amerikanisches Unternehmen", Gespräch mit Stefan Ries, wissenschaftlicher Leiter des deutschen Biotech-Startups Catalym, BöZ - "Kräuter sind das Herz von Ricola" - Der schweizerische Hersteller von Kräuterbonbons soll in Familienhand bleiben, sagt Raphael Richterich. Der Urenkel des Firmengründers verfolgt eine neue Geschäftsidee, Gespräch, FAZ - Die Frage "Bank oder Fintech" ist überholt. Heute gilt: "Bank und Fintech", Gespräch mit Objectway-Manager Karl im Brahm , BöZ - KGAL diagnostiziert einen epochalen Bruch im Markt für Büroimmobilien. Demnach wird die traditionelle Marktzyklik nicht zurückkehren. Der Vermögensverwalter stellt folgerichtig B- und C-Lagen auf den Prüfstand. KGAL blickt stattdessen verstärkt auf Investitionen auch in soziale Infrastruktur, Gespräch mit Co-Chefs Florian Martin und André Zücker, BöZ - Grossbritannien und Golf-Kooperationsrat nähern sich Abkommen über freien Handel, FT - Verdi-Chef Frank Werneke hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorgeworfen, für die Reformpläne der Bundesregierung bislang keinen Konsens mit den Gewerkschaften gesucht zu haben, Gespräch, ARD - Der Bundeshaushalt wird schon in wenigen Jahren in eine akute Schieflage geraten, HB - ""Ich rechne damit, dass die US-Notenbank politischer wird" - Ökonom Markus Brunnermeier erwartet durch den Fed-Chefwechsel ein neues Zinsregime und eine "erodierende Dollar-Dominanz".


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