News story
Markt und Börse   11.06.2026 07:30:16

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM MINUS ERWARTET - Die Gemengelage an den Finanzmärkten hemmt die Anleger am Donnerstag weiter beim Eingehen neuer Aktienrisiken. Die wieder zugespitzte Lage in Nahost paart sich mit weiterhin hinterfragten KI-Bewertungen und hinzukommt die Aussicht auf steigende Zinsen. Diese Einflüsse sorgen zwei Stunden vor dem Auftakt dafür, dass der Dax vom Broker IG 0,1 Prozent tiefer auf 24.167 Punkte taxiert wird.Das Minus fällt damit etwas geringer aus als zwischenzeitlich gedacht. Die Futures in New York zeigten sich etwas von den Vortagsverlusten erholt und in Asien schaffen es einige Börsen leicht ins Plus, auch wenn sich der Nahost-Konflikt trotz der seit zwei Monaten geltenden Waffenruhe gefährlich hochschaukelt. Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen. Laut dem Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners glaubt aber kaum jemand an eine langfristige erneute Eskalation. "Alle gehen davon aus, dass sich Donald Trump während der heute beginnenden Fussball-Weltmeisterschaft als Friedenspräsident inszenieren will", kommentierte der Experte am Morgen.

USA: - DEUTLICHE VERLUSTE - Die New Yorker Börsen haben am Mittwoch ihre Verluste im Handelsverlauf sichtbar ausgeweitet. Neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran nach gegenseitigen Angriffen beider Länder belasteten die Stimmung und liessen die Ölpreise kräftig steigen. Trump zeigte sich unzufrieden mit den laufenden Verhandlungen und kündigte einen bevorstehenden neuerlichen Angriff trotz der formal geltenden Waffenruhe an. Zudem sagte der israelische Verteidigungsminister, der Kampf mit dem Iran sei "noch lange nicht beendet". Der schon vortags schwache Nasdaq 100 geriet angesichts weiterer Gewinnmitnahmen im heiss gelaufenen Halbleitersektor zusätzlich unter Druck. Frühe moderate Gewinne nach Inflationsdaten waren nicht von Dauer: Der technologielastige Auswahlindex drehte ins Minus und büsste am Ende 1,98 Prozent auf 28.508,03 Punkte ein. Der marktbreite S&P 500 sank letztlich um 1,62 Prozent auf 7.266,99 Punkte. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es um 1,87 Prozent auf 49.918,78 Punkte nach unten. Er hatte es am Dienstag letztlich als einziger grosser Index noch knapp in positives Terrain geschafft.

ASIEN: - NIKKEI UNVERÄNDERT; CSI 300 UND HANG SENG IM MINUS - In Asien haben sich die wichtigsten Aktienmärkte am Donnerstag unterschiedlich entwickelt. Während sich der Markt in Japan nach dem Minus am Vortag stabilisierte, ging es in China weiter nach unten. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong lag im späten Handel rund ein Prozent im Minus und steuert damit auf den siebten Verlusttag in Folge zu. Seit Dienstag vergangener Woche büsste der Index rund 1.900 Punkte oder 7 Prozent auf 24.136 Punkte ein. Mit einem Jahresminus von knapp 6 Prozent im bisherigen Jahresverlauf hinkt er den meisten anderen wichtigen Indizes in Asien und weltweit deutlich hinterher. Zum Vergleich: Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte trotz einer leichten Korrektur in den vergangenen Tagen seit Ende 2025 rund 24 Prozent zu. Noch deutlicher zog der südkoreanische Kospi an. Er kletterte dank der Rally bei Chipaktien infolge des KI-Booms in den ersten fünfeinhalb Monaten des Jahres um fast 80 Prozent nach oben.

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DAX             24195,31  -0,97%
XDAX            24063,62  -1,83%
EuroSTOXX 50     6009,95  -0,66%
Stoxx50          5154,04  -0,04%
                                
DJIA            49918,78  -1,87%
S&P 500          7266,99  -1,62%
NASDAQ 100      28508,03  -1,98%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    125,26  -0,25%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1550   0,12%
USD/Yen     160,51  -0,03%
Euro/Yen    185,38   0,10%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin                         
(USD, Bitstamp)                 
Bitcoin            62.613  1,88%
                                

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ROHÖL:

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Brent    93,88  +0,88 USD
WTI      91,05  +1,02 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 6.30 Uhr - Daimler Truck sieht Existenz durch CO2-Vorgaben der EU bedroht, Chefin Karin Radström: "Wenn wir die CO2-Ziele nicht einhalten können, muss Daimler Truck für jeden Prozentpunkt 120 Millionen Euro zahlen" / Lkw-Hersteller fordern bessere Ladeinfrastruktur, Interview mit Radström und Renault-Truck-Deutschlandchef Maximilian von Löbbecke, Politico - SPD-NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott gegen starre Renten-Altersgrenze, Berlin Playbook Podcast, Politico - Migrationsexperten zweifeln an Effektivität der deutschen Grenzkontrollen / Vorsitzender des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR), Winfried Kluth: "Politische Sturheit", Rheinische Post - Tankstellenverband nicht überrascht vom Aus für Tankrabatt, Rheinische Post

bis 23.25 Uhr: - OpenAI-Chef Sam Altman sieht Börsengang innerhalb des nächsten Jahres, , The Information - US-Präsident Donald Trump erwägt als eine Option eine grosse, kurze Operation gegen den Iran, Axios - Südkoreanischer Konzern SK Goup will Datencenter in Japan eröffnen, Nikkei

bis 21.00 Uhr: - ASML-Technik-Vorstand Marco Pieters: "Wir prüfen derzeit, wie wir unser Portfolio erweitern können", Gespräch, HB - Gründer und Chef von Robotik-Start-up Neura Robotics nach Milliarden-Finanzierungsrunde: "Wir werden viel Kapital in den Ausbau der Infrastruktur und des Ökosystems stecken. Gleichzeitig müssen wir die Produktion skalieren", Interview mit David Reger, HB - Fuchs-Finanzchefin Esma Saglik: "Wir sind weiter sehr gut unterwegs", Fuchs sei "nicht energieintensiv", Interview, BöZ - Fraktionen von CDU/CSU und SPD einig: Tankrabatt läuft zum 1. Juli aus, Bild - Aus für Tankrabatt: Mineralölverband sichert Weiterreichen bis zum Ende der Laufzeit zu, Rheinische Post - Der designierte NRW-SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott schlägt ein Gutscheinsystem für Haushaltshilfen vor, Interview, Welt - Der designierte NRW-SPD-Spitzenkandidat Ott gesteht Fehler seiner Partei ein, Interview, Welt - Investmentchef von Amundi Deutschland, Thomas Kruse, über KI und Tech-Werte: "Das ist anders als bei der Dotcom-Blase", Interview, BöZ - Chef des Musikstreamingdienstes Deezer, Alexis Lanternier, über 75.


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