Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Nach der schwächeren Vorwoche zeichnet sich für den Dax am Montag ein soliderer Start ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start 0,3 Prozent höher auf 24.747 Punkte. Am Freitag war der Dax zeitweise auf 24.547 Punkte abgesackt, hatte seine 50-Tage letztlich aber doch gehalten. Dieses mittelfristige Trendbarometer liegt aktuell bei 24.603 Punkten und hat den Dax zuletzt zweimal aufgefangen. Die Vorgaben für den Dax sind durchwachsen. So bleiben die jüngsten Highflyer, der japanische Leitindex Nikkei 225 und der südkoreanische Kospi, aktuell im Korrekturmodus. Dafür zeigt sich der Hang Seng in Hongkong etwas von seiner Verlustserie erholt. Der Nasdaq 100 hatte in den USA am Freitag wie der Dax seine 50-Tage-Linie getestet und verteidigt. Der Nahost-Krieg bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Die USA und der Iran wollen ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Strasse von Hormus US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln.
USA: - NASDAQ 100 DEUTLICH IM MINUS; DOW NUR LEICHT - Nach der Erholung am Vortag sind US-Technologiewerte zum Wochenschluss wieder unter Druck geraten. Marktbeobachter verwiesen am Freitag auf zunehmende Zweifel der Anleger, ob die Konsumenten die anstehenden Preisanhebungsrunden bei den Technologiekonzernen noch in der Masse mittragen werden. Börsianer sprachen zudem von einer gewissen Rotation weg von Chipherstellern hin zu einer breiteren Kategorie von Unternehmen, deren Wachstumsaussichten sich derzeit verbesserten. Standardwerte gaben denn auch nur geringfügig nach. Der Nasdaq 100 fiel um 1,09 Prozent auf 29.118,24 Punkte. Anleger machten bei solchen Aktien Kasse, deren Kurse zuvor im Zuge der Hoffnung auf hohe Gewinne mit Künstlicher Intelligenz (KI) in die Höhe geschnellt waren. Für den technologielastigen Index ergibt sich auf Wochensicht ein Verlust von 4,24 Prozent. Der marktbreite S&P 500 gab am Freitag um 0,05 Prozent auf 7.354,02 Punkte nach. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,09 Prozent auf 51.876,11 Punkte. Hier steht auf Wochensicht ein Gewinn in Höhe von 0,60 Prozent zu Buche. Erst am Donnerstag hatte der Leitindex ein Rekordhoch erreicht.
ASIEN: - VERLUSTE IN JAPAN UND SÜDKOREA; HANG SENG IM PLUS - In Asien haben die Aktienmärkte in Japan und Südkorea am Montag ihre Konsolidierung fortgesetzt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 büsste im späten Handel rund ein Prozent auf 68.630 Punkte ein und entfernte sich damit weiter von seinem vor einer Woche erreichten Rekordhoch von knapp 72.832 Punkten. Auch in Südkorea hielten die Gewinnmitnahmen an. Andersherum sah es am Montag in Hongkong aus. Dort legte der Hang-Seng-Index nach deutlichen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen gab leicht nach.
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DAX 24671,22 -1,29%
XDAX 24663,14 -1,35%
EuroSTOXX 50 6221,55 -0,73%
Stoxx50 5342,32 -0,60%
DJIA 51876,11 -0,09%
S&P 500 7354,02 -0,05%
NASDAQ 100 29118,24 -1,09%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 127,40 -0,01%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1387 0,01%
USD/Yen 161,79 0,03%
Euro/Yen 184,23 0,04%
,,BITCOIN:
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Bitcoin
(USD, Bitstamp)
Bitcoin 59.459 -0,02%
,,ROHÖL:
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Brent 72,34 +0,35 USD
WTI 69,93 +0,70 USD
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Der norwegische Finanzminister und ehemalige Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Bündnispartner vor dem anstehenden Gipfeltreffen in Ankara zu mehr Zusammenhalt aufgerufen, Gespräch, Welt - Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat angesichts der jüngsten Hitzewelle einen besseren Schutz von Pflegebedürftigen durch Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW) gefordert und entsprechende Befugnisse angemahnt, Gespräch, Rheinische Post - Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gass, hat angesichts der Extremtemperaturen in den vergangenen Tagen zu geringe Investitionen der Länder in den Hitzeschutz von Krankenhäusern kritisiert, Gespräch, Rheinische Post - NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat nach dem Hitze-Wochenende eine vorerst positive Bilanz zum Umgang mit den Extremtemperaturen im Gesundheitssektor gezogen, Gespräch, Rheinische Post - Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein gravierender Mangel an einsatzfähigen Bodycams, Gespräch mit Andreas Rosskopf, Vorsitzender der GdP für die Bundespolizei, Rheinische Post - Deutschland und Niederlande wollen grenzüberschreitende Spezialeinsätze der Polizei ermöglichen, Politico
bis 20.30 Uhr:
- Trotz eines schwachen Auftaktquartals sieht Finanzchef Thomas Toepfer Airbus auf gutem Weg, 2026 das ehrgeizige Auslieferungsziel zu erreichen. Bisher hat der Iran-Krieg zu keinen Stornierungen oder Verschiebungen von Flugzeugbestellungen geführt, BöZ
- "Die Amerikaner und Japaner kaufen gerade den Markt leer", Gespräch mit Noble-Elements-Chef Andreas Kroll, HB
- "Isar Aerospace kann aus den Fehlern von SpaceX lernen", Gespräch mit Hendrik Brandis, Mitgründer des Risikokapitalgebers Earlybird, über das Potenzial europäischer Technologie und darüber, welche Start-ups billionenschwere Bewertungen erreichen könnten, HB
- CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Stossrichtung eines Kommissionsvorschlags für ein Aus von Minijobs in ihrer bisherigen Form gerechtfertigt, Gespräch, ARD
- "Trotz Hormus-Öffnung bleibt der Preisdruck", Gespräch mit Frank Smets von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich spricht Folgen der Konfrontation in Nahost, das Risiko einer Krise durch horrende Staatsschulden und Stablecoin als Geldersatz, FAZ
- "Wir müssen ältere Menschen aktiv miteinbeziehen", Gespräch mit BeneVit-Chef Kasper Pfister, FAZ
- In den nächsten vier Jahren werden deutsche Unternehmen ihre Geschäfte zunehmend in Wachstumsregionen verlagern - ausserhalb von Deutschland und Europa, HB
- Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat sich mit seinen Kabinettskollegen final über Einsparungen im Etat geeinigt. Der Bundeshaushalt 2027 steht damit, HB
- Der Regierung fehlt der Mut, schneller die Lebensarbeitszeit anzuheben. Das wäre die bessere Lösung, als Arbeitnehmern und Arbeitgebern ständig neue Belastungen zuzumuten, Gastbeitrag von Clara und Laura Sasse, Mitglieder des Vorstands der Gruppe Dr.
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