News story
Markt und Börse   07.07.2026 07:30:20

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - MODERATE VERLUSTE - Nach dem zuletzt kräftigen Anstieg dürfte der Dax am Dienstag etwas zurückkommen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,3 Prozent tiefer auf 25.745 Punkte. Am Montag hatte der Dax mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, nachdem er am vergangenen Donnerstag seinen fast sechs Monate alten Höchststand getoppt hatte. Der charttechnische Analyst Christoph Geyer hatte bereits am Wochenende auf einen überkauften Markt hingewiesen und einen Rücksetzer avisiert. Die deutliche Schwäche der KI-Werte am Morgen in Asien macht auch den europäischen Börsen am Dienstag das Leben schwer. Der südkoreanische Kospi, zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, sackte um 8 Prozent ab. Die Aktien von Samsung Electronics nach Eckdaten zum zweiten Quartal sogar zehn Prozent. Die Resultate seien auf den ersten Blick zwar hervorragend gewesen, stellte Marktbeobachter Stephen Innes fest. Die Samsung-Aktien seien aber bereits so hoch bewertet gewesen, dass die Erwartungen kaum noch übertroffen werden konnten ("priced for perfection"). Der "erste KI-Stresstest" habe nun nicht geklappt. Insgesamt verändere sich gerade die Erwartungshaltung, erklärte Innes. Nicht mehr die aktuelle starke KI-Nachfrage sei entscheidend, sondern ob das Tempo dynamisch genug bleibe, um die bereits hohen Bewertungen zu rechtfertigen.

USA: - GEWINNE - Dank der Kursgewinne in der Halbleiterbranche hat die Nasdaq-Börse zum Wochenauftakt kräftig zugelegt. Der Standardwerteindex Dow Jones Industrial erreichte zwar Schlussglocke eine Rekordmarke, blieb aber deutlich hinter dem Technologie-Index zurück. Der Dow schloss 0,29 Prozent höher mit 53.055,91 Punkten. Das Rekordhoch lag mit gut 53.060 Punkten knapp darüber. Der technologielastige Nasdaq 100 legte dagegen um 1,26 Prozent auf 29.697,87 Zähler zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,72 Prozent auf 7.537,43 Punkte.

ASIEN: - VERLUSTE - Erneute Gewinnmitnahmen bei KI-Aktien haben am Dienstag die Börsen Asiens trotz starker Geschäftszahlen des Elektronik- und Speicherchipkonzerns Samsung belastet. In Südkorea wurde der Handel zeitweise sogar unterbrochen, nachdem der Leitindex Kospi um 8 Prozent gefallen war. Die Samsung-Aktien knickten um rund zehn Prozent ein, obwohl das Unternehmen dank des KI-Booms im zweiten Quartal einen weiteren - und überraschend hohen - Rekordgewinn erzielte. Allerdings sind die Samsung-Aktien in diesem Jahr auch schon sehr stark gelaufen. Hinzu kommen mittlerweile Bedenken einiger Investoren, dass die KI-Rally vielleicht doch etwas zu weit gelaufen sein könnte. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank am Dienstag um gut 2 Prozent. Der chinesische CSI-300 und der Hongkonger Hang Seng fielen um rund eineinhalb Prozent beziehungsweise gut ein halbes Prozent.

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DAX             25.817,89   0,15%
XDAX            25.804,95   0,00%
EuroSTOXX 50     6.398,01  -0,23%
Stoxx50          5.457,53  -0,40%
                                 
DJIA            53.055,91   0,30%
S&P 500          7.537,43   0,72%
NASDAQ 100      29.697,87   1,26%
                                 

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    126,47  -0,06%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1436  -0,05%
USD/Yen     161,77  -0,19%
Euro/Yen    185,01  -0,24%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin            63.067  -1,46%
(USD, Bitstamp)                  
                                 

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ROHÖL:

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Brent    72,50  +0,51 USD
WTI      68,98  +0,43 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Rolls-Royce Power Systems sieht Marktvolumen für kleine Kernkraftwerke von rund einer Billion US-Dollar, Gespräch mit Vorstandschef Jörg Stratmann, Welt - 55 Prozent der Deutschen lehnen ärztliches Attest ab erstem Krankheitstag ab, Stern - Die Evangelische Kirche hat vor einer Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen gewarnt, Rheinische Post - In der Debatte um längere Ladenöffnungszeiten spricht sich der Wirtschaftsausschuss des Bundestags für ein Ende des Öffnungsverbots an Sonntagen aus, Gespräch mit dem Vorsitzenden Christian von Stetten (CDU), Bild

bis 23.15 Uhr: - Studie: Europas Autowerke sind nur zu 59 Prozent ausgelastet, HB - Wer das kreative Potenzial der Volksrepublik unterschätze, riskiere den Anschluss, warnt Olaf Scale, Asia-Pacific-Chef des Mittelständlers Rosenberger. Die Unternehmen hierzulande sollten umdenken, Gespräch, HB - "Weniger Zettelwirtschaft, mehr Realwirtschaft", Staatssekretär Philipp Amthor (CDU) und Regierungsberater Lutz Goebel sprechen über den Paradigmenwechsel beim Bürokratieabbau und störrische Ministerien, HB - Die bisherige Militärstrategie von Qualität statt Masse reicht nicht mehr. Die Realität moderner Kriege zwingt zum Umdenken. Ohne industrielle Wende könnte der Westen im Ernstfall wehrlos sein, Gastbeitrag von Eric Autellet, General der französischen Luftwaffe a. D. und ehemaliger Vizegeneralstabschef der französischen Streitkräfte, Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und André Loesekrug-Pietri, Präsident der Joint European Disruptive Initiative der europäischen Agentur für Sprunginnovationen, HB - Stärken die Ausgaben für Verteidigung in der konjunkturellen Flaute die deutsche Wirtschaft? Ja, sagt die Ökonomin Geraldine Dany-Knedlik. Ob auch der Standort profitiert, bleibe schwer messbar, Gespräch, FAZ

bis 21.


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