Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM BEWEGUNG - Die Hängepartie am deutschen Aktienmarkt dürfte am Donnerstag weitergehen. Mit etwa 25.000 Zählern wurde der Leitindex Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Handel vom Broker IG nahezu unverändert zum Vortag indiziert. Seit vergangener Woche schon pendelt das Börsenbarometer in einer engen Spanne um diese runde Marke. Analyst Martin Utschneider von Robomarkets spricht denn auch von einer "richtungslosen Grundtendenz". Dieser dürfte der Dax auch an diesem Donnerstag treu bleiben, zumal er sich auch am Vortag nicht aus seiner jüngsten Seitwärtsspanne habe lösen können. Das belege eine "ausgeprägte Unentschlossenheit der Marktteilnehmer". Impulse könnte die Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen setzen, die allerdings erst in der kommenden Woche allmählich Fahrt aufnimmt. Am Donnerstag könnten die Geschäftszahlen der schweizerischen ABB auf den Kurs der Siemens-Aktie abstrahlen.
USA: - WENIG BEWEGUNG; DOW LEICHT IM PLUS; NASDAQ 100 ETWAS IM MINUS - Die US-Aktienmärkte haben sich am Mittwoch relativ wenig bewegt und letztlich unterschiedlich entwickelt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,29 Prozent im Plus bei 52.658,64 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,38 Prozent auf 7.572,40 Zähler nach oben. Dagegen fiel der technologielastige Nasdaq 100 um 0,28 Prozent auf 29.502,60 Punkte. In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben. Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Unterdessen startete das US-Militär nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu bedrohen
ASIEN: - ÜBERWIEGEND VERLUSTE - Abermals schwache Chipwerte haben die Börsen Asiens am Donnerstag belastet - allen voran die Märkte in Japan und Südkorea. Bereits tags zuvor waren starke Quartalszahlen und eine optimistischer Geschäftsprognose des niederländischen Chipindustrieausrüsters ASML am Ende fast verpufft. Den Unternehmen der Branche fällt es nach den starken Kursgewinnen im zweiten Quartal aktuell schwer die teils überhohen Erwartungen der Anleger zu erfüllen. Der südkoreanische Leitindex Kospi sank nach seiner Vortageserholung nun um 4,6 Prozent und der japanische Nikkei 225 fiel um knapp 3 Prozent. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandsbörsen gab um gutg 1 Prozent nach, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong fast 2 Prozent gewann.
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DAX 24.999,53 -0,59%
XDAX 24.994,06 -0,27%
EuroSTOXX 50 6.265,58 -0,23%
Stoxx50 5.385,69 0,15%
DJIA 52.658,64 0,29%
S&P 500 7.572,40 0,38%
NASDAQ 100 29.502,60 -0,28%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 125,08 -0,03%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1466 0,02%
USD/Yen 162,09 -0,06%
Euro/Yen 185,87 -0,03%
,,BITCOIN:
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Bitcoin 64.733 +0,03%
(USD, Bitstamp)
,,ROHÖL:
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Brent 84,58 -0,37 USD
WTI 79,39 -0,21 USD
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PRESSESCHAU
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bis 07.00 Uhr: - Deutsche Drohnenforscher treffen regelmässig Kollegen aus China und Russland, HB - Zeitplan für Start des staatlichen Vorsorgedepots wackelt, HB - Fraunhofer-Studie sieht bis zu 726.000 Jobs in der europäischen Autoproduktion bedroht, Politico - Der Chef des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, warnt vor der Abschaffung von Minijobs, Gespräch, Rheinische Post - Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Michael Kellner, wirft Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) einen unnötigen Einsatz externer Berater vor, Gespräch, Politic
bis 23.15 Uhr: - Die Förderbank KfW will den deutschen Mittelstand und privates Wagniskapital stärker zusammenbringen, Gespräch, HB - Die Risiken digitaler Umgebungen für unsere Jüngsten sind enorm. Sie sind schädlichen Inhalten und Manipulation im Netz ausgeliefert. Eine konsequente Regulierung ist nötig, um ihre Gesundheit zu bewahren, Gastbeitrag von Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich und Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, HB - "Humanoide sind Thema in der Chefetage", Gespräch mit Robotikexperte Werner Kraus von Fraunhofer IPA, HB - Der Maschinenbauverband VDMA ruft nach einem härteren Kurs gegen China. Präsident Bertram Kawlath fordert eine Beweislastumkehr in Antisubventionsverfahren, Gespräch, FAZ - Sanktionen schaden den Bürgern des Ziellandes, aber sie stabilisieren die Regime. Was folgt daraus?, Gastbeitrag von Ökonomen Reiner Eichenberger und David Stadelmann, FAZ
bis 21.
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