Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE VORAUS - Am deutschen Aktienmarkt dürfte es am Freitag wegen der schwachen Vorgaben aus Asien und den USA weiter nach unten gehen. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Handel auf 24.675 Punkte und damit rund ein Prozent tiefer. Neben einer Schwäche von KI-Aktien belastet weiterhin der Krieg im Nahen Osten, der die Ölpreise steigen lässt. Der Dax hatte bereits an den vergangenen beiden Tagen nachgegeben und zuletzt unter der Marke von 25.000 Zählern geschlossen. Auf Wochensicht deutet die IG-Indikation auf ein Minus von rund 400 Zählern oder 1,6 Prozent hin. Seit dem Rekordhoch von 25.900 Punkten Anfang vergangener Woche hat sich der Dax inzwischen rund fünf Prozent entfernt.
USA: - DOW LEICHT IM MINUS; NASDAQ STÄRKER UNTER DRUCK - Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag Kursverluste verzeichnet. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,20 Prozent niedriger bei 52.552,97 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,51 Prozent auf 7.533,77 Zähler nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,62 Prozent auf 29.025,77 Punkte. Aktuell agierten die Anleger vorsichtig, hiess es am Markt. Sie wägten ab, ob die Unternehmensgewinne von Technologie-Unternehmen wohl die jüngsten Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz rechtfertigten. Zudem herrsche weiter Unsicherheit wegen der Lage im Nahen Osten.
ASIEN: - DEUTLICHE VERLUSTE - Die Schwäche von Technologieaktien hat die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte zum Wochenschluss stark belastet. Besonders deutlich ging es in Japan nach unten. Dort verlor der Leitindex Nikkei 225 im späten Handel mehr als fünf Prozent auf 63.200 Punkte. Seit Freitag vergangener Woche sackte der Nikkei 225 um mehr als 5.000 Zähler oder knapp acht Prozent ab. Auch in China und Hongkong gaben die Börsenindizes am Freitag deutlich nach. In Südkorea, wo die Ausschläge zuletzt besonders heftig waren, wurde zum Abschluss der Woche wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
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DAX 24915,49 -0,34%
XDAX 24894,07 -0,40%
EuroSTOXX 50 6283,61 0,29%
Stoxx50 5408,04 0,41%
DJIA 52552,97 -0,20%
S&P 500 7533,77 -0,51%
NASDAQ 100 29025,77 -1,62%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 125,02 +0,07%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1436 -0,05%
USD/Yen 162,43 0,02%
Euro/Yen 185,77 -0,03%
,,BITCOIN:
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Bitcoin
(USD, Bitstamp)
Bitcoin 63.262 -0,82%
,,ROHÖL:
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Brent 84,94 +0,71 USD
WTI 79,75 +0,80 USD
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Aussenminister Johann Wadephul (CDU) schlägt EU-Mission als Ersatz für UN-Truppe im Libanon vor, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will Online-Krankschreibungen ohne Arztkontakt stoppen, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) - Die Unionsfraktion stellt sich gegen die von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante Anhebung der Alkoholsteuer, Gespräch mit dem agrar- und ernährungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Steiniger (CDU), Politico - Der Chemiekonzern Evonik treibt die Trennung von seinen Chemieparks voran, die er in die Einheit Syneqt ausgegliedert hat, Gespräch mit Chef Christian Kullmann, Rheinische Post - Der Chef des Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, fordert, den für 2030 in Nordrhein-Westfalen geplanten Kohleausstieg zu verschieben , Gespräch, Rheinische Post - Der bundeseigene Strom- und Gaskonzern Uniper hat eine Woche nach der Verabschiedung des "Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG)" seine Strategie angepasst, Gespräch mit Chef Michael Lewis, Welt - Der frühere deutsche Botschafter in Syrien und heutige Leiter des Deutschen Orient-Instituts, Andreas Reinicke, geht von einer freiwilligen Rückkehr vieler Syrer in ihr Heimatland aus, Gespräch, Rheinische Post - Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt warnt der Chef des Chemiekonzerns Evonik vor der AfD, Gespräch mit Christian Kullmann, Rheinische Post - Fast jede zweite abschlagsfreie "Rente mit 63" ist in den vergangenen Jahren an eine Frau gegangen, Rheinische Post
bis 23.15 Uhr: - Dassault Systemes verhandelt über Kauf von ArisGlobal von Nordic Capital für etwa zwei Milliarden US-Dollar, FT - "Hier treibt die Gier, nicht die Wettbewerbsfähigkeit" - Der Chef der US-Gewerkschaft United Auto Workers sieht hinter den Sparplänen von Volkswagen ein unlauteres Kalkül und will den Druck auf die Autobauer im Süden der USA erhöhen, Gespräch mit Shawn Fain, HB - "Wir wollen zu denen gehören, die überleben" - Der chinesische Autohersteller Xpeng hält den deutschen Markt für so wichtig, dass das neueste Modell in München präsentiert wurde. Gründer He Xiaopeng denkt auch darüber nach, in Europa lokal zu produzieren, Gespräch, FAZ - Die AfD-Bundesspitze fordert den Abbruch der Aufstellungsversammlung der AfD für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und eine Neuwahl der Landesliste, Welt - Vor dem deutsch-französischen Ministerrat hat sich die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Agnieszka Brugger für eine stärkere europäische Einbindung der französischen nuklearen Abschreckung ausgesprochen, Gespräch, Politico
bis 21.
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