Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - WENIG BEWEGT - Der Dax dürfte am Freitag nach den jüngsten Verlusten zunächst wenig bewegt in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start mit 24.760 Punkten fast auf Vortagsniveau. Am Vortag hatte er sich dem tiefsten Stand seit Ende Juni genähert. Mit einem Abschlag von aktuell 0,3 Prozent droht dem Dax eine maue Woche. Neue US-Zölle, weiter steigende Ölpreise, zugespitzte Kriegshandlungen in Nahost und neue Sorgen um KI-Investitionen sind zum Wochenende hin kein guter Cocktail für die Anleger. Viel dürfte auch vom Dax-Schwergewicht SAP abhängen nach den Zahlen am Vorabend. Dass die Aktien ausserbörslich etwas anzogen, weil überraschend viele Cloudverträge abgeschlossen wurden, könnte dem Dax etwas helfen. Das operative Ergebnis des Softwarekonzerns entwickelte sich aber schwächer als gedacht.
USA: - VERLUSTE - Sorgen angesichts weiter kräftig steigender Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) sowie unvermindert steigende Ölpreise haben am Donnerstag die US-Börsen spürbar belastet. Nach einer Erholung am Dienstag und einer abwartenden Haltung zur Wochenmitte stiessen zahlreiche Anleger Aktien ab. Vor allem Papiere grosser Technologiekonzerne wurden verkauft. Der von grossen Tech-Konzernen dominierte Nasdaq 100 ging mit einem Abschlag von 1,87 Prozent aus dem Tag. Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial gab um 0,97 Prozent nach.
ASIEN: - KRÄFTIGE VERLUSTE - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag kräftig nachgegeben. Der jüngste Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges schürt Konjunktur- und Inflationssorgen rund um den Globus und belastet damit die Aktienmärkte. Der japanische Nikkei 225 sackte zuletzt um 2,8 Prozent ab. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen büsste 1,2 Prozent ein, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,3 Prozent nachgab.
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DAX 24.763,12 -1,56%
XDAX 24.769,53 -1,60%
EuroSTOXX 50 6.210,17 -1,69%
Stoxx50 5.377,33 -1,15%
DJIA 51.711,65 -0,97%
S&P 500 7.408,30 -1,21%
NASDAQ 100 28.454,81 -1,87%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
,,Bund-Future 124,20 -0,05%,,
DEVISEN:
,,Euro/USD 1,1377 0,01% USD/Yen 163,84 -0,01% Euro/Yen 186,40 0,00%,,
BITCOIN:
,,Bitcoin 65.255 0,31% (USD, Bitstamp),,
ROHÖL:
,,Brent 100,35 -0,54 USD WTI 91,70 -0,40 USD,,
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen: "Einfach mal machen" zu wenig im Gesundheitsressort, Augsburger Allgemeine - Linken-Fraktionsvize Clara Bünger kritisiert geplante Einschnitte bei der Informationsfreiheit scharf, Gespräch, Rheinische Post - Miele-CO-Chef Reinhard Zinkann schaltet sich in die Debatte um längere Arbeitszeiten ein: "Wir müssen darüber nachdenken, die wöchentliche Arbeitszeit anzupassen", Interview, Wiwo - Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, fordert Mitsprache bei Galeria-Filialen, Zeitungen der Funke Mediengruppe
bis 23.15 Uhr: - "Ich betreibe keine Enteignungsdebatte", Gespräch mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), HB - Die Start-up-Strategie der Bundeswirtschaftsministerin verbessert die Förderung junger Unternehmen. Doch es fehlt eine Vision und damit ein echtes Signal zum Aufbruch, Gastbeitrag von Philipp Herrmann, Mitgründer und Chef des Start-up-Innovationszentrums Bryck, HB - "Im Gefängnis war ich für fünf Sätze", Gespräch mit Managercoach Stefan Wachtel über seine Haft in der DDR, den Fall Jens Spahn und das Paradox, dass immer mehr geredet wird, aber immer weniger gesagt werden darf, HB
bis 21.00 Uhr:
- Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) wertet es als "gutes Zeichen", dass es mit Nina Warken (CDU) nun eine weibliche Nachbesetzung der offenen Position im Kanzleramt geben soll, Interview, HB
- Der Energieökonom Graham Weale befürwortet, dass Berlin bei der Förderung Alternativer Energien bremst.
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