News story
Markt und Börse   27.07.2026 07:30:16

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Dank einer Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran dürfte der Dax zu Wochenbeginn an die Stärke vom Freitag anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start ein knappes Prozent höher auf 25.325 Punkten. Damit winkt der höchste Stand seit drei Wochen. Profitieren dürften die Aktienkurse nicht zuletzt von fallenden Energiepreisen. Der Preis für ein Fass Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab um bis zu sieben Prozent nach und fiel unter die Marke von 90 Dollar. Zuletzt betrug das Minus noch knapp fünf Prozent. Der Gaspreis sackte sogar um neun Prozent ab. Die Angriffspause "nährt die Hoffnung auf Frieden", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Und das komme an den Börsen gut an. Die zweite Nacht in Folge ohne Angriffe bringe ein Stück Zuversicht und Optimismus zurück.

USA: - DOW IM PLUS; NASDAQ IM MINUS - An der Wall Street hat sich am Freitag das Auf und Ab mit einem Erholungsversuch fortgesetzt. Anleger reagierten mit einer gewissen Erleichterung auf die wieder rückläufigen Ölpreise. So sank der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent deutlich unter 100 US-Dollar. An der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückten Nasdaq dagegen herrschte ungeachtet der starken Quartalsbilanz von Intel weiter Vorsicht nach dem starken Lauf von Aktien mit KI-Bezug. Der Dow Jones Industrial testete nach einem Rückschlag am Vortag wieder die 52.000-Punkte-Marke. Mit einem Plus von 0,46 Prozent auf 51.947,25 Punkte ging der bekannteste Wall-Street-Index in das Wochenende, nachdem er am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. In den vergangenen fünf Handelstagen verbuchte er damit einen Verlust von 0,4 Prozent. Der umfangreich bestückte S&P 500 gewann am Freitag 0,05 Prozent auf 7.411,98 Zähler. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 fiel um 1,15 Prozent auf 28.128,34 Punkte, was im Wochenverlauf ein Minus von 1,6 Prozent bedeutet. Bereits tags zuvor hatten erneut Sorgen rund um den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) und die dafür notwendigen Investitionen belastet.

ASIEN: - GEWINNE - Der Ölpreisrückgang im Zuge der Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Börsen Asiens am Montag gestützt. Der volatile und zuletzt vor allem von KI-Werten beeinflusste südkoreanische Leitindex Kospi stieg um ein halbes Prozent. Der Nikkei 225 legte um 0,2 Prozent zu. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann 0,7 Prozent und der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen zog um 0,4 Prozent an.

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DAX             25099,00   1,36%
XDAX            25080,76   1,26%
EuroSTOXX 50     6280,94   1,14%
Stoxx50          5429,15   0,96%
                                
DJIA            51947,25   0,46%
S&P 500          7411,98   0,05%
NASDAQ 100      28128,34  -1,15%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    124,94  +0,41%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1405   0,29%
USD/Yen     163,57  -0,17%
Euro/Yen    186,54   0,12%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin            65.296  -0,07%
(USD, Bitstamp)                  
                                 

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ROHÖL:

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Brent    92,09  -4,69 USD
WTI      84,79  -4,52 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - VW-Tochter Audi prüft Senkung der Produktionskapazitäten in Deutschland, HB - Halbleiterhersteller Nvidia verhandelt mit ChatGPT-Anbieter OpenAI über 250-Milliarden-Dollar-Garantie für die Pacht eines riesigen Rechenzentrumprojekts, WSJ - Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) muss sparen und schliesst dafür Standorte in Nordrhein-Westfalen und Bayern, Gespräch mit Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel, Rheinische Post - Der Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Thorsten Schäfer-Gümbel, verteidigt den Rückzug aus dem Krisenland Jemen, Gespräch, Rheinische Post - Das Forschungsministerium hat bislang nur knapp die Hälfte der finanziellen Mittel für die "Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen" für 2026 bewilligt, Rheinische Post - Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestags, will "Freiheitsrechte" von Extremisten einschränken, HB

bis 20.30 Uhr: - Fusionsgespräche zwischen United Airlines und Delta Airlines im letzten Jahr gescheitert, WSJ - "Wir müssen unsere Kräfte bündeln und schneller werden", Gespräch mit TKMS-Chef Oliver Burkhard, HB - Fraser will Michael Murray als Chef von Hugo Boss, Times - The Exploration Company will in Finanzierungsrunde mindestens 300 Millionen US-Dollar bei einer Gesamtbewertung von mehr als zwei Milliarden Dollar einnehmen, FT - JPMorgan rechnet im laufenden Jahr mit einem IPO-Volumen, das zwar nicht den Rekord von 2021 knackt, aber so hoch ausfällt "wie in keinem Jahr seitdem", Gespräch mit Investmentbanking-Co-Chef Kevin Foley, BöZ - "Wir sind eine digitale Kolonie der USA", Gespräch mit Ecosia-Chef Christian Kroll, FAZ - Jeder zweite Secondary-Deal mit Private-Credit-Bezug betrifft heute einen Continuation-Fonds. Olga Braun-Cangl von Cambridge Associates befürchtet nicht, dass Private-Credit-Manager faule Kredite in solche Fonds auslagern könnten - im Gegenteil, Gespräch, BöZ - Hedgefonds haben sich stärker in Richtung liquide Assets bewegt, sagt Kier Boley, CIO Alternative Investment Solutions bei UBP. Er setzt beim Vergleich von Managern auf deren Korrelation unter Stress. Da zeigten sich Risiken, die man sonst nicht sehe, Gespräch, BöZ - Berliner Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf besteht auf Verteidigung der Freiheit gegen Islamismus - auch bei der Koalitionsbildung, Gespräch, Welt Fernsehen - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht das iranische Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen, Gespräch, Fox News - Andy Burnham gibt Kommunen und Bürgern mehr Macht.


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