Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
----------
AKTIEN
----------
DEUTSCHLAND: - DAX AUF REKORDKURS - Stark gesunkene Ölpreise könnten den Dax am Montag zum Handelsstart auf ein weiteres Rekordhoch hieven. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor Xetra-Handelsbeginn ein Prozent höher auf 25.895 Punkten und damit nur wenige Zähler unter dem bisherigen Rekordstand von 25.900 Zählern Anfang Juli. Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war. Da US-Präsident Donald Trump am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Grossangriff abgesagt hatte, gaben die Ölpreise zum Wochenauftakt kräftig nach. Dadurch schwinden Inflationsängste und auch Sorgen vor steigenden Leitzinsen.
USA: - GEWINNE - Zum Juli-Abschluss haben die US-Börsen am Freitag weiter zugelegt. Anleger brauchten etwas Zeit, um die besonders rasante Erholung an der Nasdaq-Börse vom Vortag zu verarbeiten, denn eine Zeit lang mussten sie um ihre Anschlussgewinne fürchten. Mit den gefeierten Zahlen des Online-Händlers Amazon im Rücken war das Ergebnis dann aber positiv, auch wenn Apple enttäuschte. Der Dow Jones Industrial legte um 0,53 Prozent auf 52.485,03 Punkte zu.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Montag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der kräftige Rückgang der Ölpreise im Zuge einer Entspannung der Lage im Iran stützte den Markt tendenziell. Der japanische Nikkei 225 gab im späten Handel aber rund ein Prozent nach. Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu stützen. Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte, dass man in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten Yen gekauft habe, um "übermässige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" der japanischen Landeswährung einzudämmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Massnahmen ergreifen. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen büsste 0,7 Prozent ein, während der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen auf der Stelle trat.
,,
DAX 25.629,24 0,07%
XDAX 25.726,61 0,04%
EuroSTOXX 50 6.358,01 0,22%
Stoxx50 5.454,39 -0,09%
DJIA 52.485,03 0,53%
S&P 500 7.489,72 0,70%
NASDAQ 100 28.274,20 0,60%
,,----------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
----------
RENTEN:
,,Bund-Future 124,61 0,31%,,
DEVISEN:
,,Euro/USD 1,1533 0,03% USD/Yen 156,44 -0,64% Euro/Yen 180,42 -0,59%,,
BITCOIN:
,,Bitcoin 62.733 -1,21% (USD, Bitstamp),,
ROHÖL:
,,Brent 83,35 -4,58 USD WTI 79,54 -5,13 USD,,
----------
PRESSESCHAU
----------
bis 06.30 Uhr: - Astrazeneca und Bristol Myers Squibb verhandeln über Fusion, FT - Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rechnen angesichts immer leistungsfähigerer KI-Modelle mit einer Verschärfung der Bedrohungslage im Cyberraum, HB- Im Streit um Änderungen am Reformpaket signalisiert der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, der Union Kompromissbereitschaft; etwa für mehr Ausnahmen bei Minijobs und Härtefallregeln bei Rente mit 63, Bild - Platz 17 im EU-Vergleich: Deutschland fällt bei Digitalisierung laut Bitkom weiter zurück, Rheinische Post - Kanzler in der Krise: Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann sieht derzeit kaum Alternativen zu Friedrich Merz (CDU), Rheinische Post
bis 20.30 Uhr:
- Nach Druck aus der Autoindustrie könnte die EU-Kommission schneller gegen Importe chinesischer Plug-in-Hybride vorgehen, HB
- Eine Untersuchung der Unternehmensberatung PWC stellt die Strategie der deutschen Stahlbranche zu grünem Stahl infrage - und damit auch Milliardensubventionen der Bundesregierung, HB
- Finanzprofis finden immer neue Wege, KI-Milliardeninvestitionen aus den Bilanzen der Tech-Konzerne zu halten. Das Risiko trägt am Ende unter anderem die Allianz - und deren Kunden, HB
- Aktuelle Zahlen des Rechtsdienstleisters Conny zeigen, dass private Vermieter ihre Mieten fast genauso stark überhöhen wie gewerbliche Vermieter, HB
- Europa und Deutschland sind bei KI hoffnungslos abgehängt.
Zum gleichen Thema
| MARKT UND BÖRSE | 03.08.2026 10:01:26 | Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax startet mit Rekordhoch in den August |