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Markt und Börse   07.08.2026 07:30:14

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Am Freitag dürfte der Dax zunächst nur wenig vorwärtskommen. Nach seinem zur Wochenmitte erreichten Höchststand bei etwas über 26.400 Zählern fehlt dem deutschen Leitindex für einen Anstieg über dieses Kursniveau zurzeit die Kraft. Zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG den Dax mit plus 0,16 Prozent auf 26.181 Punkte. Damit zeichnet sich auf Wochensicht ein Zuwachs von 2,2 Prozent ab. Bremsen könnte vor dem Wochenende der Ölpreis, der erneut etwas stieg, da die Aussichten auf eine dauerhafte Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus weiterhin ungewiss sind. US-Präsident Donald Trump geht jedoch nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Meerenge bevorstehen könnte. "Der Ölpreis liegt bei 80 und nicht mehr bei 100 Dollar, was die Inflationsrisiken etwas lindern dürfte", kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Auf einen Abwärtstrend bei den Energiepreisen sei in diesen Tagen aber kein Verlass. Zu fragil seien die immer wieder anberaumten, dann aber doch ohne belastbares Ergebnis versandenden Gespräche der Konfliktparteien am Persischen Golf. In der Bilanzsaison geht es in Deutschland am Freitag etwas ruhiger zu als an den Tagen davor. Auf der Agenda stehen aus dem Dax mit der Allianz und der Munich Re zwei Versicherer sowie der Lastwagenbauer Daimler Truck . Am Nachmittag dürften sich die Anleger für die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA interessieren.

USA: - VERLUSTE - Nach dem jüngsten Rekordlauf an der Wall Street haben die US-Anleger am Donnerstag wieder vorsichtiger agiert. Die wichtigsten Aktienindizes gaben nach. Die Börsen seien zuletzt "heiss gelaufen", sagte ein Händler. Nun nehme die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen zu, auch grössere Rücksetzer wären dem Beobachter zufolge keine Überraschung. Zudem drückten auch erneut aufgeflammte Zinssorgen auf die Stimmung. Der Leitindex Dow Jones fiel um 0,85 Prozent auf 53.885,10 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,18 Prozent auf 7.709,96 Zähler. Beide Börsenbarometer hatten zur Wochenmitte einmal mehr Höchststände erreicht. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,39 Prozent auf 29.373,33 Punkte nach unten. In der Tech-Branche gab es einige enttäuschende Unternehmensnachrichten, so dass in dem technologielastigen Index mehrere Werte mit prozentual zweistelligen Kursverlusten herausragten.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Börsen Asiens haben am Freitag vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten keine gemeinsame Richtung gefunden. Gleichzeitig droht der eskalierende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen eine Friedenslösung im Iran-Krieg zu erschweren, was die Ölpreise wieder etwas steigen liess. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank im späten Handel um 0,4 Prozent und der Kospi in Südkorea fiel um 0,6 Prozent. Besser sah es in China nach Exportdaten des Landes aus, die zeigten dass das Wachstum der Ausfuhren etwas höher ausgefallen war als von Experten erwartet. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen stieg um 0,9 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong auf der Stelle trat.

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DAX             26140,13   0,05%
XDAX            26174,94  -0,11%
EuroSTOXX 50     6502,56   0,39%
Stoxx50          5507,27   0,13%
                                
DJIA            53885,10  -0,85%
S&P 500          7709,96  -0,18%
NASDAQ 100      29373,33  -0,39%
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    124,76  -0,06%
                             

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1524  -0,01%
USD/Yen     158,40  -0,02%
Euro/Yen    182,54  -0,03%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin            64.123  -0,21%
(USD, Bitstamp)                  
                                 

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ROHÖL:

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Brent    83,87  +1,38 USD
WTI      78,42  +1,13 USD
                         

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PRESSESCHAU

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bis 07.15 Uhr: - Bundesregierung stockt Finanzierung für KI-Gigafactory auf eine Milliarde Euro auf, Politico - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert angesichts zunehmender Hitze einen "nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung und die Klimaanpassung" in den Kommunen, Gespräch mit Präsident Ralph Spiegler, Rheinische Post - Der SPD-Innenexperte Sebastian Fiedler hat nach dem Drohnen-Vorfall in Leipzig die Aufteilung der Zuständigkeiten für Sicherheit an Flughäfen gegen Kritik verteidigt, Gespräch, Rheinische Post - Angesichts mehrerer hunderttausend russischer Touristen in der Europäischen Union fordern EU-Abgeordnete von Brüssel schnelle Gegenmassnahmen, Welt

bis 23.15 Uhr: - Der Motorenbauer Deutz wächst durch Zukäufe in Energieversorgung und Rüstung zu einem breit aufgestellten Konzern, Gespräch mit Chef Sebastian Schulte über den Strategiewechsel, HB - "Das ist keine Zeitenwende, das sind nicht mal grosse Reformen", Gespräch mit Ifo-Sozialexperte Andreas Peichl, HB - Deutschland vergeudet seine Stärken. Die USA feiern Unternehmer, China plant weitsichtig, und Argentinien holt Reformen mit der Kettensäge nach. Daraus sollten wir lernen, Gastbeitrag von Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy und Daimler Truck, HB - Viele Menschen in Ostdeutschland hätten das Gefühl, Bürger zweiter Klasse zu sein, sagt Ökonom Joachim Ragnitz vom Dresdner Ifo-Institut. Wer glaube, mit besserer Infrastruktur die AfD zu bremsen, mache sich etwas vor, Gespräch, FAZ - Die Ministerpräsidenten wissen wohl nicht, was sie fordern - Zur Debatte über die abschlagsfreie Frührente, Gastbeitrag von Ökonom Axel Börsch-Supan und Ex-VDR-Geschäftsführer Franz Ruland, FAZ - Der Terrorismus-Experte Peter Neumann sieht Deutschland bei der Drohnenabwehr nicht gut aufgestellt, Gespräch, ZDF

bis 21.00 Uhr: - Die Aareal Bank peilt deutlich höhere Renditen an und treibt den strategischen Umbau voran, sagt Chef Christian Ricken.


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