Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - REKORDHOCH BLEIBT IM BLICK - Der deutsche Aktienmarkt zeigt unverändert Stärke. Nach einer Stagnation des Dax nur knapp unter dem jüngsten Rekordhoch zum Wochenauftakt dürfte das deutsche Börsenbarometer am Dienstag zum Handelsbeginn leicht zulegen. Mit einem moderaten Plus von 0,2 Prozent auf 26.370 Zähler taxierte der Broker IG den Dax allerdings noch etwas unter der Höchstmarke vom Freitag von 26.445 Punkten vom Freitag. Ein gutes Gewinnwachstum der Dax-Unternehmen trotz hoher Energiepreise, "gepaart mit moderaten Bewertungen und zurückhaltender Anlegerstimmung, erzeugen ein konstruktives Umfeld für den Dax", schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank am Morgen. Mit Blick auf den Nahostkonflikt hätten sich die Marktakteure mittlerweile "an eine Situation zwischen Hoffen und Bangen gewöhnt und sich angesichts der wechselhaften Nachrichtenlage ein dickes Fell wachsen lassen". Gleichwohl gibt Stanzl zu bedenken: "Resilienz ist aber nicht gleichbedeutend mit Immunität: Der Nahostkonflikt bleibt ein Pulverfass, die Stimmung kann jederzeit blitzschnell drehen."
USA: - MODERATE VERLUSTE - Die sich in Rekordnähe haltenden US-Börsen haben am Montag moderat nachgegeben. Nachlassende Sorgen vor Leitzinserhöhungen nach dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag wurden überschattet von Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Nahen Osten. Der Dow Jones Industrial gab um 0,11 Prozent auf 53.975,98 Punkte nach. In der vergangenen Woche hatte der bekannteste Wall-Street-Index um drei Prozent zugelegt und bei 54.744 Zählern ein Rekordhoch erreicht. Der S&P 500 sank zum Wochenstart um 0,06 Prozent auf 7.753,11 Punkte. Der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Nasdaq 100 verlor 0,34 Prozent auf 29.621,81 Zähler.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Anleger an den Börsen Asiens haben sich am Montag angesichts der Unsicherheit in puncto der Lage rund um die Strasse von Hormus teils zurückgehalten. Zuletzt hatte die Islamische Republik eine Öffnung der Seestrasse von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Zudem warten Anleger auf US-Inflationsdaten, die zur Wochenmitte anstehen und wichtig sind für die bald anstehende Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen stieg zuletzt um 0,2 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,6 Prozent sank. Der Kospi in Südkorea gewann 1,4 Prozent. Moderat nach oben ging es in Australien, während es in Indien Kursverluste gab.
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DAX 26.323,88 0,02%
XDAX 26.332,71 -0,16%
EuroSTOXX 50 6.535,62 0,18%
Stoxx50 5.541,01 0,25%
DJIA 53.975,98 -0,11%
S&P 500 7.753,11 -0,06%
NASDAQ 100 29.621,80 -0,34%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 124,50 0,03%
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Euro/USD 1,1542 -0,02%
USD/Yen 159,21 -0,05%
Euro/Yen 183,76 -0,08%
,,BITCOIN:
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Bitcoin 63.965 0,09%
(USD, Bitstamp)
,,ROHÖL:
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Brent 87,10 -0,02 USD
WTI 82,18 +0,05 USD
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Burkhard Jung (SPD), Leipziger Oberbürgermeister und Städtetags-Präsident: "Stimmung in den Rathäusern explosiv", Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) - Das Umweltbundesamt (UBA) fordert einen schnellen Ausstieg aus den fossilen Energien von der Bundesregierung, Gespräch mit Präsident Dirk Messner, Rheinische Post - Angesichts der ernsten sicherheitspolitischen Lage hält der Vize-Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz (Grüne), die Reform des Rechts der Nachrichtendienste für überfällig, Gespräch, Rheinische Post - Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat die geplante Reform des Nachrichtendienstrechts scharf kritisiert, Gespräch mit dem Leiter Politik, Kai Dittmann, Rheinische Post - Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), hält angesichts der verschärften Sicherheitslage eine Reform der Nachrichtendienste für unumgänglich, Gespräch, Rheinische Post - Angesichts der Wirtschaftskrise und des Fachkräftemangels fordert der Unternehmer Martin Herrenknecht, die 40-Stunden-Woche wieder als normalen Standard für die Arbeitnehmer in Deutschland einzuführen, Gespräch, Bild - IW erwartet wegen Niedrigwasser Produktionskürzungen, Gespräch mit Verkehrsexperte Thomas Puls, Rheinische Post
bis 23.15 Uhr: - Der Rohstoffkonzern Glencore beteiligt sich an einem Konsortium, das um die Kontrolle des kanadischen Bergbauunternehmens Sherritt International konkurriert, FT - Die Abfangrakete Freyja des ukrainischen Rüstungsherstellers Fire Point wird voraussichtlich Mitte 2027 einsatzbereit sein, Gespräch mit Vorstandschefin Iryna Terekh, HB - Die Politik tritt in Deutschland beim Ausbau des Stromnetzes auf die Bremse. Der weltweit grösste Netzausrüster hält das für einen strategischen Fehler., Gespräch mit Hitachi-Energy-Chef Andreas Schierenbeck, HB - Marokko hat die EU vorgeführt. Der Ansturm auf Spaniens Exklave war ein hybrider Angriff, die EU sollte reagieren. Die Instrumente dafür hat sie, Gastbeitrag von Alicia García Herrero, Senior Research Fellow bei der europäischen Denkfabrik Bruegel, HB - Die Alterssicherungskommission hat auch Vorschläge für eine bessere Grundsicherung im Alter präsentiert. Das Thema sollte nicht ausgeblendet werden. Wie mehr Fairness für den unteren Rand der Mitte gelingen kann, Gastbeitrag von Ökonom Georg Cremer, FAZ - Warum Deutschland wieder Unternehmer wie Hugo Junkers braucht, Gastbeitrag von Autor Andreas Tank, FAZ
bis 21.00 Uhr:
- Der auf die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie spezialisierte Anlagenbauer Gea bleibt trotz aller geopolitischen Unsicherheiten auf Kurs, Gespräch mit Konzernchef Stefan Klebert über das zweite Quartal, die Auswirkungen der US-Zölle und Rückzahlungen, BöZ
- E-Auto-Förderung bezuschusst auch Luxus-Autos, HB
- Die Spitzenkandidatin des BSW für Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig, kann sich durchaus vorstellen, den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten zu machen, Gespräch, Welt Fernsehen
- Ein von Spanien vorgeschlagener dauerhafter EU?Schuldenmechanismus würde die Finanzierungskosten neu verteilen.
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