Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE ERWARTET - Der Dax dürfte die runde Marke von 26.000 Punkten am Mittwoch zunächst wieder unterschreiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex etwa zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Handelsstart 0,6 Prozent tiefer auf 25.859 Punkte. Damit verliert er den jüngsten Rekord bei 26.618 Punkten weiter aus den Augen. Vor allem der erneute Anstieg der Ölpreise dürfte den Anlegern nicht schmecken. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent nähert sich wieder der Marke von 100 US-Dollar. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben fünf iranische Rohöltanker angegriffen und "zerstört". Die Anleger warten auch auf die am Donnerstag erwartete Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank.
USA: - SCHWACH - An der Wall Street hat es am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende einen schwachen Wochenauftakt gegeben. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Inflations- und Zinsangst Nahrung gaben. Davon geprägt, gab der Dow Jones Industrial um 1,18 Prozent auf 52.786,07 Punkte nach. "Angesichts einer Woche, die reich an marktbewegenden Ereignissen ist, bleibt die Risikobereitschaft gedämpft", sagte ein Marktteilnehmer mit Blick auf den Zinsentscheid der EZB am Donnerstag und die am Freitag anstehenden Daten zur Inflation in den USA.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch unterschiedliche Richtungen eingeschlagen. Die schwachen Vorgaben aus den USA im Zuge weiter steigender Ölpreise dämpften die Stimmung. In den USA wird eine Zinserhöhung in der kommenden Woche nicht mehr ausgeschlossen. Einen wichtigen Hinweis darauf dürften die US-Inflationsdaten am Freitag liefern. An der japanischen Börse gab der Nikkei 225 zuletzt etwas nach. Der chinesische CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gewann hingegen 0,1 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong auf der Stelle trat.
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DAX 26.007,63 0,00%
XDAX 25.862,17 -0,55%
EuroSTOXX 50 6.413,17 0,14%
Stoxx50 5.419,19 -0,25%
DJIA 52.786,07 -1,18%
S&P 500 7.673,52 -0,58%
NASDAQ 100 29.507,70 -0,12%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
,,Bund-Future 121,89 0,01%,,
DEVISEN:
,,Euro/USD 1,1634 0,08% USD/Yen 153,35 -0,41% Euro/Yen 178,42 -0,32%,,
BITCOIN:
,,Bitcoin 79.101 0,83% (USD, Bitstamp),,
ROHÖL:
,,Brent 99,10 1,18 USD WTI 94,02 0,99 USD,,
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PRESSESCHAU
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- Union warnt vor Kurswechsel bei Reformen - Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion, Catarina Dos Santos-Wintz: "Jetzt zügig umsetzen", Interview, Rheinische Post - Städtetag: Kommunen benötigen 30 Milliarden Euro Soforthilfe im Bundeshaushalt, Rheinische Post - Nach neuem Pisa-Tiefstand: Grüne fordern grundlegende bundesweite Bildungsreform, Rheinische Post - Stundenlanger Ausfall des E-Rezeptes: Apothekenpräsident fordert mehr Verlässlichkeit, Interview mit Thomas Preis, dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Apothekerverbände (ABDA), Rheinische Post - Alexander Schweitzer (SPD) für Expertenregierung in Sachsen-Anhalt, Interview, Rheinpfalz
bis 23.15 Uhr:
- Referentenentwurf: Bundesregierung will ab 2028 Abgeltungsteuer auf Krypto-Gewinne erheben - Einnahmen von bis zu 350 Millionen Euro erwartet, Welt
- Die grüne Bundesspitze zeigt sich für den BSW-Vorschlag eines überparteilichen Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt offen, T-online
- Israelischer Rüstungskonzern Elbit plant neue Standorte in Deutschland, Zeit
- Die BSW-Fraktionsführung in Sachsen-Anhalt kritisiert den Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) für dessen Plan, seinen möglichen Amtsnachfolger Ulrich Siegmund (AfD) vom Vorsitz der Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) fernzuhalten, Interview, Welt
- Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt fordert Juso-Chef Philipp Türmer einen sozialpolitischen Neustart der Koalition, HB
- Siemens-Energy-Chef Christian Bruch: Industrie benötigt einen Energieplan, keine Preisdebatte, Gastkommentar, HB
- Deutsche Bahn will 20 Prozent der Büroflächen abbauen, HB
- Nachdem China die Exporte des Rüstungsmetalls Wolfram gestoppt hat, reagieren auch die USA.
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