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Markt und Börse   24.09.2026 07:27:07

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE ERWARTET - Bei insgesamt schwächeren Vorgaben dürfte der Dax am Donnerstag seine Verluste vom Vortag noch etwas ausweiten. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Handelsstart 0,3 Prozent tiefer auf 25.330 Punkte. Damit zeichnet sich ein neuerlicher Test der 100-Tage-Linie ab. In der Vorwoche war der Dax bereits zeitweise unter dieses längerfristige Trendbarometer gerutscht, hatte sich dann aber gefangen. Die Entwicklung am Ölmarkt, momentan massgeblich für die Inflations- und Zinserwartungen, verunsichert die Anleger weiter. Die Renditen am Anleihemarkt steigen wieder deutlich.

USA: - SCHWACH - Die US-Aktienmärkte sind zur Wochenmitte ins Minus gerutscht. Steigende Ölpreise und unerwartet starke US-Konjunkturdaten sorgten für wieder zunehmende Inflationssorgen und verstärkten Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Steigende Anleiherenditen belasteten. Der Dow Jones Industrial schloss am Mittwoch 0,68 Prozent tiefer. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,85 Prozent abwärts, nachdem er tags zuvor seine Erholungsrally mit einem Rekordhoch gekrönt hatte.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Nach der feiertagsbedingt längeren Handelspause in Japan legte der Nikkei 225 dort zuletzt um 1,2 Prozent zu. In China schwächelten die Märkte hingegen. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gab zuletzt um 1,3 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong büsste 0,5 Prozent ein. Zu Beginn des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA hat die US-Regierung unterdessen eine Zollpause verlängert. Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut Finanzminister Scott Bessent um zwei Monate aufgeschoben. Wäre die Einigung ausgelaufen, hätte China auch seine Exportkontrollen auf seltene Erden ausgeweitet. Von chinesischer Seite lag zunächst keine Bestätigung vor.

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DAX             25.410,63  -0,66%
XDAX            25.356,20  -1,32%
EuroSTOXX 50     6.299,82  -0,39%
Stoxx50          5.352,67  -0,16%
                                 
DJIA            51.511,59  -0,68%
S&P 500          7.706,03  -0,76%
NASDAQ 100      30.470,29  -0,85%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    120,07  0,09%

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1385   0,03%
USD/Yen     157,90  -0,27%
Euro/Yen    179,77  -0,23%

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BITCOIN:

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Bitcoin            84.338  -0,06%
(USD, Bitstamp)                  

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ROHÖL:

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Brent    102,30  -0,78 USD
WTI       91,44  -0,72 USD

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Der geplante Deal zwischen Biontech und der neuen Firma der Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci steht auf der Kippe, HB - Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD): Übergewinnsteuer notfalls national einführen, Interview, Nachrichtenportal Table.Briefings - CSU-Vize Manfred Weber: CSU steht "sonnenklar" hinter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Interview, ZDF-Sendung Markus Lanz - Amira Mohamed Ali, Bundes-Co-Vorsitzende des BSW: Kein Deal mit AfD für Landtagspräsidium, Interview, ARD-Sendung Maischberger - Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) warnt seine Partei vor einer Koalition mit den Linken in Berlin und kritisiert die geplanten Enteignungen grosser Immobilienkonzerne scharf, Interview, Politico - Wirtschaftsweiser Martin Werding für Härtefallregelung bei Abschaffung der Rente mit 63/ Abschaffung der Rente mit 63 "so schnell wie möglich", Interview, Rheinische Post - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) lehnt Steuererhöhungen im nächsten Jahr kategorisch ab und warnt die Bundesregierung davor, die Bevölkerung bei Tabak, Schaumwein- und zuckerhaltigen Getränken stärker zu belasten, Interview, Bild - Koalition berät bei Rente mit 63 über Anhebung der Beitragsjahre, Bild

bis 21.00 Uhr: - Unternehmer sehen sich zunehmend mit hohen Kosten für KI konfrontiert: "So ein Agent kostet am Tag leicht mal 100,200,300 Euro", FAZ - KI hat Massnahmen ergriffen, die als Verbrechen gelten würden, wenn ein Mensch sie beginge. Die Erklärung ist höchst besorgniserregend.


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