News story
Markt und Börse   05.10.2026 10:28:13

Korr: Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL NACH ERHOLUNG - Zum Auftakt der neuen Börsenwoche zeichnen sich am deutschen Aktienmarkt zunächst keine grösseren Kursbewegungen ab. Der Broker IG taxierte Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start moderat niedriger auf 25.210 Punkte. Damit hält sich das Börsenbarometer über der runden Marke von 25.000 Zählern. Nach dem Rekordhoch von 26.618 Punkten Ende August waren die Aktienkurse in den vergangenen Wochen vor allem wegen der steigenden Ölpreise und deutlich gestiegener Anleiherenditen unter Druck geraten. Am Donnerstag fiel der deutsche Leitindex bis auf 24.831 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli. Am Freitag erholte sich der Dax etwas im Zuge eines schwächer als gedachten US-Arbeitsmarktberichtes, der Inflations- und Zinssorgen etwas mildertet.

USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben zum Wochenschluss ihre Vortagesgewinne ausgebaut. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten kamen am Freitag insbesondere im konjunktursensiblen Technologiebereich positiv an, weil sie die Zins- und Inflationssorgen der Anleger dämpften. Allerdings stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee wieder etwas, zudem zogen am Staatsanleihenmarkt die Renditen erneut an. Dies dämpfte die Kauflaune. Gleichwohl schnellten die Technologieindizes Nasdaq Composite und der stärker beachtete Nasdaq 100 auf Rekordhochs. Letzterer gewann am Ende 1,00 Prozent auf 30.807,93 Punkte. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,73 Prozent auf 7.722,72 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte um 0,49 Prozent auf 51.176,96 Punkte zu, nachdem er am Vortag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgesackt war. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Minus von 1,26 Prozent.

ASIEN: - GEWINNE IN JAPAN - Japans Börse hat am Montag zugelegt. Der Leitindex Nikkei 225 stieg im späten Handel um rund zwei Prozent, nachdem vor dem Wochenende steigende Renditen an den Anleihemärkten und die Aussicht auf eine baldige weitere Leitzinserhöhung in den USA belastet hatten. Die am Freitag nach dem japanischen Börsenschluss veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fielen dann aber schwächer aus als gedacht und milderten die Inflations- und Zinssorgen. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong büsste indes 0,1 Prozent ein. In Festlandhina wurde unterdessen feiertagsbedingt erneut nicht gehandelt, ebenso nicht in Südkorea.

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DAX             25.231,20  1,17%
XDAX            25.278,82  1,15%
EuroSTOXX 50     6.238,50  1,02%
Stoxx50          5.298,36  0,70%
                                
DJIA            51.176,96  0,49%
S&P 500          7.722,72  0,73%
NASDAQ 100      30.807,93  1,00%
                                
                                

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    121,16  0,12%
                            

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1179  -0,65%
USD/Yen     158,10   0,16%
Euro/Yen    176,75  -0,49%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin            85.489  -1,18%
(USD, Bitstamp)                  
                                 

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ROHÖL:

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Brent    101,81  -0,44 USD
WTI       90,38  -0,73 USD
                          

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr - Schneider Electric will US-Softwareentwickler PTC für mehr als 20 Milliarden Dollar kaufen, FT - Berlins CDU-Chef Stefan Evers: Dem Kanzler fehlen Empathie und Nahbarkeit, Tagesspiegel - Der Handelsexperte der Hochschule Niederrhein, Gerrit Heinemann, sieht wenig Chancen für einen Neustart von Galeria, Gespräch, Rheinische Post - Der Miteigentümer der insolventen Warenhauskette Galeria, Bernd Beetz, kritisiert die Geschäftsführung um Tilo Hellenbock für den Insolvenzantrag und fordert einen schnellen Umbau der Warenhauskette, Gespräch, Bild - Weltbank- und WTO-Chefs in Nord-Süd-Kommission der Bundesregierung, Politico - Die Europapolitiker der AfD rücken von der früheren Forderung nach einem unmittelbaren deutschen Austritt aus dem Eurosystem ab und setzen stattdessen auf einen grundlegenden Umbau von EU und Währungsunion, Bild - Die E-Auto-Prämie aus dem Haus von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) wurde seit Mai an 100.000 Antragsteller ausgezahlt, Bild - Führende Unionspolitiker fordern Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zu mehr Tempo und weiteren Reformen bei der Grundsicherung auf, Bild - Zahl der Grundsicherungsbezieher im Alter steigt auf Rekordhoch - Anteil ausländischer Empfänger schnellt binnen sechs Jahren um 83 Prozent nach oben, Bild - Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) begrüsst die Ankündigung der Bahn, das Familienticket wieder einzuführen, Gespräch, Bild - Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, sieht die Rechte von Jüdinnen und Juden in Deutschland nur unzureichend geschützt, Gespräch, Rheinische Post - Im Ringen um Reformen mit der Union hat SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf den Druck für eine gerechtere Erbschaftsteuer erhöht, Gespräch, Rheinische Post - Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat vor dem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern vor einer wachsenden Bedrohung Deutschlands durch russische Einflussoperationen gewarnt und dabei ausdrücklich auf die Rolle der AfD verwiesen, Gespräch, Politico

bis 20.30 Uhr: - Der Chef des Liefer- und Mobilitätsunternehmens Uber, Dara Khosrowshahi, sieht im deutschen Markt grosses Potenzial, Gespräch, HB - "Ich bin traditionell - ich trinke Wasser und Bier", Gespräch mit Paulaner-Eigentümer Florian Schörghuber über die Strahlkraft des Oktoberfests, seine Milliardenwette auf ein Münchener Hochhaus und wie Paulaner am Cola-Markt angreift, HB - Das Modehaus L&T hat sich zu einer Branchengrösse im Norden entwickelt. Der Geschäftsführer will Einkaufen zum Erlebnis machen und preisaggressiver Konkurrenz im Internet die Stirn bieten., Gespräch mit Mark Rauschen, FAZ - Der neue Leiter des rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzes, Rudi Heimann (59), hält die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens für einen schwierigen Abwägungsprozess, Gespräch, Rheinpfalz - Europa arbeitet an Quantencomputern. Die werden einmal die Grenze des Berechenbaren verschieben. Doch das allein reicht nicht.


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