Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE - Nach drei Börsentagen mit Gewinnen in Folge könnte die Erholung am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte eine Auszeit nehmen. Knapp zwei Stunden vor dem Handelsbeginn wurden etwas tiefere Kurse erwartet. Der Broker IG berechnete den Leitindex Dax zuletzt knapp ein halbes Prozent niedriger auf gut 25.335 Zähler. Angesichts der kurz bevorstehenden Saison der Quartalsbilanzen grosser US-Konzerne könnten sich Investoren zurückhalten. Dazu beitragen könnte auch ein wieder steigender Ölpreis und die trotz einer jüngsten Entspannung noch immer hohen Renditen an den Anleihemärkten, insbesondere französischer Staatspapiere.
USA: - IM PLUS - Mit Gewinnen und Höchstständen der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 sind die US-Aktienmärkte am Dienstag aus dem Handel gegangen. Marktbeobachtern zufolge setzen immer mehr Anleger darauf, dass die heimischen Unternehmen die Herausforderungen durch die nach wie vor hohen Energiekosten und Zinssätze bewältigen können. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg rechnen Analysten bei den Unternehmen des S&P 500 mit einem durchschnittlichen Gewinnanstieg im dritten Quartal von rund 25 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die im frühen Handel gesunkenen Ölpreise verliehen den US-Börsen zunächst Rückenwind, drehten im späteren Handelsverlauf jedoch wieder etwas ins Plus. Der Dow Jones Industrial schloss 0,49 Prozent höher bei 51.521,28 Punkten. Der marktbreite S&P 500 erklomm im Verlauf ein Rekordhoch bei fast 7.845 Zählern und gewann letztlich 0,58 Prozent auf 7.818,93 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 erreichte zwischenzeitlich ebenfalls eine weitere Bestmarke und stieg am Ende um 0,48 Prozent auf 31.224,47 Punkte. Das Nasdaq-Hoch demonstriere Zuversicht, dass sich die Nachfrage nach KI weiterhin stark entwickle, sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.
ASIEN: - VERLUSTE - Die Börsen Asiens sind am Mittwoch trotz zunächst guter Vorgaben von der Wall Street unter Druck geraten. Gleichwohl fielen auch die US-Futures in der Nacht etwas zurück und auch in Europa zeichneten sich Verluste ab. Nach der Kurserholung zum Wochenstart halten sich Anleger also erst einmal wieder zurück. Im Fokus bleiben die hohen Ölpreise. Zudem rückt die so langsam beginnende Berichtssaison zum dritten Quartal in den Fokus. Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel im späten Handel um 0,7 Prozent. In Südkorea ging es um 1,4 Prozent nach unten. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sank um rund ein halbes Prozent. Die chinesischen Festlandbörsen waren wegen der "Goldenen Woche" weiterhin geschlossen.
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DAX 25.449,19 0,77%
XDAX 25.342,85 0,10%
EuroSTOXX 50 6.272,23 0,48%
Stoxx50 5.334,87 0,27%
DJIA 51.521,28 0,49%
S&P 500 7.818,93 0,58%
NASDAQ 100 31.224,69 0,48%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 120,58 -0,12%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1233 -0,23%
USD/Yen 158,43 0,21%
Euro/Yen 177,96 -0,02%
,,BITCOIN:
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Bitcoin 84.103 -1,69
(USD, Bitstamp)
,,ROHÖL:
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Brent 101,38 +0,80 USD
WTI 90,08 +0,61 USD
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PRESSESCHAU
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bis 07.00 Uhr: - Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat die Bahn aufgefordert, nach dem Start der Sanierung der Strecke von Berlin nach Lehrte bei Hannover die Zumutungen für Reisende deutlich zu verringern, Gespräch, Rheinische Post - Anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Überfalls auf Israel hat der Generalsekretär der CSU, Martin Huber, vor neuerlichen Antisemitismus in Deutschland gewarnt, Gespräch, T-Online - Der Bund der Steuerzahler erwartet, dass trotz der Steuerreform viele Bürger 2027 weniger Netto vom Brutto in der Tasche haben werden, Gespräch mit Präsident Reiner Holznagel, Rheinische Post - Vor dem Kabinettsbeschluss zur Einsetzung einer Pflegekommission an diesem Mittwoch hat Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) auf die Einführung eines Kostendeckels gepocht, Gespräch, Rheinische Post - Vor dem Kabinettsbeschluss zur Einsetzung einer Pflegekommission an diesem Mittwoch haben Verbände Skepsis gegenüber dem Gremium und scharfe Kritik an Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) geäussert, Rheinische Post - Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken durch vernetzte Autos, HB
bis 23.15 Uhr: - Quantum Systems baut mehrere Zehntausend Abfangdrohnen für die Ukraine. Damit auch Deutschland besser geschützt wird, hat der Unternehmenschef eine klare Forderung an die Politik, Gespräch mit Florian Seibel, HB - Konjunkturprognose der Bundesregierung: Die deutsche Wirtschaft wächst wieder - aber die Substanz bleibt schwach, HB - Chinas Exportmotor ist ein Zeichen der Schwäche, nicht der Stärke, sagt der China-Forscher Logan Wright von der Washingtoner Denkfabrik Rhodium. Doch bis der Westen gemeinsam dagegen halte, werde es noch einige Jahre dauern, Gespräch, FAZ - Durch die Transportbranche rollt eine Insolvenzwelle. Damit sind Deutschlands wirtschaftliche Substanz und Resilienz bedroht. Es ist Zeit für eine Gesamtstrategie, Gastbeitrag von Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, FAZ - "ETF machen einen sehr demütig", Gespräch mit Maxime Carmignac, die Frau in der Führungsriege des Vermögensverwalters Carmignac, über hohe Gebühren, einen Fonds, der sich neu erfinden musste, und passive ETF, FAZ - Erbschaftssteuer: Unternehmer fordern weniger Ausnahmen für Betriebsvermögen, HB - Was einen Quant-ETF ausmacht, Gespräch mit Invesco-Co-CIO Erhard Radatz darüber, wie mithilfe vieler Datensätze der Vergleichsindex zu schlagen ist, HB
bis 21.00 Uhr:
- Zalando-Co-Chef Robert Gentz lehnt weiter auf absehbare Zeit Dividendenzahlung ab, Gespräch, HB
- Beim Kölner Motorenbauer Deutz AG sollen mehrere Hundert Arbeitsplätze wegfallen, HB
- Der UBS-Chef hat erneut die Bedeutung des US-Geschäfts für die Grossbank betont, Gespräch mit Sergio Ermotti, CNBC
- Der Unternehmer Tom Wolf will mit Meta Wolf eine neue Erfolgsstory an der Börse schreiben. Bis 2030 soll seine neue Firma ein Unicorn sein und die Nummer eins in der Keramikfliesen-Produktion. Wolfs bisherige Bilanz ist indes gemischt, Gespräch, BöZ
- Die EU hat im September einen einheitlichen Datenticker für Aktien und ETFs eingeführt.
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