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Markt und Börse   20.10.2026 07:27:13

Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS ERWARTET - Der Dax dürfte am Dienstag schwächer starten. Der Broker IG Markets taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Start des Xetra-Handels ein halbes Prozent tiefer auf 25.199 Punkte. Damit fällt er wohl wieder an sein Vortagestief zurück - und damit unter seine 21-Tage-Linie. Der jüngste Chartausbruch aus dem Korrekturtrend vom Rekord im August wackelt. Der US-Technologieindex Nasdaq 100 hatte sich am Vorabend zwar etwas stabilisiert nach seinem jüngsten Rutsch, in Asien ging es am Dienstagmorgen allerdings wieder abwärts. Besonders schwach zeigte sich einmal mehr der von Samsung und SK Hynix geprägte südkoreanische Kospi . Vor allem der KI-und Halbleitersektor geriet im Oktober immens unter Vertrauensdruck.

USA: - NASDAQ 100 IM PLUS; DOW LEICHT IM MINUS - Nach der jüngsten Talfahrt hat die technologielastige US-Börse Nasdaq am Montag einen Erholungsversuch gestartet. Der Nasdaq-Auswahlindex 100 legte um 1,17 Prozent auf 29.529,34 Zähler zu. Am Freitag hatte er gemessen an seinem vor knapp zwei Wochen erreichten Rekordhoch 7 Prozent eingebüsst. Der Dow Jones Industrial , der in letzter Zeit leicht gestiegen war, gab zum Wochenstart um 0,07 Prozent auf 51.966,03 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,41 Prozent auf 7.690,73 Zähler. "Anleger greifen nach dem Ausverkauf wieder zu", kommentierte Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker Etoro die Gewinne der Techbranche. "Die Erholung bleibt jedoch anfällig", da Anleger hinterfragten, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur ausreichend Rendite brächten.

ASIEN: - VERLUSTE - An den Börsen Asiens ist es am Dienstag wieder abwärts gegangen. Die teilweise Stabilisierung tags zuvor ist dahin. Besonders schwach zeigte sich einmal mehr der von Samsung und SK Hynix geprägte südkoreanische Kospi , der um 4,4 Prozent einknickte. Vor allem der KI-und Halbleitersektor geriet im Oktober immens unter Vertrauensdruck. Neben den zuletzt wider stärker in den Vordergrund gerückten Bedenken über hohe Bewertungen von KI-Unternehmen sowie steigenden Finanzierungskosten belasten auch hohe Ölpreise die Börsen. Der ebenfalls technologiewertelastige japanische Leitindex Nikkei 225 sank im späten Handel um eineinhalb Prozent. In China fiel der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Festlandbörsen um knapp ein Prozent und der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong rutschte um gut ein Prozent ab.

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DAX             25.319,77  -1,18%
XDAX            25.195,53  -1,10%
EuroSTOXX 50     6.144,81  -0,96%
Stoxx50          5.360,74  -0,80%
                                 
DJIA            51.966,03  -0,07%
S&P 500          7.690,73   0,41%
NASDAQ 100      29.529,34   1,17%
                                 

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

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Bund-Future    120,54  0,13%
                            

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DEVISEN:

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Euro/USD    1,1117  -0,72%
USD/Yen     158,87   0,34%
Euro/Yen    176,62  -0,39%
                          

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BITCOIN:

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Bitcoin
(USD, Bitstamp)

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ROHÖL:

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Brent    109,95  +0,40 USD
WTI      103,99  +0,33 USD
                          

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PRESSESCHAU

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bis 06.30 Uhr: - Entgegen eigener Ankündigungen plant die Bundesregierung vorerst keine nationale Biomassestrategie, Rheinische Post - Die Verkehrsminister der Länder wollen auf ihrer bevorstehenden Herbstkonferenz ein bundesweites Angebot für Gelegenheitsfahrer in Bussen und Bahnen auf den Weg bringen, Rheinische Post - Die Zahl der Besuche von Jugendoffizieren im Unterricht an Schulen steigt, Rheinische Post - Der Wirtschaftsrat der CDU hält den Neubau von Zehntausenden Wohnungen für möglich, wenn Berlin die für die Vergesellschaftung grosser Wohnungskonzerne vorgesehenen Milliarden zur Förderung des Wohnungsbaus einsetzt, Rheinische Post - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) setzt grosse Hoffnungen in den Investitionsgipfel der Bundesregierung an diesem Dienstag, Gespräch mit Hauptgeschäftsführer André Berghegger, Rheinische Post - Im Ringen um die Rente mit 63 diskutieren Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine neue Kompromisslösung, Bild - Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen, Gespräch mit KBV-Chef Andreas Gassen, Bild - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert mit scharfen Worten die Pläne von Linkspartei, Grünen und SPD in Berlin, Ausländern nach fünf Jahren Aufenthalt automatisch das aktive und passive Wahlrecht zubilligen zu wollen, Gespräch, Bild

bis 23.15 Uhr: - "Wir sollten uns nicht den Schneid abkaufen lassen", Gespräch mit Covestro-Chef Markus Steilemann, HB - Das Verhältnis zwischen dem Industriegaskonzern Linde und der Deutschen Bank ist zerrüttet, HB - "Die Phase der Nullzinsen war historisch gesehen eine Ausnahme", Gespräch mit IWF-Europa-Chef Mateusz Szczurek über Turbulenzen an den Anleihemärkten, die Gefahr einer neuen Euro-Krise und darüber, warum er die deutsche Verschuldung unproblematisch findet, HB - Deutschland muss strategische Abhängigkeiten abbauen. Für Europa ist wirtschaftliche Sicherheit auch Voraussetzung für Wachstum, Gastbeitrag von Bernard Mensah, President of International der Bank of America, HB - "Flexibilität hat ihren Preis", Gespräch mit Kristin Kriemann, Partnerin bei der Strategieberatung EY-Pantheon, über die Vorteile von Private-Debt-Finanzierungen und die Macht der Fonds in Krisensituationen, HB - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich besorgt darüber gezeigt, dass die von Russland ausgehende Bedrohung in Deutschland nicht ernst genug genommen wird, Gespräch, Bloomberg

bis 21.00 Uhr: - 180 Jahre, und die Zukunft fest im Blick: Zeiss lotet neue Wege aus. Das Geschäft läuft gut, der Vorstand zieht aber ein straffes Sparprogramm auf. Konzernchef Andreas Pecher sagt, warum, Gespräch, FAZ - Die Aufrüstung Europas berge Chancen für Banken, sagt Jeff Tannenbaum, Head of Global Corporate & Investment Banking EMEA bei Bank of America. Um die Nachfrage zu bedienen, müsse investiert werden. Dadurch steige der Finanzierungsbedarf der Unternehmen, Gespräch, BöZ - BVV bleibt zentrale Zahlen schuldig, BöZ - Das Versprechen stabiler Beitragssätze, das Norbert Blüm zur Einführung der Sozialen Pflegeversicherung gab, ist schon lange gebrochen.


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