Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - IM MINUS - Der Ausgang der Zwischenwahlen in den USA (Midterms) dürfte den Dax am Mittwoch zunächst belasten. Der Broker IG Markets taxierte den deutschen Leitindex gut zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung des Xetra-Handels ein halbes Prozent tiefer auf 25.730 Punkte. In der Nacht wurde er zeitweise sogar nur noch bei 25.532 Punkten gesehen. In den USA droht nun das, was die Wall Street "Gridlock" nennt - politischer Stillstand. Denn auf der einen Seite steht der republikanische US-Präsident Donald Trump und auf der anderen wohl künftig ein von Demokraten dominierter Kongress. Dies sagen zumindest aktuelle Hochrechnungen. Es wäre eine herbe Niederlage für Trump ganz persönlich, denn er hatte die Parlamentswahlen zu einer Abstimmung über seine Politik gemacht.
USA: - DOW IM MINUS; NASDAQ 100 IM PLUS - Der Erholungsversuch der New Yorker Technologiebörse Nasdaq am Dienstag ist geglückt. Am Ende behauptete der Auswahlindex Nasdaq 100 allerdings nur ein Plus von 0,68 Prozent auf 28.180,26 Punkte. Damit endete eine dreitägige Serie herber Verluste. Die wieder gefragten Halbleitertitel - inklusive des Branchenriesen Nvidia - wogen insgesamt schwerer als die enttäuschenden Geschäftsaussagen von Apple und Palantir . Der marktbreite S&P 500 konnte sich mit einem Plus von 0,36 Prozent auf 7.568,92 Punkte ebenfalls ein wenig berappeln. Dagegen sank der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,38 Prozent auf 51.786,72 Punkte. Er hatte zu Wochenbeginn als einziges der grossen US-Börsenbarometer einen Gewinn ins Ziel gerettet.
ASIEN: - CHINA, HONGKONG, SÜDKOREA IM PLUS; JAPAN IM MINUS - In Asien hat der Grossteil der wichtigsten Börsen nach den Zwischenwahlen in den USA zugelegt. So gab es in China, Hongkong und Südkorea Gewinne. Nach unten ging es dagegen in Japan. Dort sank der Leitindex Nikkei 225 , nachdem in Tokio am Dienstag wegen eines Feiertags nicht gehandelt worden war. Der Nikkei konnte aber sein Minus im Handelsverlauf deutlich reduzieren.
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DAX 25864,62 -0,45%
XDAX 25824,30 -0,21%
EuroSTOXX 50 6144,56 -0,51%
Stoxx50 5360,97 -0,75%
DJIA 51786,72 -0,38%
S&P 500 7568,92 0,36%
NASDAQ 100 28180,26 0,68%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
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Bund-Future 122,46 -0,05%
,,DEVISEN:
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Euro/USD 1,1229 0,33%
USD/Yen 158,10 -0,39%
Euro/Yen 177,54 -0,05%
,,BITCOIN:
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Bitcoin
(USD, Bitstamp)
Bitcoin 77.695 0,45%
,,ROHÖL:
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Brent 104,06 +0,46 USD
WTI 96,45 +0,36 USD
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Ukrainische Flüchtlinge in Deutschland zeigen derzeit wenig Interesse an einer Rückkehr in ihr Heimatland - und wenn, dann erst nach Ende des russischen Angriffskriegs, Rheinische Post - Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert eine neue europäische Verteidigungsunion, notfalls ohne alle EU-Mitgliedstaaten, Gespräch, Politico - Angesichts der anhaltend schwachen Auftragslage und hoher Produktionskosten in vielen Firmen rechnet der Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit einer Beschleunigung des Jobabbaus in der Metall- und Elektroindustrie, Gespräch mit Verbands-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander, Bild - Die Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) hat die Bundesregierung vor dramatischen Folgen geplanter Kürzungen im Bundeshaushalt für die Binnenschifffahrt gewarnt, Rheinische Post
bis 23.15 Uhr: - "Auch das nächste Jahr wird noch schwierig", Gespräch mit Meag-Immobilienchef Stefan Haas HB - Die Europäische Union und Grossbritannien stehen vor einer Einigung über weitreichende Handelserleichterungen, HB - Schulen sollten ökonomische Bildung ernster nehmen und Zusammenhänge erklären. Das schützt vor einfachen Schuldzuweisungen, etwa für hohe Spritpreise oder Inflation - und fördert die Demokratie, Gastbeitrag von Taiga Brahm, Professorin für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik an der Universität Tübingen, HB - "Polen ist kein reiner Niedrigkostenstandort mehr", Gespräch mit Lars Gutheil, Geschäftsführer der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer darüber, für welche Firmen sich ein Umzug lohnt, HB
bis 21.00 Uhr:
- Das Bundesinnenministerium bereitet schärfere Beschränkungen für chinesische Netzwerktechnik in deutschen Mobilfunknetzen vor, HB
- Die Schweizer Bank UBS flirtet offensiv mit ausländischen Behörden, die sie auf den eigenen Finanzplatz locken möchten.
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