Morning Briefing - International
FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE ERWARTET - Der massive Kursrutsch in den USA prägt am Freitag das Geschehen im rekordhohen Dax . Der Broker IG Markets taxierte den deutschen Leitindex gut zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung des Xetra-Handels 0,8 Prozent tiefer auf 26.105 Punkte. Tags zuvor hatte der Dax mit 26.692 Punkten einen Rekordstand erreicht, bevor die Schwäche an den US-Börsen einsetzte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 verzeichnete den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020. "An der Wall Street ist genau das eingetreten, was Anleger seit Monaten befürchten: dass sich das Klumpenrisiko aus wenigen Tech-Schwergewichten rächt und die grossen Indizes mit in die Tiefe reisst, wenn sie einmal stärker fallen sollten", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.
USA: - SEHR SCHWACH - Die Furcht vor einer stärkeren Regulierung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) hat am Donnerstag am US-Aktienmarkt zu einem Ausverkauf bei Technologiewerten geführt. Zwei Tage nach den Wahlerfolgen der Demokraten bei den Zwischenwahlen brachen insbesondere die Papiere aus dem Umfeld der Chipbranche ein, die bis zuletzt als grösste Profiteure des KI-Hypes gegolten hatten. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 verzeichnete den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash 2020. Aber auch Standardwerte standen stark unter Druck. Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 3,44 Prozent. Anleger schichteten Gelder in den als sicherer empfundenen Hafen der Staatsanleihen um.
ASIEN: - ZUM TEIL HOHE VERLUSTE - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag kräftig nachgegeben. Die Schwäche an den US-Börsen schlug auch in Asien durch. "An der Wall Street ist genau das eingetreten, was Anleger seit Monaten befürchten: dass sich das Klumpenrisiko aus wenigen Tech-Schwergewichten rächt und die grossen Indizes mit in die Tiefe reisst, wenn sie einmal stärker fallen sollten", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. In Japan sackte der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um 5,7 Prozent ab. Auch der Markt in Südkorea stand stark unter Druck. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland büsste 1,3 Prozent ein und der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong gab um 1,1 Prozent nach.
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DAX 26.325,01 -0,43%
XDAX 26.173,31 -1,79%
EuroSTOXX 50 6.231,54 -0,55%
Stoxx50 5.419,00 -0,66%
DJIA 51.523,06 -3,44%
S&P 500 7.353,73 -4,36%
NASDAQ 100 26.629,81 -6,36%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN:
,,Bund-Future 123,29 0,06%,,
DEVISEN:
,,Euro/USD 1,1198 -0,19% USD/Yen 157,80 -0,01% Euro/Yen 176,71 -0,19%,,
BITCOIN:
,,Bitcoin 75.426 -0,72% (USD, Bitstamp),,
ROHÖL:
,,Brent 99,94 1,65 USD WTI 91,76 1,24 USD,,
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PRESSESCHAU
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bis 06.30 Uhr: - Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) kritisiert Reiches Spritpreisdeckel, Redaktionsnetzwerk Deutschland - Die Bundeswehr hat in diesem Jahr bereits 4737 Auftritte an Schulen und Hochschulen absolviert, Rheinische Post - Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) wirbt um mehr Zustimmung zu den deutschen Ukraine-Hilfen, Gespräch, Rheinische Post - Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic kritisiert den Auftritt der Ex-Sprecherin und Kritikerin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Julija Mendel, bei einer AfD-Veranstaltung im Bundestag scharf, Gespräch, Rheinische Post - Angesichts der schwindenden Zustimmung für die Ukraine-Hilfen in Deutschland hat NRW-Europaminister Nathanael Liminski (CDU) für die Unterstützung des kriegsgebeutelten Landes geworben, Gespräch, Rheinische Post - Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert vom neuen Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) mehr Tempo bei der geplanten Rentenreform sowie bei der Neufassung des Arbeitszeitgesetzes, Gespräch, T-Online - Litauens Präsident Gitanas Nauseda warnt vor fortgesetzten Provokationen Russlands, Gespräch, Welt - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die von Kanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigte Verschiebung der Kapitalrente, Gespräch mit Vorstandsmitglied Anja Piel, Rheinische Post - FDP-Chef Wolfgang Kubicki glaubt nicht, dass sich seine Partei von Wahlniederlagen in NRW und Schleswig-Holstein erholen würde, Gespräch, Rheinische Post - Die Grünen wollen für alle Kinder in Deutschland ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr vor der Einschulung einführen, Welt - Deutschland zahlt immer mehr Kindergeld für Kinder im Ausland - Zahl seit 2011 fast verdreifacht, Bild - Vor der Entscheidung über eine Kandidatin für das Bundespräsidentenamt wird sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch mit den Chefs der Unions-Landtagsfraktionen treffen, Rheinische Post - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Konrad Körner hat zurückgewiesen, dass die CSU für eine Kandidatur von Ilse Aigner (CSU) als Bundespräsidentin politische Zugeständnisse machen könnte, Gespräch, Politico
bis 23.15 Uhr: - Der Finanzminister muss in diesem Jahr vier Milliarden Euro weniger für die Ökostrom-Förderung ausgeben als geplant, HB - "Wir leben in einer Gesellschaft mit blockierten Aufstiegswegen", Gespräch mit Soziologe Steffen Mau, HB - Ein gespaltenes Washington gefährdet die US-Wirtschaft, Gastbeitrag von Ökonom Desmond Lachman, HB - "Wir können es uns nicht leisten, den Wettbewerb zu verlieren", Gespräch mit Mistral-Chef Arthur Mensch, HB - "Wer nur auf mehr Effizienz setzt, wird austauschbar", Gespräch mit KI-Wissenschaftlerin Yasmin Weiss, HB - "Motivation lässt sich erstaunlich effektiv zerstören", Gespräch mit Organisationsforscher Hans Rusinek, HB
bis 21.00 Uhr:
- NHS will Palantir-Vertrag doch verlängern, FT
- Stéphane Boujnah hat die Euronext in einen paneuropäischen Börsenbetreiber verwandelt. Zum Ende seiner Amtszeit zieht er Bilanz, spricht über Wachstum, Übernahmeziele und wo man zur Deutschen Börse aufschliessen möchte, BöZ
- Blue Origin wird seine neue Rakete New Glenn nicht mehr wie geplant in diesem Jahr starten, FT
- Swisscanto will den Wachstumskurs in Europa ausbauen, ohne die Kosten aus dem Blick zu verlieren. Im ETF-Geschäft setzt der Vermögensverwalter bewusst auf Nischen statt auf Massenindizes, Gespräch mit Iwan Deplazes, Leiter des Asset Managements der Zürcher Kantonalbank, BöZ
- Nach dem Krawallwochenende diskutiert die Politik, wie es so weit kommen konnte.
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