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Markt und Börse   07.05.2026 08:19:38

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kaum verändert

FRANKFURT (awp international) - Bei weiter starken Vorgaben aus Übersee steht beim Dax am Donnerstag erneut die Hürde von 25.000 Punkten im Blick. Es dürfte dem deutschen Leitindex aber zunächst schwer fallen, diese zu überwinden. Knapp eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex eine kaum veränderte Eröffnung bei 24.915 Punkten.

Tags zuvor war der Dax im Zuge des KI-Booms an der Wall Street und in Asien sowie den Entspannungssignalen aus Nahost zeitweise bis auf 25.152 Punkte nach oben geklettert. Im Bereich seiner Februar-Höchststände verliessen ihn jedoch zunächst die Kräfte, nachdem er die Kriegs-Scharte vom März im Kurs-Chart fast komplett ausgewetzt hatte. Der Rekord von Mitte Januar bei 25.507 Punkten bleibt jedoch im Visier.

In den USA setzten der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 und der marktbreite S&P 500 ihre Rekordjagd derweil mit nochmals höherem Tempo fort. In Asien meldete sich Japans Nikkei-225 mit einem Kursfeuerwerk aus der Feiertagspause zurück und spielte damit sein Nachholpotenzial aus. Südkoreas Kospi > geriet dagegen nach einem neuerlichen Höchststand im Verlauf ins Stocken.

Hinsichtlich des Iran-Kriegs bleibt US-Präsident Trump optimistisch, und hält eine Vereinbarung mit den Mullahs in den kommenden Tagen für möglich. Die tags zuvor abgesackten Ölpreise stabilisierten sich am Morgen dennoch ein wenig.

Unternehmensseitig stehen am deutschen Markt Siemens Healthineers nach Quartalszahlen unter Druck. Vorbörslich rutschten die im Dax notierten Papiere um 3,5 Prozent zum Xetra-Schluss ab. Anhaltende Probleme der Labordiagnostik-Sparte in China sowie die wieder steigende Inflation lassen den Medizintechnikkonzern für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer werden. Healthineers habe die ohnehin niedrigen Erwartungen verfehlt, hiess es aus dem Handel. Die Diagnostik-Sparte zeige weiterhin ein schlimmes Bild.

Quartalsbilanzen aus dem Dax gab es ferner von Vonovia und Henkel . Während die Titel des Immobilienunternehmens auf Tradegate nur moderat anzogen, legten jene des Konsumgüterherstellers um 2,3 Prozent zu. Henkel bestätigte die Prognose und kam beim organischen Umsatz im ersten Jahresviertel etwas besser voran als gedacht.

Für Lanxess ging es vorbörslich auf Tradegate um 7 Prozent bergab. JPMorgan bemängelte die Aussichten des Chemiekonzerns für das zweite Quartal.

Deutz sprangen vorbörslich um 5,5 Prozent hoch. Beim Motorenhersteller überzeugt die Auftragslage.


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