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Markt und Börse   30.06.2026 08:09:17

Aktien Frankfurt Ausblick: Starke Nasdaq hilft Dax auf die Sprünge

FRANKFURT (awp international) - Auf einen zähen Wochenbeginn am deutschen Aktienmarkt dürften am Dienstag Kursgewinne folgen. An der US-Technologiebörse Nasdaq war es am Vortag kräftig nach oben gegangen, diese guten Vorgaben sollten den deutschen Leitindex Dax stützen. Der frühbörsliche Indikator X-Dax legte knapp eine Stunde vor Handelsbeginn um 0,7 Prozent auf gut 24.800 Zähler zu.

Seit gut zwei Wochen pendelt der Dax zwischen etwa 24.600 und 25.200 Punkten auf und ab. "Der deutsche Aktienindex befindet sich in einer trendlosen Verfassung", konstatierte am Morgen die Landesbank Helaba. "Der Dax fällt ins Sommerloch", schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Der Sommer-Blues habe die Börse erfasst.

Unklar und mithin ein grosser Unsicherheitsfaktor bleibt die Lage im Nahen Osten. Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Strasse von Hormus könnte es am Dienstag in Katar zu Krisengesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. "Der Iran hat um ein Treffen gebeten", schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", sagte Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi.

Ruhig ist derweil die Nachrichtenlage zu Einzelwerten am Aktienmarkt. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate stiegen die Aktien von Siemens Energy um knapp drei Prozent. Einem Händler zufolge hat sich der Elektronikkonzern zuversichtlich zur aktuellen Geschäftslage geäussert.

Die Finanzaufsicht Bafin hat bei der Prüfung des Jahresabschlusses von 2023 der Beteiligungsgesellschaft Mutares einen Fehler gefunden. Im Anhang habe ein Vermerk zur Restlaufzeit von Forderungen gegen verbundene Unternehmen gefehlt, teilten Bafin und Mutares mit. Anleger nahmen es mehr als gelassen, Mutares-Aktien stiegen vorbörslich um vier Prozent. Mutares erklärte, die entsprechende Angabe sei in den veröffentlichten Jahresabschlüssen 2024 und 2025 bereits ergänzt, einschliesslich einer rückwirkenden Darstellung zum 31. Dezember 2023.


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