News story
Marktgespräch, Gerücht   30.03.2026 10:31:27

Marktgespräch 30. März: SMI, Sika

Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 10.30 Uhr):

SMI (+0,29% auf 12'606,52 Punkte):

Der SMI hat sich in der vergangenen Woche trotz des schwierigen Marktumfelds gut behauptet und gar den ersten Wochengewinn seit Kriegsbeginn im Nahen Osten eingefahren. Das Chartbild habe sich dennoch "etwas gravierender" eingetrübt, heisst es in einem charttechnischen Kommentar der BNP Paribas, denn der SMI sei unter seinen bei aktuell bei 12'613 liegenden 200-Tage-Durchschnitt gefallen. Unter Umständen drohe deshalb ein Abtauchen in Richtung Unterstützungszone zwischen 12'441 und 12'403 Punkten. Gehe es darunter, könnte gar ein nochmaliger Test des November-Tiefs bei 12'101 bevorstehen. Bereits am vergangenen Montag ging es bekanntlich bis auf 12'054 runter, ehe eine kräftige Erholung einsetzte. Sollte der Leitindex die Marke bei 12'613 wieder zurückerobern, würde sich laut der Bank auch die Chart-Situation wieder verbessern, mit Hindernissen auf der Oberseite zwischen 12'726 und 12'942.

SIKA (unv. bei 128,50 Franken): Ist die Talsohle schon erreicht?

Die Aktien des Baustoff-Herstellers Sika haben seit dem Ausbruch des Irankrieges rund 20 Prozent an Wert eingebüsst. Seit dem Allzeithoch im Jahr 2022 haben sie damit rund zwei Drittel verloren. Im Vergleich zu Branchengrössen wie Holcim, die im März lediglich rund 8 Prozent verloren, reagieren die Sika-Titel sensibler auf die konjunkturellen Unsicherheiten. Jefferies verweist in einer Branchenstudie auf die stärkere Zyklizität und eine höhere Exponierung gegenüber dem Nahen Osten. Zwar habe das Unternehmen zuletzt Preiserhöhungen umgesetzt, um die höheren Rohstoff- und Energiekosten weiterzugeben, heisst es dort. Allerdings bleibe die Visibilität auf die Margenentwicklung noch stärker eingeschränkt als bei den Mitbewerbern. Die Bewertung der Titel sei mittlerweile aber auf einem historisch tiefen Niveau angekommen, so Jefferies. Für eine nachhaltige Stabilisierung der Aktie dürfte entscheidend sein, dass sich die Nachfrage im Bauumfeld - insbesondere im Wohnsegment - festigt und die Risiken auf der Volumenseite nachlassen. Sollte dies eintreten, sei auch das Erholungspotenzial überdurchschnittlich.

,

,

,

Disclaimer: Die im Marktgespräch enthaltenen Informationen und Meinungen wurden im Profihandel zusammengetragen. Es handelt sich dabei ausschliesslich um vom Hörensagen übernommene Marktgerüchte und -spekulationen. AWP übernimmt weder für die Vollständigkeit noch für die Richtigkeit der Angaben und Informationen Gewähr. Rechtliche Schritte sind ausgeschlossen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kaufs- oder Verkaufsaufforderung dar. Die Inhalte dürfen nicht ohne Erlaubnis von AWP vervielfältigt oder weiterpubliziert werden und sind grundsätzlich für den Eigengebrauch bestimmt.


Zum gleichen Thema

Betroffene Instrumente