News story
Devisenmarkt   16.03.2026 15:01:54

SMI wieder mit Aufwärtsdrang

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat am Montagnachmittag die Verluste vom Vormittag abgeschüttelt und notiert mittlerweile gemeinsam mit den US-Börsen und weiteren wichtigen Aktienmärkten im Plus. Dass es am Wochenende mehreren Tankern gelungen war, die Strasse von Hormus zu passieren, schürt Experten zufolge Hoffnungen auf eine baldige Wiederöffnung dieser wichtigen Route für Öltransporte.

Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt denn auch etwas gesunken. Am Nachmittag wurde für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent 101,30 US-Dollar bezahlt und damit gut 5 Dollar weniger als im frühen Handel. Das Hoch lag vor einer Woche bei knapp 120 Dollar. Zum Vergleich: Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran lag der Preis Ende Februar nur bei rund 73 Dollar.

Gegen 14.50 notiert der Leitindex SMI um 0,58 Prozent im Plus bei 12'913,58 Punkten, nachdem er kurz nach Handelsbeginn noch bis zur Marke von 12'750 Punkten abgesackt war. Gleichzeitig legt der US-Leitindex Dow Jones um 1,1 Prozent und der deutsche Dax um 0,9 Prozent zu.

Bauwerte und Versicherer legen zu

Die grössten Gewinne verzeichnen die in der Vorwoche schwächelnden Bauwerte. Allen voran die Papiere der Zementhersteller Holcim (+2,8%) und Amrize (+1,6%) legen kräftig zu; Geberit avancieren um 1,3 Prozent.

Aufwärts geht es auch mit den Zurich-Titeln (+1,6%), für die positive Analystenkommentare vorliegen. HelvetiaBaloise verteuern sich im Schlepptau gar um 1,7 Prozent.

Bei den mittelgrossen Titeln sind Sonova (-2,8%) im Fokus, nachdem der Konkurrent GN sein Hörgerätegeschäft an Amplifon verkauft hat. Das sorgt bei Investoren für Verunsicherung und in der Folge für Kursverluste bei Sonova.

Richemont büssen 0,5 Prozent ein. Händler verweisen auf eine allgemeine Schwäche bei europäischen Luxusgüteraktien und sehen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Krieg im Iran und der Angst vor einer geringeren Ausgabefreude dortiger Luxuskonsumenten.

US-Dollar leicht schwächer

Am Devisenmarkt hat der US-Dollar derweil etwas an Wert eingebüsst. Die US-Währung war zuletzt als Krisenwährung gefragt. Mit der kleinen Entspannung bei den Ölpreise komme es nun zu einer Gegenbewegung. Händler wollten die neuste Entspannung beim Preis aber nicht überinterpretieren: Eine nachhaltige Gegenbewegung bedinge eine Entspannung in der Strasse von Hormus.

Aktuell ist ein Dollar für 0,7872 nach 0,7909 Franken am Morgen zu haben. Der EUR/USD-Kurs zieht parallel dazu auf 1,1496 von 1,1429 an. Das EUR/CHF-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9049 mehr oder weniger auf der Stelle.


Zum gleichen Thema

DEVISENMARKT 16.03.2026 15:01:54 SMI wieder mit Aufwärtsdrang

Betroffene Instrumente

N/A