Markt und Börse
16.01.2026 18:15:11
Eine Seitwärtsbewegung sei das Beste, was dem Markt jetzt passieren könne, hiess es bei CMC Marktets. Denn dann könnten sich sämtliche überhitzte Stimmungs- und technische Indikatoren wieder in den Normalbereich zurückbewegen, ohne dass der Aufwärtstrend beschädigt werde. Bei der weiteren Marschrichtung dürfte vor allem die Bilanzsaison den Ton angeben, hiess es weiter. Denn diese beginne demnächst so richtig. Dann müssten etwa die grossen Tech-Konzerne zeigen, dass das Kursniveau berechtigt sei. Die Erwartungen seien hoch und die Skepsis über die Bewertungen ebenfalls. Bei den hierzulande bisher veröffentlichten Firmenzahlen gab es Licht und Schatten. Zudem nahmen manche Anleger gute Zahlen zum Anlass, Gewinne einzustreichen. "Wie gestern bei Richemont oder heute bei Zehnder", so ein Händler.
Der SMI, der am Vortag noch auf 13'528,67 Punkten ein Rekordhoch markiert hatte, schloss um 0,47 Prozent tiefer auf 13'413,59 Punkten und damit nur minim unter dem Vorwochenstand (13'422). Der 30 Titel umfassende SLI ermässigte sich um 0,35 Prozent auf 2173,89 und der breite SPI um 0,36 Prozent auf 18'527,92 Zähler. Im SLI schlossen 15 Werte tiefer, zwölf fester und drei unverändert.
Bei Richemont (-5,4%) setzten sich die Gewinnmitnahmen fort. Zusätzlich belastete die Ratingsenkung auf "Neutral" von "Buy" durch die Bank of America den Kurs. Am Vortag hatte der Luxusgüterkonzern unerwartet starke Zahlen vorgelegt, was Gewinnmitnahmen ausgelöst hatte. Wie am Vortag belastete dies auch die Titel von Rivale Swatch (-2,0%).
Bei den Aktien von Sika (-2,6%) ging es nach der Erholung am Vortag wieder nach unten. Mit Holcim (-1,4%) und Amrize (-0,7%) büssten zwei weitere Bauwerte Terrain ein.
Weiter im Abwärtstrend befanden sich Nestlé (-1,7%). Der Nahrungsmittelwert habe einen denkbar schlechten Lauf, meinte ein Händler und verwies auf jüngste Produktrückrufe und Personalrochaden.
Logitech (-0,9%) litten unter einer Abstufung durch Barclays und Swiss Re (-0,7%) durch eine solche von Keefe, Bruyette & Woods.
Dagegen konnten VAT (+0,6%) anfängliche Verluste nach Gewinnmitnahmen abschütteln. Am Vortag war der Titel nach starken Vorabzahlen und guten Ergebnissen von TMSC um 16 Prozent gestiegen. Auch bei anderen Technologiewerten wie Inficon (+2,1%) oder Comet (+5,4%) ging es weiter nach oben. Anders bei AMS Osram (-4,2%), wo sich die Spekulationen um eine Aufspaltung der Firma vom Vortag wieder verflüchtigten.
An der Spitze der SLI-Werte standen Gesundheitswerte wie Sandoz (+2,0%) und Galderma (+0,8%), die sich nach der jüngsten Schwäche wieder erholten.
Als Marktstützen erwiesen sich die Schwergewichte Novartis (+1,0% auf 115,60 Fr.), die am Vortag auf 116,8 Franken ein neues Rekordhoch erreicht hatten, sowie Roche GS (+0,9%). Letztere profitierten zudem von Studien von Goldman Sachs und der UBS.
Die Aktien von Geberit (+0,5%) stabilisierten sich nach dem Absturz vom Vortag nach Zahlenvorlage.
Auf den hinteren Rängen stachen Zehnder (-6,8%) hervor. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach guten Zahlen. Coltene (-7,1%) gaben nach enttäuschenden Zahlen nach. Bei Interroll (-8,4%) belasteten gleich zwei Abgänge in der Geschäftsleitung. Die Aktien Clariant (-3,4%) und Adecco (-2,1%) litten unter jeweiligen Branchenschwächen.
Kuros (+3,8%) profitierten wiederum von positiven CEO-Aussagen in der "Finanz und Wirtschaft".
Aktien Schweiz Schluss: Schwächer - Gewinnmitnahmen bremsen Aufwärtstrend
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag über Tagestief schwächer geschlossen. Händler sprachen von einer erwünschten Konsolidierung. Derweil setzte sich auch an der Wall Street die Konsolidierung fort. "Anleger gönnen sich nach dem rasanten Jahresauftakt eine Atempause", sagte ein Händler. Die Stimmung bleibe aber gut. Daher sei das Abwärtsrisiko eher gering. Möglicherweise hätten sich die Investoren vor dem "Martin Luther King Day" am kommenden Montag, wenn die US-Märkte geschlossen bleiben, zusätzlich zurückgehalten.Eine Seitwärtsbewegung sei das Beste, was dem Markt jetzt passieren könne, hiess es bei CMC Marktets. Denn dann könnten sich sämtliche überhitzte Stimmungs- und technische Indikatoren wieder in den Normalbereich zurückbewegen, ohne dass der Aufwärtstrend beschädigt werde. Bei der weiteren Marschrichtung dürfte vor allem die Bilanzsaison den Ton angeben, hiess es weiter. Denn diese beginne demnächst so richtig. Dann müssten etwa die grossen Tech-Konzerne zeigen, dass das Kursniveau berechtigt sei. Die Erwartungen seien hoch und die Skepsis über die Bewertungen ebenfalls. Bei den hierzulande bisher veröffentlichten Firmenzahlen gab es Licht und Schatten. Zudem nahmen manche Anleger gute Zahlen zum Anlass, Gewinne einzustreichen. "Wie gestern bei Richemont oder heute bei Zehnder", so ein Händler.
Der SMI, der am Vortag noch auf 13'528,67 Punkten ein Rekordhoch markiert hatte, schloss um 0,47 Prozent tiefer auf 13'413,59 Punkten und damit nur minim unter dem Vorwochenstand (13'422). Der 30 Titel umfassende SLI ermässigte sich um 0,35 Prozent auf 2173,89 und der breite SPI um 0,36 Prozent auf 18'527,92 Zähler. Im SLI schlossen 15 Werte tiefer, zwölf fester und drei unverändert.
Bei Richemont (-5,4%) setzten sich die Gewinnmitnahmen fort. Zusätzlich belastete die Ratingsenkung auf "Neutral" von "Buy" durch die Bank of America den Kurs. Am Vortag hatte der Luxusgüterkonzern unerwartet starke Zahlen vorgelegt, was Gewinnmitnahmen ausgelöst hatte. Wie am Vortag belastete dies auch die Titel von Rivale Swatch (-2,0%).
Bei den Aktien von Sika (-2,6%) ging es nach der Erholung am Vortag wieder nach unten. Mit Holcim (-1,4%) und Amrize (-0,7%) büssten zwei weitere Bauwerte Terrain ein.
Weiter im Abwärtstrend befanden sich Nestlé (-1,7%). Der Nahrungsmittelwert habe einen denkbar schlechten Lauf, meinte ein Händler und verwies auf jüngste Produktrückrufe und Personalrochaden.
Logitech (-0,9%) litten unter einer Abstufung durch Barclays und Swiss Re (-0,7%) durch eine solche von Keefe, Bruyette & Woods.
Dagegen konnten VAT (+0,6%) anfängliche Verluste nach Gewinnmitnahmen abschütteln. Am Vortag war der Titel nach starken Vorabzahlen und guten Ergebnissen von TMSC um 16 Prozent gestiegen. Auch bei anderen Technologiewerten wie Inficon (+2,1%) oder Comet (+5,4%) ging es weiter nach oben. Anders bei AMS Osram (-4,2%), wo sich die Spekulationen um eine Aufspaltung der Firma vom Vortag wieder verflüchtigten.
An der Spitze der SLI-Werte standen Gesundheitswerte wie Sandoz (+2,0%) und Galderma (+0,8%), die sich nach der jüngsten Schwäche wieder erholten.
Als Marktstützen erwiesen sich die Schwergewichte Novartis (+1,0% auf 115,60 Fr.), die am Vortag auf 116,8 Franken ein neues Rekordhoch erreicht hatten, sowie Roche GS (+0,9%). Letztere profitierten zudem von Studien von Goldman Sachs und der UBS.
Die Aktien von Geberit (+0,5%) stabilisierten sich nach dem Absturz vom Vortag nach Zahlenvorlage.
Auf den hinteren Rängen stachen Zehnder (-6,8%) hervor. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach guten Zahlen. Coltene (-7,1%) gaben nach enttäuschenden Zahlen nach. Bei Interroll (-8,4%) belasteten gleich zwei Abgänge in der Geschäftsleitung. Die Aktien Clariant (-3,4%) und Adecco (-2,1%) litten unter jeweiligen Branchenschwächen.
Kuros (+3,8%) profitierten wiederum von positiven CEO-Aussagen in der "Finanz und Wirtschaft".
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