Markt und Börse
03.02.2026 18:15:11
Die Firmenbilanzen einiger grosser US-Konzerne wie des Pharmakonzerns Pfizer, von PayPal und AMD konnten die Kurse nicht stärker beeinflussen. Zwar seien nach der Enttäuschung über die Microsoft-Zahlen die Befürchtungen über die Kosten für KI erneut hochgekommen, sagte ein Händler. Zudem monierten Händler, dass die eigentlich für Freitag vorgesehenen US-Jobdaten erst etwas später veröffentlicht werden. Der Bericht für Januar kann laut Angaben des Arbeitsministeriums wegen des teilweisen Regierungsstillstands nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht werden. Damit fehle den Marktteilnehmern ein wichtiger Baustein für die Zinserwartungen an die US-Notenbank.
Der SMI schloss um 0,27 Prozent tiefer mit 13'372,58 Punkten, nachdem der Leitindex im frühen Handel noch bis auf 13'498 Zähler gestiegen war und sich dem Rekordhoch bis auf wenige Punkte genähert hatte. Der 30 Titel umfassende SLI ermässigte sich um 0,41 Prozent auf 2140,96 und der breite SPI um 0,31 Prozent auf 18'426,53 Zähler. Im SLI schlossen 20 Titel tiefer und zehn höher.
Mit den Anteilen der Partners Group (-6,6%) ging es nach anfänglichen Gewinnen steil nach unten. Grund war eine Sektorschwäche ausgelöst durch einen Bloomberg-Bericht, wie Händler sagten. Viele Private-Equity-Firmen seien stark in Softwareunternehmen engagiert. Und deren Wert werde nun wegen des Einflusses von KI auf Software in Frage gestellt.
Diese Softwaresorgen weiteten sich dann auch auf andere Unternehmen wie der Softwarefirmen Temenos (-7,1%) und SoftwareOne (-8,4%) sowie auf Adecco (-6,5%) aus.
Zu den schwächsten Aktien zählten auch Gesundheitswerte wie Straumann (-2,5%), Alcon (-2,4%), Sandoz (-1,4%), Lonza (-1,5%) und Sonova (-1,9%). Die Titel des Hörgeräteherstellers wurden offenbar für die Zahlen von Konkurrent Demant in Sippenhaft genommen. Händlern zufolge enttäuschten die Dänen insbesondere mit dem Ausblick.
Die Aktien der UBS (-0,1%) gaben anfängliche Gewinne am Tag vor der Bilanzpräsentation wieder ab. Zwar dürfte die Grossbank 2025 deutlich mehr verdient haben. Aber die Kapitalfrage bleibe der Knackpunkt.
Novartis (-0,3%), die wie UBS am Mittwoch ihre Geschäftszahlen veröffentlichen, gaben dagegen nach. Bei Novartis steht die Pipeline im Fokus. Konkurrent Roche (-0,5%) hatte bereits in der Vorwoche die Bilanz präsentiert.
Gefragt waren Julius Bär (+2,9%), dies dank mit Rückenwind von Analystenkommentaren. Einen Tag nach der Zahlenvorlage gab es zahlreiche Kurszielerhöhungen für die Aktien der Privatbank. Stütze des Marktes waren die Aktien von Nestlé (+0,8%), die den Erholungspfand fortsetzten. Gekauft waren zudem die zyklischen Holcim (+1,4%), Schindler (+0,9%), Sika (+0,7%), Amrize und ABB (je +0,7%).
Die Aktien von Swatch (+2,9%) legen nach einer Hochstufung durch Bank of America zu. Die von Konkurrent Richemont (-1,6%) lagen indes im Angebot.
Einen wahren Kurssprung vollführten R&S (+15,4%) nach Eckdaten für 2025. Der Trafohersteller überzeugte insbesondere mit den Aufträgen und der starken EBITDA-Marge.
Gefragt waren auch Cosmo (+6,5% auf 124,80 Fr.). Jefferies hob das Kursziel von 82 auf 150 Franken an. Derweil platzierte das Pharmaunternehmen ein Aktienpaket von 5,3 Prozent bei einem institutionellen Investor.
Aktien Schweiz Schluss: SMI auf Konsolidierungskurs
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem freundlichen Start an Schwung verloren. Die Kurse rutschten stetig ab, aber im Späthandel grenzten sich die Einbussen wieder ein. Händler sprachen von einer Konsolidierung der Vortagesgewinne. Die Kurse waren am Montag kräftig gestiegen, nachdem die Märkte zuletzt stark unter den Turbulenzen bei Gold und Silber gelitten hatten. Doch dann hätten Anleger erstaunlich schnell den Schalter zurück auf "risk-on" gestellt und wieder zugegriffen. Doch nun fehlten Impulse. Daher habe sich das Geschehen beruhigt und sich die Aktivitäten auf Spezialsituationen konzentriert.Die Firmenbilanzen einiger grosser US-Konzerne wie des Pharmakonzerns Pfizer, von PayPal und AMD konnten die Kurse nicht stärker beeinflussen. Zwar seien nach der Enttäuschung über die Microsoft-Zahlen die Befürchtungen über die Kosten für KI erneut hochgekommen, sagte ein Händler. Zudem monierten Händler, dass die eigentlich für Freitag vorgesehenen US-Jobdaten erst etwas später veröffentlicht werden. Der Bericht für Januar kann laut Angaben des Arbeitsministeriums wegen des teilweisen Regierungsstillstands nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht werden. Damit fehle den Marktteilnehmern ein wichtiger Baustein für die Zinserwartungen an die US-Notenbank.
Der SMI schloss um 0,27 Prozent tiefer mit 13'372,58 Punkten, nachdem der Leitindex im frühen Handel noch bis auf 13'498 Zähler gestiegen war und sich dem Rekordhoch bis auf wenige Punkte genähert hatte. Der 30 Titel umfassende SLI ermässigte sich um 0,41 Prozent auf 2140,96 und der breite SPI um 0,31 Prozent auf 18'426,53 Zähler. Im SLI schlossen 20 Titel tiefer und zehn höher.
Mit den Anteilen der Partners Group (-6,6%) ging es nach anfänglichen Gewinnen steil nach unten. Grund war eine Sektorschwäche ausgelöst durch einen Bloomberg-Bericht, wie Händler sagten. Viele Private-Equity-Firmen seien stark in Softwareunternehmen engagiert. Und deren Wert werde nun wegen des Einflusses von KI auf Software in Frage gestellt.
Diese Softwaresorgen weiteten sich dann auch auf andere Unternehmen wie der Softwarefirmen Temenos (-7,1%) und SoftwareOne (-8,4%) sowie auf Adecco (-6,5%) aus.
Zu den schwächsten Aktien zählten auch Gesundheitswerte wie Straumann (-2,5%), Alcon (-2,4%), Sandoz (-1,4%), Lonza (-1,5%) und Sonova (-1,9%). Die Titel des Hörgeräteherstellers wurden offenbar für die Zahlen von Konkurrent Demant in Sippenhaft genommen. Händlern zufolge enttäuschten die Dänen insbesondere mit dem Ausblick.
Die Aktien der UBS (-0,1%) gaben anfängliche Gewinne am Tag vor der Bilanzpräsentation wieder ab. Zwar dürfte die Grossbank 2025 deutlich mehr verdient haben. Aber die Kapitalfrage bleibe der Knackpunkt.
Novartis (-0,3%), die wie UBS am Mittwoch ihre Geschäftszahlen veröffentlichen, gaben dagegen nach. Bei Novartis steht die Pipeline im Fokus. Konkurrent Roche (-0,5%) hatte bereits in der Vorwoche die Bilanz präsentiert.
Gefragt waren Julius Bär (+2,9%), dies dank mit Rückenwind von Analystenkommentaren. Einen Tag nach der Zahlenvorlage gab es zahlreiche Kurszielerhöhungen für die Aktien der Privatbank. Stütze des Marktes waren die Aktien von Nestlé (+0,8%), die den Erholungspfand fortsetzten. Gekauft waren zudem die zyklischen Holcim (+1,4%), Schindler (+0,9%), Sika (+0,7%), Amrize und ABB (je +0,7%).
Die Aktien von Swatch (+2,9%) legen nach einer Hochstufung durch Bank of America zu. Die von Konkurrent Richemont (-1,6%) lagen indes im Angebot.
Einen wahren Kurssprung vollführten R&S (+15,4%) nach Eckdaten für 2025. Der Trafohersteller überzeugte insbesondere mit den Aufträgen und der starken EBITDA-Marge.
Gefragt waren auch Cosmo (+6,5% auf 124,80 Fr.). Jefferies hob das Kursziel von 82 auf 150 Franken an. Derweil platzierte das Pharmaunternehmen ein Aktienpaket von 5,3 Prozent bei einem institutionellen Investor.
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