Börse: Verlaufsbericht
04.02.2026 15:25:12
Als Stütze des Marktes erwiesen sich auch die Schwergewichte Nestlé und Roche. Zudem stiessen Novartis in die Pluszone vor, obwohl die Aktie zuvor unter wegen der Konkurrenz durch Generika und der vorsichtigen Töne beim Ausblick auf den Verkaufslisten gestanden hatte. Für gute Laune sorge der Pharmakonzern Eli Lilly, der mit seinen Umsatzprognosen für 2026 die Markterwartungen deutlich übertraf, was den Aktienkurs vorbörslich um über 10 Prozent nach oben trieb. Die US-Jobdaten des privaten Anbieters ADP, die am Nachmittag publiziert wurden, hatten keinen Einfluss auf die Finanzmärkte.
Der SMI klettert um 15.20 Uhr um 1,18 Prozent auf 13'530,12 Punkte und knackte damit das Allzeithoch von 13'328,67 Zählern von vor zwei Wochen. Der 30 Titel umfassende SLI steigt um 0,80 Prozent auf 2158,05 Zähler nach und der breite SPI gewinnt um 1,08 Prozent auf 18'624,64 Zähler. Im SLI sind die Gewinner markant in der Überzahl.
An der Spitze der Gewinner stehen Kühne+Nagel (+4,8%) vor Straumann (+4,2%), Givaudan (+4,2%) und Swisscom (+3,5%). Auch die Versicherer Swiss Re und Zurich (je +3,5%) weisen kräftige Gewinne auf. Zurich hat das Angebot für den britischen Spezialversicherer Beazley angehoben. Analysten bewerten den geplanten Ausbau in diesem Bereich grundsätzlich positiv. Zudem zeigt sich Erleichterung, dass die Preisanpassung nicht so stark war wie befürchtet.
Swiss Life (+2,6%) und HelvetiaBaloise (+1,2%) sind ebenfalls im Plus. Die Branche erhielt europaweit Rückenwind auch vom französischen Rückversicherer Scor, dessen Aussagen zur Erneuerungsrunde im Januar ermutigend aufgenommen wurden.
Nestlé (+1,7%) profitieren von einem der Bericht der "Financial Times": Konzernchef Philipp Navratil plant offenbar einen strategischen Umbau im Konzern mit dem Fokus auf die Geschäftssäulen Kaffee, Tiernahrung, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Er will das Wachstum nach turbulenten Jahren wieder ankurbeln.
Bei Sika (+3,2%) werden von Gerüchten hochgezogen, wonach grosse Baufirmen 1 Millionen "Trump Wohnungen" bauen wollen, wie ein Händler sagte. Auch Geberit klettern um 3,2 Prozent.
Auf der anderen Seite halten Holcim (-6,9%) die rote Laterne. Händler verwiesen auf einen Pressebericht, wonach die EU kostenlose CO2-Zertifikate verlängern wolle. Holcim hatte zuletzt bereits viel in "grünen" Beton investiert. Auch die Titel von Konkurrent Heidelberg Materials sackten ab. Sollte dieser Bericht zutreffen, würde die Preiserhöhungsmacht der Konzerne für Zement etwas abgeschwächt. Allerdings hätten die Unternehmen auch geringere Kosten.
Ebenfalls auf den Verkaufslisten standen UBS (-4,7%). Dabei hat die Grossbank mit ihren Jahreszahlen durchaus die Schätzungen klar übertroffen. Allerdings belastet die anhaltende Kapitaldiskussion die Stimmung. "Was die UBS kontrollieren kann (z. B. das operative Geschäft), entwickelt sich weiterhin sehr gut. Was ausserhalb ihrer Kontrolle liegt (z. B. die Regulierung), bleibt ungewiss", fasst es Vontobel in einem Kommentar zusammen.
SMI auf Allzeithoch
Zürich (awp) - Nach einem schwachen Start hat der Schweizer Aktienmarkt am späten Mittwochvormittag an Fahrt aufgenommen und zieht nun deutlich nach oben. Eine Reihe von Zyklikern und die Versicherer ziehen den Leitindex SMI nach oben. Gerüchte über eine Lockerung des EU-Emissionshandelsregime hatten bei Industrieunternehmen, die davon profitieren würden, für einen Kursschub gesorgt. Auf der anderen Seite sacken die Holcim-Titel deshalb in den Keller.Als Stütze des Marktes erwiesen sich auch die Schwergewichte Nestlé und Roche. Zudem stiessen Novartis in die Pluszone vor, obwohl die Aktie zuvor unter wegen der Konkurrenz durch Generika und der vorsichtigen Töne beim Ausblick auf den Verkaufslisten gestanden hatte. Für gute Laune sorge der Pharmakonzern Eli Lilly, der mit seinen Umsatzprognosen für 2026 die Markterwartungen deutlich übertraf, was den Aktienkurs vorbörslich um über 10 Prozent nach oben trieb. Die US-Jobdaten des privaten Anbieters ADP, die am Nachmittag publiziert wurden, hatten keinen Einfluss auf die Finanzmärkte.
Der SMI klettert um 15.20 Uhr um 1,18 Prozent auf 13'530,12 Punkte und knackte damit das Allzeithoch von 13'328,67 Zählern von vor zwei Wochen. Der 30 Titel umfassende SLI steigt um 0,80 Prozent auf 2158,05 Zähler nach und der breite SPI gewinnt um 1,08 Prozent auf 18'624,64 Zähler. Im SLI sind die Gewinner markant in der Überzahl.
An der Spitze der Gewinner stehen Kühne+Nagel (+4,8%) vor Straumann (+4,2%), Givaudan (+4,2%) und Swisscom (+3,5%). Auch die Versicherer Swiss Re und Zurich (je +3,5%) weisen kräftige Gewinne auf. Zurich hat das Angebot für den britischen Spezialversicherer Beazley angehoben. Analysten bewerten den geplanten Ausbau in diesem Bereich grundsätzlich positiv. Zudem zeigt sich Erleichterung, dass die Preisanpassung nicht so stark war wie befürchtet.
Swiss Life (+2,6%) und HelvetiaBaloise (+1,2%) sind ebenfalls im Plus. Die Branche erhielt europaweit Rückenwind auch vom französischen Rückversicherer Scor, dessen Aussagen zur Erneuerungsrunde im Januar ermutigend aufgenommen wurden.
Nestlé (+1,7%) profitieren von einem der Bericht der "Financial Times": Konzernchef Philipp Navratil plant offenbar einen strategischen Umbau im Konzern mit dem Fokus auf die Geschäftssäulen Kaffee, Tiernahrung, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Er will das Wachstum nach turbulenten Jahren wieder ankurbeln.
Bei Sika (+3,2%) werden von Gerüchten hochgezogen, wonach grosse Baufirmen 1 Millionen "Trump Wohnungen" bauen wollen, wie ein Händler sagte. Auch Geberit klettern um 3,2 Prozent.
Auf der anderen Seite halten Holcim (-6,9%) die rote Laterne. Händler verwiesen auf einen Pressebericht, wonach die EU kostenlose CO2-Zertifikate verlängern wolle. Holcim hatte zuletzt bereits viel in "grünen" Beton investiert. Auch die Titel von Konkurrent Heidelberg Materials sackten ab. Sollte dieser Bericht zutreffen, würde die Preiserhöhungsmacht der Konzerne für Zement etwas abgeschwächt. Allerdings hätten die Unternehmen auch geringere Kosten.
Ebenfalls auf den Verkaufslisten standen UBS (-4,7%). Dabei hat die Grossbank mit ihren Jahreszahlen durchaus die Schätzungen klar übertroffen. Allerdings belastet die anhaltende Kapitaldiskussion die Stimmung. "Was die UBS kontrollieren kann (z. B. das operative Geschäft), entwickelt sich weiterhin sehr gut. Was ausserhalb ihrer Kontrolle liegt (z. B. die Regulierung), bleibt ungewiss", fasst es Vontobel in einem Kommentar zusammen.
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